Wegen Personalmangel: Keine Betreuung in Kölner KITA Drachenfelsstr. & vielen städt. KITAs

Das Problem

Montagmorgens um 7:58 Uhr

„Guten Morgen liebe Eltern,

die Erkrankungen dauern weiter an und Corona ist auch weiterhin im Haus (...).

Wir zählen heute insgesamt 8,5 Personen/Stellen von mindestens 12. Wir müssen weiterhin den Handlungsleitfaden anwenden. Insgesamt können wir ca. 69 Kinder betreuen. (...)“

So eine Mail bekommen nicht nur Eltern der KITA Drachenfelsstraße in Köln. Wahrscheinlich kennen auch viele andere Kölner Eltern von städtischen KITAs aus den letzten Monaten ähnliche oder noch bescheidenere Nachrichten, was die Betreuungssituation für Ihre Kinder angeht.

Hier ein Facebook-Post des ver.di Kita-Netz NRW vom 07.02.2023, 

 ver.di Kita-Netz NRW

 

 

"Das Land NRW hat dem Ausschuss für Kinder und Jugend des Landtags für die Sitzung am 9. Februar 2023 die Meldungen der Landschaftsverbände vorgelegt, bei denen es zu einer Unterschreitung der Mindestpersonalbesetzung in Kitas in NRW gekommen ist. Die Meldungen und letztlich auch die Einschränkungen im Kita Betrieb haben zum Ende 2022 deutlich zugenommen. 1327 Einrichtungen waren im Bereich von LVR und LWL im Dezember 2022 von Unterbesetzung betroffen. Eine Ursache ist sicherlich die Krankheitswelle in den letzten Wochen. Die Entwicklung wird aber unter den Bedingungen von Fachkräfte- und Personalmangel in den Kitas weiter Fahrt aufnehmen. Wir brauchen endlich wirksame Maßnahmen, um Entlastung in die Kitas in NRW zu bringen und um den Fachkräftemangel wirksam zu bekämpfen.

Den ganzen Bericht an den Ausschuss mit den Meldungen für 2022 findet ihr hier: https://www.landtag.nrw.de/.../dok.../Dokument/MMV18-802.pdf

In der Drachenfelsstraße ist das leider auch nicht das erste Mal gewesen, dass Eltern von der KITA um das adHoc-Organisieren „alternativer Betreuungsmöglichkeiten“ für ihre Kinder gebeten worden sind. Und klar, während der Pandemie wurde es fast normal, Kinder im Home Office zu betreuen, den Haushalt zu schmeißen und zu versuchen alles andere auch noch irgendwie auf die Reihe zu kriegen. (By the way: von den gesundheitlichen Folgen, die die Doppel-/Dreifachbelastung durch Kinderbetreuung, Arbeiten im Home Office und einen Haushalt zu führen bedeutet, sind überwiegend Mütter betroffen! Und das sehr direkt in Form von stressverursachten Krankheitsbildern wie u.a. Hörsturz/Tinnitus, Schwindel, Magen-Darm-Probleme, Depression, Burn Out, usw..)

Aber die Situation in der KITA Drachenfelsstraße und vielen anderen städtischen Kitas in Köln ist nicht einem bedrohlichen Virus zu verdanken, sondern hausgemacht: Wenn eine Stadt/Kommune Ihre KITAs nur mit dem Minimum an Personal ausstattet, ist es kein Wunder, dass die KITAs bei einer anhaltenden Krankheitswelle kollabieren!

Natürlich: auch in Köln sind Erzieher*innen Mangelware und Fachkräfte fehlen in vielen Bereichen. Doch die Frage, warum nur oberflächlich mit ein paar Plakataktionen und reduzierten Qualifikationskriterien für den Jobeinstieg etwas dagegen getan wird, stellen sich Verantwortliche anscheinend nicht!

