Feuer im Krefelder Zoo: Das Affenhaus soll nicht neu besetzt werden.

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Ein Leben in Gefangenschaft...
Sterben in Gefangenschaft....
Alles nur, weil dies der Mensch schön findet...
Alles nur, weil der Mensch dies zu seiner eigenen Belustigung betreibt...
Der Egoismus des Menschen ist grenzenlos...
Wofür das alles?

Ein Feuer hat in der Neujahrsnacht 2019/2020 im Zoo in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) das Affenhaus zerstört und mehr als 30 Tiere getötet. In den Flammen sind fünf Orang-Utans, zwei Flachland-Gorillas, ein Schimpanse und etliche kleinere Affen ums Leben gekommen, sagte der Zoo-Direktor am Mittwoch. Auslöser könnte laut Polizei eine Himmelslaterne gewesen sein.

Zwei Schimpansen überlebten mit leichten Verletzungen die Feuersbrunst in dem Affenhaus. Die beiden Tiere Bally und Limbo seien narkotisiert und in ein benachbartes Haus gekommen

Als die Feuerwehr gut eine halbe Stunde nach Mitternacht zum Gelände kam, sei das Affenhaus schon voll in Flammen gewesen, berichtete der Sprecher der Krefelder Feuerwehr. Es sei so groß gewesen, “dass uns klar war, dass wir es nicht retten können”. Bei Tageslicht offenbarte sich die ganze Tragödie: Nur noch das Gerippe des im Gewächshausstil erbauten Affentropenhauses stand noch.

Laut einer Sprecherin waren unter den toten Tieren auch kleinere Affen wie goldene Löwenäffchen und Zwergseidenäffchen sowie Flughunde und Vögel. Das direkt angrenzende Gorillagehege blieb verschont. Dort lebt eine junge siebenköpfige Gorillafamilie.

Der Zoo hat mehr als 400.000 Besucher im Jahr und 75 Mitarbeiter. Dort leben fast 200 Arten und insgesamt rund 1.000 Tiere, darunter so große wie Elefanten, Nashörner und Trampeltiere, aber auch Schneeleoparden und Geparde. Das Affentropenhaus wurde im Jahr 1975 eröffnet. Die Grundfläche lag bei 2.000 Quadratmetern.

Nun soll das Affenhaus nicht wieder neu besetzt werden. Man soll davon absehen neue Tiere in Gefangenschaft zu nehmen. Helfen Sie bitte mit Ihrer Unterschrift