Zukunft_ VfB - sofortiger Rücktritt von Claus Vogt


Zukunft_ VfB - sofortiger Rücktritt von Claus Vogt
Das Problem
Liebe Fans und Mitglieder des VfB Stuttgart,
vor drei Jahren hat Thomas Hitzlsperger seine Kandidatur für das Präsidentenamt des VfB Stuttgart mit einer schonungslosen Analyse des Vereinslebens begründet. Sein vernichtendes Fazit damals:
- „Ein tiefer Riss geht durch unseren Club – auf der einen Seite Claus Vogt, auf der anderen Seite zahlreiche Gremienmitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der gesamte Vorstand der AG;
- die Charakterisierung von Claus Vogt als „Fan-Präsident“ verkommt zur Pose, wenn sie nur der eigenen Profilierung, nicht dem Interesse des VfB dient, und bedroht die Existenz des gesamten Vereins;
- der VfB braucht glaubwürdige Vorgesetzte, die Verantwortung übernehmen und die Schuld nicht immer auf andere abladen;
- wir reiben uns seit Monaten in internen Kämpfen auf und verlieren dadurch unsere eigentlichen Aufgaben aus den Augen.“
Heute, genau drei Jahre und drei Monate später, zeigt sich das gleiche Bild. Der tiefe Riss zeigt sich am deutlichsten in dem vom Commando Cannstatt veröffentlichten Statement, das drei zentrale Forderungen stellt:
1. Das gesamte Präsidium muss zurücktreten: Durch den Verkauf der Mitgliederrechte(Präsident soll Aufsichtsratsvorsitzender sein) sei die Vertrauensbasis endgültig komplett zerstört.
2. Der Aufsichtsratsvorsitz muss an den Vereinspräsidenten zurückgegeben werden.
3. Die Aufsichtsräte, egal ob von der Investorenseite oder von der Vereinsseite, müssen im Sinne der Mitglieder des VfB Stuttgart der 50+1-Regel handeln.
Wir stimmen mit dem Statement grundsätzlich darin überein, dass der e.V. nach außen „ein verheerendes Bild“ abgibt und „intern wie extern extrem schwach“ agiert. Und wir begrüßen ausdrücklich die grundsätzliche Zielsetzung, dass der Aufsichtsrat, in dem der Verein mit 7 von 11 Mitgliedern, auf die er direkten Einfluss hat, fast eine Zweidrittelmehrheit besitzt, im Sinne der Mitglieder des VfB Stuttgart und der 50+1-Regel handelt.
In drei Punkten sind wir allerdings anderer Meinung:
1. Im Statement steht geschrieben: „Es geht hier im Kern nicht um die Person Claus Vogt, sondern um das Amt des Präsidenten des e.V. und die bestmögliche Vertretung der Mitgliederinteressen in der AG“.
Dies ist aus unserer Sicht falsch. Es geht vor allem um Claus Vogt. Richtig ist: Claus Vogt hatte zu Zeiten von Hitzlsperger und hat auch heute wieder das Vertrauen fast aller Beteiligten verloren, weil er die verantwortungsvolle Position des Aufsichtsratsvorsitzenden und auch die des Präsidenten nicht angemessen ausfüllt. Den Beweis liefert u.a. auch sein Verhalten seit Juni 2023:
o Als Aufsichtsratsvorsitzender hat er wie die übrigen Vertreter des e.V. dem Vertragswerk mit Porsche als Ganzem zugestimmt. Wenn der Aufsichtsrat nicht zugestimmt hätte, hätte er diese einmalige Chance, zusammen mit Mercedes und Porsche ein „Weltmarkenbündnis“ zu schmieden, das dem VfB die finanziellen Ressourcen verschafft, die unsere Fußballmannschaft benötigt, grob fahrlässig missachtet und wäre danach mit Recht aufs Schärfste kritisiert worden.
o Obwohl Claus Vogt offenbar schriftlich zugesagt hatte, die Mitgliederversammlung über die geplante Neubesetzung des Aufsichtsrats zu informieren, hat er auf der Mitgliederversammlung und auch danach nur die Lorbeeren für den „Deal“ eingeheimst, die jetzt in der Kritik stehenden Klauseln aber verschwiegen.
o Nach der Wahl von Tanja Gönner als neue Aufsichtsratsvorsitzende hat Claus Vogt entgegen dem Mehrheitsvotum im Präsidium zusammen mit einer Mehrheit des Vereinsbeirats eine „Stellungnahme“ über die offiziellen VfB-Kanäle versandt, in der er ohne jede Begründung die Wahl als „rechtlich fragwürdig“ bezeichnete und grob vereinsschädigend die Frage stellte, ob der VfB die 50+1-Regel einhält. Damit hat er dem Verein einen immensen Schaden zugefügt.
o Die Präsidiumskollegen Adrion und Riethmüller müssen sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, dass sie zu lange in Loyalität zum Präsidenten nach außen hin geschwiegen haben.