Doch nicht nur Eltern kennen sich mit den kollabierenden Zuständen in KITAs aus: Alle KITA-Beschäftigten, allen voran Erzieher*innen, sind Spezialist*innen für die Verwaltung des Personalmangels, chronischer Unterbesetzung und dem Arbeiten am eigenen (gesundheitlichen) Limit! Seit Jahren wird das KITA-Personal zwischen den formulierten Qualitätsansprüchen des Landes/der Kommunen und den realen Bedingungen der täglichen Praxis zerrieben. Der Krankenstand in vielen KITAs ist ein Beleg dafür, nicht die Ursache des Problems!

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis ENTWEDER immer mehr pädagogische Fachkräfte zu besser zahlenden privaten Betreuungsanbieter*innen abwandern ODER sich beruflich ganz umorientieren und ein ähnlicher „Ausblutungs-Effekt“ wie in der Pflege (v.a. nach der Covid-Pandemie) droht.

Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift deshalb das gemeinsame Anliegen von Erzieher*innen, Eltern und Kindern endlich wieder pädagogisch wertvolle** Betreuung für Kinder zu ermöglichen, OHNE die mehr als strapazierten Kräfte von Erzieher*innen und Eltern weiter zu überLASTen.

DENN EINES IST ALLEN KLAR: IMMER AM LIMIT ZU ARBEITEN (ERZIER*INNEN) ODER KINDER IM HOME OFFICE/WEGEN KINDERBETREUUNG GAR NICHT ZU ARBEITEN (ELTERN) KANN NICHT DIE LÖSUNG SEIN!!

(**diese Formulierung ist absichtlich überspitzt und soll bitte nicht als Umkehrung und Abwertung der Arbeit der Erzieher*innen und aller KITA-Mitarbeiter*innen verstanden werden! Auch wenn es mal zu Spannungen zwischen Eltern und Erzieher*innen in o.g. Betreuungsnotständen kommt. Grundsätzlich ist aber v.a. Eltern klar, unter welchen Bedingungen alle KITA-Beschäftigten unsere Kinder nicht nur „Verwahren und Beaufsichtigen“, sondern mit Kopf, Herz und Hand und ganz viel Einsatz tagtäglich ERZEIHEN, BILDEN und FÖRDERN. Mit einer solchen Haltung, Kindern tagtäglich auf Augenhöhe begegnen zu wollen, ist nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung!

Und genau darin liegt auch ein Teil der Problematik begründet: die gesellschaftliche und politische Anerkennung des Berufes bleibt weit hinter dem realen Anspruch an UND dem tatsächlichen Wert der geleisteten Erziehungsarbeit zurück. Das gängige Vorurteil der „Basteltanten“ aus vergangenen Jahrzehnten („die sitzen da nur und basteln mit den Kindern“) hält sich in vielen Köpfen wacker – was können WIR, also KITA-Mitarbeiter*innen UND Eltern UND wir alle als Gesellschaft, gemeinsam gegen die strukturelle Unterbesetzung nicht nur in der KITA Drachenfelsstraße tun?

 


Wir machen politisch und gesellschaftlich Druck und fordern von den verantwortlichen Adressaten dieser Petition:

Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Harald Rau, Beigeordneter, Dezernat V,- Soziales, Integration und Umwelt, Robert Voigtsberger, Beigeordneter, Dezernat IV – Bildung, Jugend und Sport, Dagmar Niederlein, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, Frank Pfeuffer, Leitung Stabstelle integrierte Jugendhilfe und Schulentwicklungsplanung (u.a. Kitaplanung und Spielplatzbedarfsplanung), Tobias Käufer, Abteilungsleiter, Alexander Vogel, Pressesprecher OB, Alessandra Caroli, Büroleiterin OB, Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Petelkau, Fraktionsvorsitzender CDU, Christian Joisten, Fraktionsvorsitzender SPD, Güldane Tokyürek, Fraktionsvorsitzende Die Linke, Ralph Sterck, Fraktionsvorsitzender FDP, Jennifer Glashagen, Fraktionsvorsitzende Volt, Thor Zimmermann, GUT Gute Wählergruppe Köln, Max Christian Derichsweiler, Ausschussvorsitzender Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden, Bürgermeister Dr. Ralf Heinen, Ausschussvorsitzender Jugendhilfeausschuss, Floris Rudolph, Stellvertretende Ausschussvorsitzende Jugendhilfeausschuss, Cornelia Weitekamp, Bezirksbürgermeisterin Lindenthal

