Verbot von privatem Feuerwerk zu Silvester
Das Problem
Petition: Verbot von Silvesterfeuerwerk zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt
An: Bundesregierung und Landesregierungen der Bundesrepublik Deutschland
Wir fordern:
Ein generelles Verbot von privatem Feuerwerk zu Silvester und die Einschränkung öffentlicher Feuerwerke auf zentrale, kontrollierte Veranstaltungen.
Begründung:
1. Tierschutz:
Jedes Jahr leiden Haus- und Wildtiere massiv unter dem Lärm und den Lichtblitzen von Feuerwerken. Hunde, Katzen und andere Haustiere geraten in Panik, verstecken sich oder fliehen in Todesangst. Wildtiere, insbesondere Vögel, fliegen in ihrer Panik gegen Hindernisse oder sterben an Erschöpfung. Die extreme Belastung stellt eine unnötige Quälerei für Tiere dar.
2. Umweltbelastung durch Feinstaub und Schadstoffeintrag:
Feuerwerkskörper setzen große Mengen an Feinstaub und giftigen Schadstoffen frei. Laut Umweltbundesamt werden allein in der Silvesternacht etwa 5.000 Tonnen Feinstaub freigesetzt – das entspricht etwa 16 % der jährlich im Straßenverkehr erzeugten Feinstaubmenge.
Zusätzlich gelangen Schwermetalle wie Blei, Barium und Strontium in die Umwelt. Diese Stoffe verbleiben im Boden und in Gewässern, wo sie Pflanzen und Tiere belasten und langfristig das Grundwasser verunreinigen können. Der Schadstoffeintrag gefährdet nicht nur die Umwelt, sondern stellt auch ein gesundheitliches Risiko für Menschen dar, insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma.
3. Lärmbelästigung und Gesundheitsschäden:
Der enorme Lärm durch Böller und Raketen kann das Gehör schädigen und führt zu Stress sowie Schlafstörungen. Besonders sensible Gruppen, darunter Babys, Senioren und Kranke, sind betroffen. Zudem werden viele Menschen durch die ständige Lärmbelastung psychisch beeinträchtigt.
4. Rücksicht auf Kriegstraumata:
Für Menschen, die Kriege oder andere traumatische Erlebnisse erlebt haben, können die explosionsartigen Geräusche von Feuerwerk Panikattacken und Angstzustände auslösen. Geflüchtete und Veteranen sind besonders betroffen und erleben Silvester häufig als eine Zeit des Schreckens.
5. Verletzungen und Unfälle:
Jährlich ereignen sich zahlreiche Unfälle, die zu schweren Verletzungen führen. Krankenhäuser berichten von Verbrennungen, abgetrennten Gliedmaßen und Augenverletzungen. Rettungsdienste und Feuerwehren werden überlastet und können oft nicht rechtzeitig eingreifen.
6. Müll und Ressourcenverschwendung:
Feuerwerksreste, Plastik- und Papphülsen sowie nicht explodierte Böller bleiben oft tagelang in Straßen und Grünflächen liegen. Die Reinigung kostet Städte und Gemeinden hohe Summen, während die Natur unter der Verschmutzung leidet.
7. Positive Erfahrungen mit Einschränkungen in Deutschland und anderen Ländern:
Bereits in mehreren Städten und Regionen Deutschlands wurden Einschränkungen für privates Feuerwerk eingeführt, etwa in Form von Böllerverbotszonen. Diese Maßnahmen führten zu weniger Lärm, Müll und Verletzungen – und wurden von der Bevölkerung weitgehend akzeptiert.
Auch internationale Beispiele zeigen, dass Alternativen wie Licht- und Lasershows erfolgreich umgesetzt werden. Länder wie die Niederlande, Belgien und Italien haben teilweise oder vollständig den Verkauf und das Abbrennen privater Feuerwerke verboten. In Australien und Neuseeland sind private Feuerwerke stark reglementiert, stattdessen werden professionelle, zentrale Feuerwerke organisiert. Diese Maßnahmen haben zu einer erheblichen Reduzierung von Umweltbelastungen, Verletzungen und Stress bei Mensch und Tier geführt.
Die positiven Erfahrungen aus diesen Ländern zeigen, dass ein Umdenken möglich und praktikabel ist.
Unsere Forderungen:
1. Verbot von privatem Feuerwerk zu Silvester.
2. Förderung von zentralen, professionellen Licht- und Lasershows als sichere und umweltfreundliche Alternative.
3. Aufklärungskampagnen über die negativen Auswirkungen von Feuerwerk.
4. Einsatz der eingesparten Mittel für Umweltschutzprojekte und Tierschutzorganisationen.
Wir appellieren an die Politik, die Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt ernst zu nehmen und ein Umdenken einzuleiten.
Bitte unterstützen Sie unsere Petition mit Ihrer Unterschrift, um ein nachhaltiges und friedliches Silvester zu ermöglichen!
