Petition updateWille des Arztes übertrumpft das Selbstbestimmungsrecht des Patienten
Heuchelei - über Svenjas und Petras

Sonja Sell24111 Kiel, Germany
Apr 26, 2018
Liebe Petitionsunterzeichner!
Ich möchte euch einmal die bittere Realität erzählen darüber, dass es Leute gibt, die diese Petition unterschrieben haben, jedoch im realen Leben das Opfer, um dass es hier geht, mobben und diskriminieren.
Da wird sich darüber lustig gemacht, dass das Opfer unter der Tat psychisch gelitten hat.
Ein Beispiel:
Das Opfer hatte einen Unternehmer bewertet, sachlich und wahrheitsgemäß. Eine ehemalige Mitreiterin aus dem damaligen Reitstall hat offensichtlich die ganze Zeit, über mehrere Monate, die Rezensionen des Opfers beobachtet.
Obwohl diese Person, nennen wir sie Svenja, mit dem bewerteten Unternehmer nach eigener Darstellung gar nichts zu tun hatte, schrieb sie dann dort selbst eine Rezension und sprach das namentlich zu identifizierende Opfer dort auch an:
Die hat “nicht mehr alle Latten am Zaun“ und “Ich kann die Art von der nicht ertragen“.
Auf die Bitte, das zukünftig zu unterlassen, ließ Svenja mitteilen, sie sehe keinen Grund darin mit ihrem Verhalten aufzuhören.
Da wird die Tatsache, dass sich das Opfer vereinzelten Personen im privaten Umfeld anvertraut hatte, missbraucht, um die Identität des Opfers dieser Petition zu verbreiten und so das Opfer bloßzustellen.
Da gibt es Petras, die im Reitstall, in dem das Opfer verkehrte, rumerzählen, was das Opfer erlebt hat.
Die Rechtfertigung dafür ist, dass das Opfer gebeten hat, den eigenen kleinen Hund nicht hinter ihrem Rücken zu treten oder zu beschimpfen. Das Opfer ist selber schuld, wenn es sich gegen so etwas wehrt, dann muss es auch damit leben, dass anvertraute Dinge verbreitet werden, um sich gemeinsam darüber lustig zu machen.
Wenn man weiß, was ein Mensch erlebt hat, kann man wenn man mit dem Finger im Zuckertopf erwischt wird, dieses Vertrauen und das dadurch erworbene Wissen wunderbar verwenden, um jeglichen Widerstand und jede Beanspruchung von Rechten seitens des Opfers zu bestrafen.
Ich weiß von was von Dir, also wehre Dich bloß nicht, ab jetzt musst Du alles still und stumm ertragen, sonst erzähle ich aller Welt, was ich weiß.
Und das Opfer, das nichts weiter wollte als sich jemandem anvertrauen, geteiltes Leid ist halbes Leid, wird wieder zum Opfer gemacht.
Eine der Petitionszeichnerinnem hat sich privat sogar so geäußert, dass es, wenn sie selbst dabei gewesen wäre und zusehen würde, genauso handeln würde wie die Ärztin, weitergehen würde usw.
DIie Begründung war: “Eine Zeugenaussage vor Gericht ist unangenehm für mich“ und “Was habe ICH denn davon, wenn ich da eingreife?!“
Nicht nur, dass ich das für emotional verdreht und abstoßend heuchlerisch halte: es sagt mehr aus über die Person, die sich so verhält, als über das betroffene Opfer.
Und mir fällt ein altes Sprichwort ein:
Sage mir, mit wem du gehst und ich sage Dir wer Du bist.
Die Personen, die hier gemeint sind, möchten bitte wenigstens den Anstand haben, ihre Petitionsunterschriften zurückzuziehen, wir können auf ihre Unterschriften verzichten, ja, wir wollen sie nicht auf dieser Liste haben!
Eure
Sonja Sell
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