  • Setzen Sie sich für eine bessere Bezahlung aller Beschäftigten in den KITAs ein.
  • Schaffen Sie kurzfristig Anreize über die Konditionen der aktuellen/nächsten Tarifrunden HINAUS (z.B. übertarifliche Bezahlung, zusätzliche Urlaubstage, 4-Tage-Woche, Bereitstellung eines Dienstwagens oder kostenloses ÖPNV-Jahresticket, Unterstützung bei der Suche nach oder Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum in der Stadt o.ä.) damit der Berufsstand „Erzieher/in“ nicht ausblutet (wie die Pflege) und nicht noch mehr Fachkräfte VERHEIZT werden und verloren gehen!
  • Reduzieren Sie NICHT die Qualifikationskriterien für den Erzieher*innen-Beruf! Machen Sie sich stattdessen für eine Reduzierung des Betreuungsschlüssels, die Wiedereinführung eines Springer-Systems und für die Schaffung von Personalstellen für nicht-pädagogische Aufgaben (Verwaltung, Hauswirtschaft, u.ä.) stark. Damit KITA-Beschäftigte und Erzieher*innen nicht mehr strukturell überfordert, sondern die KITAs endlich personell besser ausgestattet sind!
  • Und das Ganze bitte nicht erst nächstes Jahr/nach der nächsten Wahl!

Wer ist Initiator*in dieser Petition?

Eltern der KITA Drachenfelsstr., Köln mit Unterstützung der Erzieher*innen.

 

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Lukas SchollPetitionsstarter*in

1.048

Das Problem

Montagmorgens um 7:58 Uhr

„Guten Morgen liebe Eltern,

die Erkrankungen dauern weiter an und Corona ist auch weiterhin im Haus (...).

Wir zählen heute insgesamt 8,5 Personen/Stellen von mindestens 12. Wir müssen weiterhin den Handlungsleitfaden anwenden. Insgesamt können wir ca. 69 Kinder betreuen. (...)“

So eine Mail bekommen nicht nur Eltern der KITA Drachenfelsstraße in Köln. Wahrscheinlich kennen auch viele andere Kölner Eltern von städtischen KITAs aus den letzten Monaten ähnliche oder noch bescheidenere Nachrichten, was die Betreuungssituation für Ihre Kinder angeht.

Hier ein Facebook-Post des ver.di Kita-Netz NRW vom 07.02.2023, 

 ver.di Kita-Netz NRW

 

 

"Das Land NRW hat dem Ausschuss für Kinder und Jugend des Landtags für die Sitzung am 9. Februar 2023 die Meldungen der Landschaftsverbände vorgelegt, bei denen es zu einer Unterschreitung der Mindestpersonalbesetzung in Kitas in NRW gekommen ist. Die Meldungen und letztlich auch die Einschränkungen im Kita Betrieb haben zum Ende 2022 deutlich zugenommen. 1327 Einrichtungen waren im Bereich von LVR und LWL im Dezember 2022 von Unterbesetzung betroffen. Eine Ursache ist sicherlich die Krankheitswelle in den letzten Wochen. Die Entwicklung wird aber unter den Bedingungen von Fachkräfte- und Personalmangel in den Kitas weiter Fahrt aufnehmen. Wir brauchen endlich wirksame Maßnahmen, um Entlastung in die Kitas in NRW zu bringen und um den Fachkräftemangel wirksam zu bekämpfen.