2. Porsche ist, genauso wie Mercedes und Jako, kein Investor, der finanzielle Interessen an seinem Engagement beim VfB hat, sondern hat als strategischer Partner des Weltmarkenbündnisses das gemeinsame Interesse, dass der VfB national und international vorne steht, und hat dafür sehr viel Geld zur Verfügung gestellt. Zudem haben sich die Partner Mercedes, Porsche und Jako klar zu 50+1 bekannt. Hier sind unserer Meinung nach die Mitgliederinteressen und die Interessen unserer Partner deckungsgleich.
3. Wer definiert die Mitgliederinteressen und welche Regeln zu deren Durchsetzung gelten? Das vom CC veröffentlichte Statement äußert sich zu Recht seinen Eigeninteressen gemäß und definiert das Mitgliedsinteresse als Forderung nach der Einheit von Präsidentenamt und Aufsichtsratsvorsitz. Für uns ist das kein Ziel, sondern ein Instrument, um die Mitgliedsinteressen zu sichern. Das Ziel ist doch für alle ein erfolgreicher VfB.
Die Interessen der Mitglieder müssen letzten Endes von der Mitgliederversammlung und den dazu legitimierten Gremien definiert werden.
Der Verein steht zum Zeitpunkt, da sich unserer Fußballmannschaft wohl die internationale Bühne öffnet, in einer Zerreißprobe ohnegleichen. Wir appellieren an alle Fans, Mitglieder und Gremienmitglieder, nicht eigene Befindlichkeiten in den Vordergrund zu stellen, und damit den Verein weiterhin zu gefährden, sondern gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die von Alexander Wehrle ins Gespräch gebrachte Arbeitsgruppe scheint uns ein guter Ansatz dazu.
Wir müssen den Verein arbeitsfähig halten. Würde das gesamte Präsidium zurücktreten, dann müsste vom Vereinsbeirat ein Übergangspräsident bestimmt werden, der folglich über keinerlei Legitimation von Mitgliederseite verfügen würde. Und hier reden wir von einem Vereinsbeirat, der ebenfalls kein gutes Bild abgibt und zerstritten ist. In diese Hände können wir nicht, auch nicht übergangsweise, die Verantwortung für unseren VfB legen.
Deshalb fordern wir:
1. Claus Vogt muss sofort als Präsident zurücktreten, um weiteren Schaden vom Verein abzuwenden.
2. Die Präsidiumsmitglieder Adrion und Riethmüller müssen bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt bleiben, damit der Verein handlungsfähig bleibt.
3. Auf der nächsten Mitgliederversammlung müssen sich beide PräsidiumsmitgliederAdrion und Riethmüller dem Votum der Mitglieder stellen, damit alle VfB-Mitglieder über die Zukunft der beiden mitentscheiden können.
4. Alle Vereinsmitglieder sind aufgerufen, auf der nächsten Mitgliederversammlung Präsenz zu zeigen, weil letzten Endes wir alle für unseren VfB verantwortlich sind und deshalb persönlich mitwirken müssen, die Gremien des e.V. wieder in die Spur zu bringen.
5. Der Aufsichtsrat der AG muss die inzwischen gemachten Zusagen einhalten, dass wenigstens ein Präsidiumsmitglied des e.V. institutionell als Aufsichtsratsvorsitzender festgeschrieben ist, und dies nach der nächsten Wahl wieder umgesetzt werden kann.
6. Nach der Mitgliederversammlung müssen Präsidium, Vereinsbeirat, Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam die formalen, strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen VfB der Zukunft schaffen.
Alle Vereinsmitglieder, Fanclubs, Gremien und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des VfB müssen jetzt zusammenstehen und unser Leitbild leben: „Unser VfB ist in Cannstatt verwurzelt und offen für die ganze Welt. Wir bieten eine emotionale Heimat und bilden eine Gemeinschaft, die nichts erschüttern kann. Im Brustring vereint.“
Alle Fans und Mitglieder des VfB Stuttgart, die derselben Meinung sind und sich unserer Auffassung anschließen wollen, dürfen gerne ihren Namen/Vornamen und falls VfB-Mitglied ihre Mitgliedsnummer an die Mailadresse Zukunft_VfB@gmx.de senden. Je mehr wir sind, desto größer ist unsere Chance, Gehör zu bekommen.
