Was ist mit Ace passiert? Wir fordern Transparenz im Fall des Herdenschutzhundes

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Dominique LANG und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An den Vorstand des Tierschutzverein Ingolstadt e.V. sowie die zuständigen Aufsichtsbehörden der Stadt Ingolstadt:

Wir fordern als besorgte Bürger, Spender und Tierfreunde eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge rund um den Herdenschutzhund „Ace“. Die bisherige Informationspolitik des Vereins wirft aus unserer Sicht Fragen auf, die im Sinne der Transparenz und des Tierschutzes geklärt werden müssen.

1. Fachlicher Hintergrund: Die Bedeutung der Bezugsperson bei Herdenschutzhunden
Herdenschutzhunde (HSH) zeichnen sich durch eine rassetypisch starke Bindung an vertraute Bezugspersonen aus.

Nach übereinstimmenden Berichten war ein ehrenamtlicher Gassigänger über mehrere Jahre hinweg eine zentrale Bezugsperson für „Ace“, der ihn regelmäßig versorgte, fütterte und sein Gehege reinigte.

Fachlich wird davon ausgegangen, dass eine plötzliche Trennung von einer solchen Bezugsperson ohne Übergangsphase eine erhebliche Belastung für den Hund darstellen kann.

In diesem Zusammenhang wird berichtet, dass:

eine Unterbringungsmöglichkeit bei HSH-erfahrenen Personen im näheren Umfeld bestanden haben soll, die den Kontakt zur Bezugsperson ermöglicht hätte

sowie ein Angebot zur Übernahme des Hundes durch den Gassigänger selbst vorgelegen habe

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, aus welchen Gründen diese Optionen nicht weiterverfolgt wurden.

1. Offene Fragen zu Spendengeldern und Patenschaften
Für „Ace“ wurde öffentlich zu Spenden aufgerufen (in Höhe von rund 15.000 €), unter anderem mit dem Ziel, eine Unterbringung bei spezialisierten Einrichtungen – nach Angaben auch in Österreich – zu finanzieren.

Zudem unterstützen monatliche Patenschaften die Versorgung des Hundes.

Gleichzeitig wurde später öffentlich kommuniziert, dass „Ace“ inzwischen privat vermittelt worden sei.

Daraus ergibt sich aus unserer Sicht folgender Klärungsbedarf:

Wurde die ursprünglich kommunizierte Unterbringung bei spezialisierten Einrichtungen umgesetzt?

Falls nicht: Aus welchen Gründen wurde davon abgewichen?

Wie wurden die im Zusammenhang mit „Ace“ gesammelten Spenden sowie Patenschaftsgelder konkret verwendet?

Wir weisen darauf hin, dass aus unserer Sicht ein berechtigtes Interesse der Spender besteht, die Verwendung der Mittel nachvollziehen zu können.

1. Informationspolitik und Ablauf der Vermittlung
Nach vorliegenden Schilderungen soll der Ortswechsel von „Ace“ kurzfristig erfolgt sein.

Zudem wird berichtet, dass die langjährige Bezugsperson erst im Nachhinein per Nachricht darüber informiert wurde, dass der Hund vermittelt worden sei, ohne nähere Angaben zum neuen Aufenthaltsort.

Für Außenstehende ist derzeit nicht nachvollziehbar, wo sich „Ace“ befindet und unter welchen Bedingungen er gehalten wird.

Ebenso liegt nach unserem Kenntnisstand bislang kein unabhängig bestätigtes Lebenszeichen vor, das den aktuellen Zustand und die Unterbringung des Hundes nachvollziehbar dokumentiert.

Unsere Forderungen
Finanzielle Transparenz: Lückenlose Offenlegung der Verwendung der für „Ace“ gesammelten Gelder

Nachweis des Tierwohls: Bestätigung durch eine unabhängige Instanz, dass „Ace“ entsprechend seinen Bedürfnissen untergebracht ist

Stellungnahme: Erläuterung, warum alternative Unterbringungsmöglichkeiten – insbesondere solche unter Einbeziehung der Bezugsperson – nicht umgesetzt wurden

Tierschutz darf nicht im Verborgenen stattfinden. Transparenz ist die Grundlage für Vertrauen. Wir fordern eine nachvollziehbare Aufklärung.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Dominique LANG und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An den Vorstand des Tierschutzverein Ingolstadt e.V. sowie die zuständigen Aufsichtsbehörden der Stadt Ingolstadt:

Wir fordern als besorgte Bürger, Spender und Tierfreunde eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge rund um den Herdenschutzhund „Ace“. Die bisherige Informationspolitik des Vereins wirft aus unserer Sicht Fragen auf, die im Sinne der Transparenz und des Tierschutzes geklärt werden müssen.