Den ganzen Bericht an den Ausschuss mit den Meldungen für 2022 findet ihr hier: https://www.landtag.nrw.de/.../dok.../Dokument/MMV18-802.pdf

In der Drachenfelsstraße ist das leider auch nicht das erste Mal gewesen, dass Eltern von der KITA um das adHoc-Organisieren „alternativer Betreuungsmöglichkeiten“ für ihre Kinder gebeten worden sind. Und klar, während der Pandemie wurde es fast normal, Kinder im Home Office zu betreuen, den Haushalt zu schmeißen und zu versuchen alles andere auch noch irgendwie auf die Reihe zu kriegen. (By the way: von den gesundheitlichen Folgen, die die Doppel-/Dreifachbelastung durch Kinderbetreuung, Arbeiten im Home Office und einen Haushalt zu führen bedeutet, sind überwiegend Mütter betroffen! Und das sehr direkt in Form von stressverursachten Krankheitsbildern wie u.a. Hörsturz/Tinnitus, Schwindel, Magen-Darm-Probleme, Depression, Burn Out, usw..)

Aber die Situation in der KITA Drachenfelsstraße und vielen anderen städtischen Kitas in Köln ist nicht einem bedrohlichen Virus zu verdanken, sondern hausgemacht: Wenn eine Stadt/Kommune Ihre KITAs nur mit dem Minimum an Personal ausstattet, ist es kein Wunder, dass die KITAs bei einer anhaltenden Krankheitswelle kollabieren!

Natürlich: auch in Köln sind Erzieher*innen Mangelware und Fachkräfte fehlen in vielen Bereichen. Doch die Frage, warum nur oberflächlich mit ein paar Plakataktionen und reduzierten Qualifikationskriterien für den Jobeinstieg etwas dagegen getan wird, stellen sich Verantwortliche anscheinend nicht!

Doch nicht nur Eltern kennen sich mit den kollabierenden Zuständen in KITAs aus: Alle KITA-Beschäftigten, allen voran Erzieher*innen, sind Spezialist*innen für die Verwaltung des Personalmangels, chronischer Unterbesetzung und dem Arbeiten am eigenen (gesundheitlichen) Limit! Seit Jahren wird das KITA-Personal zwischen den formulierten Qualitätsansprüchen des Landes/der Kommunen und den realen Bedingungen der täglichen Praxis zerrieben. Der Krankenstand in vielen KITAs ist ein Beleg dafür, nicht die Ursache des Problems!

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis ENTWEDER immer mehr pädagogische Fachkräfte zu besser zahlenden privaten Betreuungsanbieter*innen abwandern ODER sich beruflich ganz umorientieren und ein ähnlicher „Ausblutungs-Effekt“ wie in der Pflege (v.a. nach der Covid-Pandemie) droht.

Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift deshalb das gemeinsame Anliegen von Erzieher*innen, Eltern und Kindern endlich wieder pädagogisch wertvolle** Betreuung für Kinder zu ermöglichen, OHNE die mehr als strapazierten Kräfte von Erzieher*innen und Eltern weiter zu überLASTen.

DENN EINES IST ALLEN KLAR: IMMER AM LIMIT ZU ARBEITEN (ERZIER*INNEN) ODER KINDER IM HOME OFFICE/WEGEN KINDERBETREUUNG GAR NICHT ZU ARBEITEN (ELTERN) KANN NICHT DIE LÖSUNG SEIN!!

(**diese Formulierung ist absichtlich überspitzt und soll bitte nicht als Umkehrung und Abwertung der Arbeit der Erzieher*innen und aller KITA-Mitarbeiter*innen verstanden werden! Auch wenn es mal zu Spannungen zwischen Eltern und Erzieher*innen in o.g. Betreuungsnotständen kommt. Grundsätzlich ist aber v.a. Eltern klar, unter welchen Bedingungen alle KITA-Beschäftigten unsere Kinder nicht nur „Verwahren und Beaufsichtigen“, sondern mit Kopf, Herz und Hand und ganz viel Einsatz tagtäglich ERZEIHEN, BILDEN und FÖRDERN. Mit einer solchen Haltung, Kindern tagtäglich auf Augenhöhe begegnen zu wollen, ist nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung!