Das Problem
Liebe Fans und Mitglieder des VfB Stuttgart,
vor drei Jahren hat Thomas Hitzlsperger seine Kandidatur für das Präsidentenamt des VfB Stuttgart mit einer schonungslosen Analyse des Vereinslebens begründet. Sein vernichtendes Fazit damals:
- „Ein tiefer Riss geht durch unseren Club – auf der einen Seite Claus Vogt, auf der anderen Seite zahlreiche Gremienmitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der gesamte Vorstand der AG;
- die Charakterisierung von Claus Vogt als „Fan-Präsident“ verkommt zur Pose, wenn sie nur der eigenen Profilierung, nicht dem Interesse des VfB dient, und bedroht die Existenz des gesamten Vereins;
- der VfB braucht glaubwürdige Vorgesetzte, die Verantwortung übernehmen und die Schuld nicht immer auf andere abladen;
- wir reiben uns seit Monaten in internen Kämpfen auf und verlieren dadurch unsere eigentlichen Aufgaben aus den Augen.“
Heute, genau drei Jahre und drei Monate später, zeigt sich das gleiche Bild. Der tiefe Riss zeigt sich am deutlichsten in dem vom Commando Cannstatt veröffentlichten Statement, das drei zentrale Forderungen stellt:
1. Das gesamte Präsidium muss zurücktreten: Durch den Verkauf der Mitgliederrechte(Präsident soll Aufsichtsratsvorsitzender sein) sei die Vertrauensbasis endgültig komplett zerstört.
2. Der Aufsichtsratsvorsitz muss an den Vereinspräsidenten zurückgegeben werden.
3. Die Aufsichtsräte, egal ob von der Investorenseite oder von der Vereinsseite, müssen im Sinne der Mitglieder des VfB Stuttgart der 50+1-Regel handeln.
Wir stimmen mit dem Statement grundsätzlich darin überein, dass der e.V. nach außen „ein verheerendes Bild“ abgibt und „intern wie extern extrem schwach“ agiert. Und wir begrüßen ausdrücklich die grundsätzliche Zielsetzung, dass der Aufsichtsrat, in dem der Verein mit 7 von 11 Mitgliedern, auf die er direkten Einfluss hat, fast eine Zweidrittelmehrheit besitzt, im Sinne der Mitglieder des VfB Stuttgart und der 50+1-Regel handelt.
In drei Punkten sind wir allerdings anderer Meinung:
1. Im Statement steht geschrieben: „Es geht hier im Kern nicht um die Person Claus Vogt, sondern um das Amt des Präsidenten des e.V. und die bestmögliche Vertretung der Mitgliederinteressen in der AG“.
Dies ist aus unserer Sicht falsch. Es geht vor allem um Claus Vogt. Richtig ist: Claus Vogt hatte zu Zeiten von Hitzlsperger und hat auch heute wieder das Vertrauen fast aller Beteiligten verloren, weil er die verantwortungsvolle Position des Aufsichtsratsvorsitzenden und auch die des Präsidenten nicht angemessen ausfüllt. Den Beweis liefert u.a. auch sein Verhalten seit Juni 2023:
o Als Aufsichtsratsvorsitzender hat er wie die übrigen Vertreter des e.V. dem Vertragswerk mit Porsche als Ganzem zugestimmt. Wenn der Aufsichtsrat nicht zugestimmt hätte, hätte er diese einmalige Chance, zusammen mit Mercedes und Porsche ein „Weltmarkenbündnis“ zu schmieden, das dem VfB die finanziellen Ressourcen verschafft, die unsere Fußballmannschaft benötigt, grob fahrlässig missachtet und wäre danach mit Recht aufs Schärfste kritisiert worden.
o Obwohl Claus Vogt offenbar schriftlich zugesagt hatte, die Mitgliederversammlung über die geplante Neubesetzung des Aufsichtsrats zu informieren, hat er auf der Mitgliederversammlung und auch danach nur die Lorbeeren für den „Deal“ eingeheimst, die jetzt in der Kritik stehenden Klauseln aber verschwiegen.
o Nach der Wahl von Tanja Gönner als neue Aufsichtsratsvorsitzende hat Claus Vogt entgegen dem Mehrheitsvotum im Präsidium zusammen mit einer Mehrheit des Vereinsbeirats eine „Stellungnahme“ über die offiziellen VfB-Kanäle versandt, in der er ohne jede Begründung die Wahl als „rechtlich fragwürdig“ bezeichnete und grob vereinsschädigend die Frage stellte, ob der VfB die 50+1-Regel einhält. Damit hat er dem Verein einen immensen Schaden zugefügt.
o Die Präsidiumskollegen Adrion und Riethmüller müssen sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, dass sie zu lange in Loyalität zum Präsidenten nach außen hin geschwiegen haben.