1. Fachlicher Hintergrund: Die Bedeutung der Bezugsperson bei Herdenschutzhunden
Herdenschutzhunde (HSH) zeichnen sich durch eine rassetypisch starke Bindung an vertraute Bezugspersonen aus.

Nach übereinstimmenden Berichten war ein ehrenamtlicher Gassigänger über mehrere Jahre hinweg eine zentrale Bezugsperson für „Ace“, der ihn regelmäßig versorgte, fütterte und sein Gehege reinigte.

Fachlich wird davon ausgegangen, dass eine plötzliche Trennung von einer solchen Bezugsperson ohne Übergangsphase eine erhebliche Belastung für den Hund darstellen kann.

In diesem Zusammenhang wird berichtet, dass:

eine Unterbringungsmöglichkeit bei HSH-erfahrenen Personen im näheren Umfeld bestanden haben soll, die den Kontakt zur Bezugsperson ermöglicht hätte

sowie ein Angebot zur Übernahme des Hundes durch den Gassigänger selbst vorgelegen habe

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, aus welchen Gründen diese Optionen nicht weiterverfolgt wurden.

1. Offene Fragen zu Spendengeldern und Patenschaften
Für „Ace“ wurde öffentlich zu Spenden aufgerufen (in Höhe von rund 15.000 €), unter anderem mit dem Ziel, eine Unterbringung bei spezialisierten Einrichtungen – nach Angaben auch in Österreich – zu finanzieren.

Zudem unterstützen monatliche Patenschaften die Versorgung des Hundes.

Gleichzeitig wurde später öffentlich kommuniziert, dass „Ace“ inzwischen privat vermittelt worden sei.

Daraus ergibt sich aus unserer Sicht folgender Klärungsbedarf:

Wurde die ursprünglich kommunizierte Unterbringung bei spezialisierten Einrichtungen umgesetzt?

Falls nicht: Aus welchen Gründen wurde davon abgewichen?

Wie wurden die im Zusammenhang mit „Ace“ gesammelten Spenden sowie Patenschaftsgelder konkret verwendet?

Wir weisen darauf hin, dass aus unserer Sicht ein berechtigtes Interesse der Spender besteht, die Verwendung der Mittel nachvollziehen zu können.

1. Informationspolitik und Ablauf der Vermittlung
Nach vorliegenden Schilderungen soll der Ortswechsel von „Ace“ kurzfristig erfolgt sein.

Zudem wird berichtet, dass die langjährige Bezugsperson erst im Nachhinein per Nachricht darüber informiert wurde, dass der Hund vermittelt worden sei, ohne nähere Angaben zum neuen Aufenthaltsort.

Für Außenstehende ist derzeit nicht nachvollziehbar, wo sich „Ace“ befindet und unter welchen Bedingungen er gehalten wird.

Ebenso liegt nach unserem Kenntnisstand bislang kein unabhängig bestätigtes Lebenszeichen vor, das den aktuellen Zustand und die Unterbringung des Hundes nachvollziehbar dokumentiert.

Unsere Forderungen
Finanzielle Transparenz: Lückenlose Offenlegung der Verwendung der für „Ace“ gesammelten Gelder

Nachweis des Tierwohls: Bestätigung durch eine unabhängige Instanz, dass „Ace“ entsprechend seinen Bedürfnissen untergebracht ist

Stellungnahme: Erläuterung, warum alternative Unterbringungsmöglichkeiten – insbesondere solche unter Einbeziehung der Bezugsperson – nicht umgesetzt wurden

Tierschutz darf nicht im Verborgenen stattfinden. Transparenz ist die Grundlage für Vertrauen. Wir fordern eine nachvollziehbare Aufklärung.

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