Und genau darin liegt auch ein Teil der Problematik begründet: die gesellschaftliche und politische Anerkennung des Berufes bleibt weit hinter dem realen Anspruch an UND dem tatsächlichen Wert der geleisteten Erziehungsarbeit zurück. Das gängige Vorurteil der „Basteltanten“ aus vergangenen Jahrzehnten („die sitzen da nur und basteln mit den Kindern“) hält sich in vielen Köpfen wacker – was können WIR, also KITA-Mitarbeiter*innen UND Eltern UND wir alle als Gesellschaft, gemeinsam gegen die strukturelle Unterbesetzung nicht nur in der KITA Drachenfelsstraße tun?

 


Wir machen politisch und gesellschaftlich Druck und fordern von den verantwortlichen Adressaten dieser Petition:

Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Harald Rau, Beigeordneter, Dezernat V,- Soziales, Integration und Umwelt, Robert Voigtsberger, Beigeordneter, Dezernat IV – Bildung, Jugend und Sport, Dagmar Niederlein, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, Frank Pfeuffer, Leitung Stabstelle integrierte Jugendhilfe und Schulentwicklungsplanung (u.a. Kitaplanung und Spielplatzbedarfsplanung), Tobias Käufer, Abteilungsleiter, Alexander Vogel, Pressesprecher OB, Alessandra Caroli, Büroleiterin OB, Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Bernd Petelkau, Fraktionsvorsitzender CDU, Christian Joisten, Fraktionsvorsitzender SPD, Güldane Tokyürek, Fraktionsvorsitzende Die Linke, Ralph Sterck, Fraktionsvorsitzender FDP, Jennifer Glashagen, Fraktionsvorsitzende Volt, Thor Zimmermann, GUT Gute Wählergruppe Köln, Max Christian Derichsweiler, Ausschussvorsitzender Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden, Bürgermeister Dr. Ralf Heinen, Ausschussvorsitzender Jugendhilfeausschuss, Floris Rudolph, Stellvertretende Ausschussvorsitzende Jugendhilfeausschuss, Cornelia Weitekamp, Bezirksbürgermeisterin Lindenthal

  • Setzen Sie sich für eine bessere Bezahlung aller Beschäftigten in den KITAs ein.
  • Schaffen Sie kurzfristig Anreize über die Konditionen der aktuellen/nächsten Tarifrunden HINAUS (z.B. übertarifliche Bezahlung, zusätzliche Urlaubstage, 4-Tage-Woche, Bereitstellung eines Dienstwagens oder kostenloses ÖPNV-Jahresticket, Unterstützung bei der Suche nach oder Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum in der Stadt o.ä.) damit der Berufsstand „Erzieher/in“ nicht ausblutet (wie die Pflege) und nicht noch mehr Fachkräfte VERHEIZT werden und verloren gehen!
  • Reduzieren Sie NICHT die Qualifikationskriterien für den Erzieher*innen-Beruf! Machen Sie sich stattdessen für eine Reduzierung des Betreuungsschlüssels, die Wiedereinführung eines Springer-Systems und für die Schaffung von Personalstellen für nicht-pädagogische Aufgaben (Verwaltung, Hauswirtschaft, u.ä.) stark. Damit KITA-Beschäftigte und Erzieher*innen nicht mehr strukturell überfordert, sondern die KITAs endlich personell besser ausgestattet sind!
  • Und das Ganze bitte nicht erst nächstes Jahr/nach der nächsten Wahl!

Wer ist Initiator*in dieser Petition?

Eltern der KITA Drachenfelsstr., Köln mit Unterstützung der Erzieher*innen.

 

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Lukas SchollPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Josefine Paul
Josefine Paul
Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-
Robert Voigtsberger
Robert Voigtsberger
Beigeordneter, Dezernat IV – Bildung, Jugend und Sport
Dagmar Niederlein
Dagmar Niederlein
Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie
Tobias Käufer
Tobias Käufer

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