94.139
Das Problem
Petition: Verbot von Silvesterfeuerwerk zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt
An: Bundesregierung und Landesregierungen der Bundesrepublik Deutschland
Wir fordern:
Ein generelles Verbot von privatem Feuerwerk zu Silvester und die Einschränkung öffentlicher Feuerwerke auf zentrale, kontrollierte Veranstaltungen.
Begründung:
1. Tierschutz:
Jedes Jahr leiden Haus- und Wildtiere massiv unter dem Lärm und den Lichtblitzen von Feuerwerken. Hunde, Katzen und andere Haustiere geraten in Panik, verstecken sich oder fliehen in Todesangst. Wildtiere, insbesondere Vögel, fliegen in ihrer Panik gegen Hindernisse oder sterben an Erschöpfung. Die extreme Belastung stellt eine unnötige Quälerei für Tiere dar.
2. Umweltbelastung durch Feinstaub und Schadstoffeintrag:
Feuerwerkskörper setzen große Mengen an Feinstaub und giftigen Schadstoffen frei. Laut Umweltbundesamt werden allein in der Silvesternacht etwa 5.000 Tonnen Feinstaub freigesetzt – das entspricht etwa 16 % der jährlich im Straßenverkehr erzeugten Feinstaubmenge.
Zusätzlich gelangen Schwermetalle wie Blei, Barium und Strontium in die Umwelt. Diese Stoffe verbleiben im Boden und in Gewässern, wo sie Pflanzen und Tiere belasten und langfristig das Grundwasser verunreinigen können. Der Schadstoffeintrag gefährdet nicht nur die Umwelt, sondern stellt auch ein gesundheitliches Risiko für Menschen dar, insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma.
3. Lärmbelästigung und Gesundheitsschäden:
Der enorme Lärm durch Böller und Raketen kann das Gehör schädigen und führt zu Stress sowie Schlafstörungen. Besonders sensible Gruppen, darunter Babys, Senioren und Kranke, sind betroffen. Zudem werden viele Menschen durch die ständige Lärmbelastung psychisch beeinträchtigt.
4. Rücksicht auf Kriegstraumata:
Für Menschen, die Kriege oder andere traumatische Erlebnisse erlebt haben, können die explosionsartigen Geräusche von Feuerwerk Panikattacken und Angstzustände auslösen. Geflüchtete und Veteranen sind besonders betroffen und erleben Silvester häufig als eine Zeit des Schreckens.
5. Verletzungen und Unfälle:
Jährlich ereignen sich zahlreiche Unfälle, die zu schweren Verletzungen führen. Krankenhäuser berichten von Verbrennungen, abgetrennten Gliedmaßen und Augenverletzungen. Rettungsdienste und Feuerwehren werden überlastet und können oft nicht rechtzeitig eingreifen.
6. Müll und Ressourcenverschwendung:
Feuerwerksreste, Plastik- und Papphülsen sowie nicht explodierte Böller bleiben oft tagelang in Straßen und Grünflächen liegen. Die Reinigung kostet Städte und Gemeinden hohe Summen, während die Natur unter der Verschmutzung leidet.
7. Positive Erfahrungen mit Einschränkungen in Deutschland und anderen Ländern:
Bereits in mehreren Städten und Regionen Deutschlands wurden Einschränkungen für privates Feuerwerk eingeführt, etwa in Form von Böllerverbotszonen. Diese Maßnahmen führten zu weniger Lärm, Müll und Verletzungen – und wurden von der Bevölkerung weitgehend akzeptiert.
Auch internationale Beispiele zeigen, dass Alternativen wie Licht- und Lasershows erfolgreich umgesetzt werden. Länder wie die Niederlande, Belgien und Italien haben teilweise oder vollständig den Verkauf und das Abbrennen privater Feuerwerke verboten. In Australien und Neuseeland sind private Feuerwerke stark reglementiert, stattdessen werden professionelle, zentrale Feuerwerke organisiert. Diese Maßnahmen haben zu einer erheblichen Reduzierung von Umweltbelastungen, Verletzungen und Stress bei Mensch und Tier geführt.
Die positiven Erfahrungen aus diesen Ländern zeigen, dass ein Umdenken möglich und praktikabel ist.
Unsere Forderungen:
1. Verbot von privatem Feuerwerk zu Silvester.
2. Förderung von zentralen, professionellen Licht- und Lasershows als sichere und umweltfreundliche Alternative.
3. Aufklärungskampagnen über die negativen Auswirkungen von Feuerwerk.
4. Einsatz der eingesparten Mittel für Umweltschutzprojekte und Tierschutzorganisationen.
Wir appellieren an die Politik, die Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt ernst zu nehmen und ein Umdenken einzuleiten.
Bitte unterstützen Sie unsere Petition mit Ihrer Unterschrift, um ein nachhaltiges und friedliches Silvester zu ermöglichen!
94.139
Die Entscheidungsträger*innen
Kommentare von Unterstützer*innen
Petition am 29. Dezember 2024 erstellt