2. Porsche ist, genauso wie Mercedes und Jako, kein Investor, der finanzielle Interessen an seinem Engagement beim VfB hat, sondern hat als strategischer Partner des Weltmarkenbündnisses das gemeinsame Interesse, dass der VfB national und international vorne steht, und hat dafür sehr viel Geld zur Verfügung gestellt. Zudem haben sich die Partner Mercedes, Porsche und Jako klar zu 50+1 bekannt. Hier sind unserer Meinung nach die Mitgliederinteressen und die Interessen unserer Partner deckungsgleich.
3. Wer definiert die Mitgliederinteressen und welche Regeln zu deren Durchsetzung gelten? Das vom CC veröffentlichte Statement äußert sich zu Recht seinen Eigeninteressen gemäß und definiert das Mitgliedsinteresse als Forderung nach der Einheit von Präsidentenamt und Aufsichtsratsvorsitz. Für uns ist das kein Ziel, sondern ein Instrument, um die Mitgliedsinteressen zu sichern. Das Ziel ist doch für alle ein erfolgreicher VfB.
Die Interessen der Mitglieder müssen letzten Endes von der Mitgliederversammlung und den dazu legitimierten Gremien definiert werden.
Der Verein steht zum Zeitpunkt, da sich unserer Fußballmannschaft wohl die internationale Bühne öffnet, in einer Zerreißprobe ohnegleichen. Wir appellieren an alle Fans, Mitglieder und Gremienmitglieder, nicht eigene Befindlichkeiten in den Vordergrund zu stellen, und damit den Verein weiterhin zu gefährden, sondern gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die von Alexander Wehrle ins Gespräch gebrachte Arbeitsgruppe scheint uns ein guter Ansatz dazu.
Wir müssen den Verein arbeitsfähig halten. Würde das gesamte Präsidium zurücktreten, dann müsste vom Vereinsbeirat ein Übergangspräsident bestimmt werden, der folglich über keinerlei Legitimation von Mitgliederseite verfügen würde. Und hier reden wir von einem Vereinsbeirat, der ebenfalls kein gutes Bild abgibt und zerstritten ist. In diese Hände können wir nicht, auch nicht übergangsweise, die Verantwortung für unseren VfB legen.
Deshalb fordern wir:
1. Claus Vogt muss sofort als Präsident zurücktreten, um weiteren Schaden vom Verein abzuwenden.
2. Die Präsidiumsmitglieder Adrion und Riethmüller müssen bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt bleiben, damit der Verein handlungsfähig bleibt.
3. Auf der nächsten Mitgliederversammlung müssen sich beide PräsidiumsmitgliederAdrion und Riethmüller dem Votum der Mitglieder stellen, damit alle VfB-Mitglieder über die Zukunft der beiden mitentscheiden können.
4. Alle Vereinsmitglieder sind aufgerufen, auf der nächsten Mitgliederversammlung Präsenz zu zeigen, weil letzten Endes wir alle für unseren VfB verantwortlich sind und deshalb persönlich mitwirken müssen, die Gremien des e.V. wieder in die Spur zu bringen.
5. Der Aufsichtsrat der AG muss die inzwischen gemachten Zusagen einhalten, dass wenigstens ein Präsidiumsmitglied des e.V. institutionell als Aufsichtsratsvorsitzender festgeschrieben ist, und dies nach der nächsten Wahl wieder umgesetzt werden kann.
6. Nach der Mitgliederversammlung müssen Präsidium, Vereinsbeirat, Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam die formalen, strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen VfB der Zukunft schaffen.
Alle Vereinsmitglieder, Fanclubs, Gremien und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des VfB müssen jetzt zusammenstehen und unser Leitbild leben: „Unser VfB ist in Cannstatt verwurzelt und offen für die ganze Welt. Wir bieten eine emotionale Heimat und bilden eine Gemeinschaft, die nichts erschüttern kann. Im Brustring vereint.“
Alle Fans und Mitglieder des VfB Stuttgart, die derselben Meinung sind und sich unserer Auffassung anschließen wollen, dürfen gerne ihren Namen/Vornamen und falls VfB-Mitglied ihre Mitgliedsnummer an die Mailadresse Zukunft_VfB@gmx.de senden. Je mehr wir sind, desto größer ist unsere Chance, Gehör zu bekommen.
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Petition am 27. März 2024 erstellt