Versorgung sichern (Leben retten) durch Erhalt der Kliniken für HNO und MKG am UKRB in Nrp
Versorgung sichern (Leben retten) durch Erhalt der Kliniken für HNO und MKG am UKRB in Nrp
Das Problem
Die in keiner Weise nachvollziehbare Schließung der Kliniken für Hals- Nasen- und Ohrenkrankheiten (HNO) und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) im UKRB Neuruppin führt zu einer schwerwiegenden Versorgungskrise mit potentiell lebensbedrohlichen Folgen.
Die jetzt schon schwierige Versorgung der Patienten in unserer Region spitzt sich dadurch weiter dramatisch zu. Die niedergelassenen Hals- Nasen-Ohrenärzte, Hausärzte, ambulant tätigen Onkologen, Hautärzte und Zahnärzte können die entstandene Versorgungslücke jetzt schon nicht kompensieren, da es dafür völlig anderer Rahmenbedingungen und technischer Möglichkeiten bedarf.
Die Notfallversorgung in unserem Landkreis ist akut gefährdet. Patienten mit Erstickungsgefahr oder der Gefahr zu verbluten, müssen schnell behandelt werden. Die ohnehin schon weiten Wege in der Region werden sich noch weiter ausdehnen. Dadurch können lebensgefährliche Situationen entstehen.
Aktuell müssen Menschen mit (Notfall-)Behandlungsbedarf im Kopf-Halsbereich Fahrtwege von bis zu 2 Stunden auf sich nehmen. Eine sehr lange Zeit, wenn jede Minute zählt. Besonders gefährdet sind die Schwächsten unter uns – Kinder und hochbetagte Menschen. Niemand möchte, dass sein Kind erstickt, verblutet oder einen anderen vermeidbaren Schaden nimmt, da die nächste fachärztliche Hilfe nun erst in Hamburg, Eberswalde oder Berlin möglich ist.
Auch die Menschen auf dem Land haben das Recht auf eine ärztliche Versorgung.
Im URKB nicht mehr HNO-MKG-ärztlich versorgt werden können ab dem 01.01.2024:
- Gesichtsschädelbrüche nach schweren Unfällen
- Verlegung der Atemwege durch Fremdkörper bei Kindern (und Erwachsenen)
- Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich
- Blutungen nach Mandeloperationen bei Kindern
- Nasenbluten unter Blutverdünnern
- Erstickungsanfälle
- Entzündungen im Kopf-Hals-Bereich
- lebensbedrohliche Abszesse
- Ohrenschmerzen
Alle Patienten mit gerinnungshemmenden Medikamenten („Blutverdünner“) sind von dieser geplanten Schließung stark betroffen. Eingriffe, wie zum Beispiel die Entfernung von tumorverdächtigen Haut- und Schleimhautveränderungen, Hauttumoren, den Rachen- und Gaumenmandeln und Zähnen bergen ein hohes Risiko für Nachblutungen. Im Falle einer solchen Nachblutung sind die Rettungswege lang (nächstgelegene Kliniken für HNO und/oder MKG: Eberswalde, Brandenburg an der Havel, Berlin). Die Entstehung einer Nachblutung könnte damit lebensbedrohlich werden.
Eine weitere, sehr vulnerable Gruppe stellen die Tumorpatienten dar. Patienten mit Zungen-, Mundboden-, Kehlkopf- und Hautkrebs können nicht mehr behandelt werden. Bereits behandelte Patienten verlieren ihren Nachsorger, in Folge dessen werden Rezidive (Wiederauftreten der Krebserkrankung) nicht erkannt und damit möglicherweise die Lebenszeit verkürzt.
Wir fordern die zuständigen Stellen dazu auf, diese für die Bevölkerung von Nordwest Brandenburg folgenreiche Entscheidung zurückzunehmen.
Mitarbeiter der Kliniken für MKG und HNO
17.166
Das Problem
Die in keiner Weise nachvollziehbare Schließung der Kliniken für Hals- Nasen- und Ohrenkrankheiten (HNO) und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) im UKRB Neuruppin führt zu einer schwerwiegenden Versorgungskrise mit potentiell lebensbedrohlichen Folgen.
Die jetzt schon schwierige Versorgung der Patienten in unserer Region spitzt sich dadurch weiter dramatisch zu. Die niedergelassenen Hals- Nasen-Ohrenärzte, Hausärzte, ambulant tätigen Onkologen, Hautärzte und Zahnärzte können die entstandene Versorgungslücke jetzt schon nicht kompensieren, da es dafür völlig anderer Rahmenbedingungen und technischer Möglichkeiten bedarf.
Die Notfallversorgung in unserem Landkreis ist akut gefährdet. Patienten mit Erstickungsgefahr oder der Gefahr zu verbluten, müssen schnell behandelt werden. Die ohnehin schon weiten Wege in der Region werden sich noch weiter ausdehnen. Dadurch können lebensgefährliche Situationen entstehen.
Aktuell müssen Menschen mit (Notfall-)Behandlungsbedarf im Kopf-Halsbereich Fahrtwege von bis zu 2 Stunden auf sich nehmen. Eine sehr lange Zeit, wenn jede Minute zählt. Besonders gefährdet sind die Schwächsten unter uns – Kinder und hochbetagte Menschen. Niemand möchte, dass sein Kind erstickt, verblutet oder einen anderen vermeidbaren Schaden nimmt, da die nächste fachärztliche Hilfe nun erst in Hamburg, Eberswalde oder Berlin möglich ist.
Auch die Menschen auf dem Land haben das Recht auf eine ärztliche Versorgung.
Im URKB nicht mehr HNO-MKG-ärztlich versorgt werden können ab dem 01.01.2024:
- Gesichtsschädelbrüche nach schweren Unfällen
- Verlegung der Atemwege durch Fremdkörper bei Kindern (und Erwachsenen)
- Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich
- Blutungen nach Mandeloperationen bei Kindern
- Nasenbluten unter Blutverdünnern
- Erstickungsanfälle
- Entzündungen im Kopf-Hals-Bereich
- lebensbedrohliche Abszesse
- Ohrenschmerzen
Alle Patienten mit gerinnungshemmenden Medikamenten („Blutverdünner“) sind von dieser geplanten Schließung stark betroffen. Eingriffe, wie zum Beispiel die Entfernung von tumorverdächtigen Haut- und Schleimhautveränderungen, Hauttumoren, den Rachen- und Gaumenmandeln und Zähnen bergen ein hohes Risiko für Nachblutungen. Im Falle einer solchen Nachblutung sind die Rettungswege lang (nächstgelegene Kliniken für HNO und/oder MKG: Eberswalde, Brandenburg an der Havel, Berlin). Die Entstehung einer Nachblutung könnte damit lebensbedrohlich werden.
Eine weitere, sehr vulnerable Gruppe stellen die Tumorpatienten dar. Patienten mit Zungen-, Mundboden-, Kehlkopf- und Hautkrebs können nicht mehr behandelt werden. Bereits behandelte Patienten verlieren ihren Nachsorger, in Folge dessen werden Rezidive (Wiederauftreten der Krebserkrankung) nicht erkannt und damit möglicherweise die Lebenszeit verkürzt.
Wir fordern die zuständigen Stellen dazu auf, diese für die Bevölkerung von Nordwest Brandenburg folgenreiche Entscheidung zurückzunehmen.
Mitarbeiter der Kliniken für MKG und HNO
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Petition am 7. Dezember 2023 erstellt