Verbot pro russischer Autokorso in Frankfurt a​.​M./Hessen

Das Problem

Wir finden, auf unseren Straßen ist kein Platz für russische Propagandisten. Wir wollen die Verantwortlichen der Stadtverwaltung in Frankfurt a.M. davon überzeugen, den geplanten Autokorso, der für Putins Krieg demonstrieren soll, nicht zu genehmigen bzw. wieder zu stoppen. Bitte helft uns dabei!

Motivation und Hintergründe 
Uns erreichen grausame Bilder aus Butscha und anderen Regionen der Ukraine, gegen die Putins Russland seit mehr als einem Monat einen Angriffskrieg führt. Die Gräueltaten und Kriegsverbrechen verschlagen uns den Atem, insbesondere das Leid von Frauen und Kindern schockiert.

Doch für andere scheint das der richtige Zeitpunkt, um dem russischen Regime und seinem Krieg ihre Unterstützung demonstrieren zu müssen. Einem Krieg voller Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen die Genfer Konventionen.

In Autokorsos bestehend aus mehreren Hundert Fahrzeugen, teilweise waren die Autos mit russischen Fahnen bestückt, demonstrierten sie in Berlin, Köln und Bonn für Putins Krieg.

Und nun ist eine ganz ähnliche Aktion in Frankfurt a.M. angekündigt. Doch die städtischen Behörden scheinen nicht sensibel genug damit umzugehen, dass sie damit für russische Propaganda instrumentalisiert werden.

So wurde in NRW bspw. sehr kurzfristig angemeldet und kurzfristig umgesetzt: Eine Kolonne Autos setzte sich von Köln nach Bonn in Bewegung, viele Fahrzeuge mit russischen Fahnen. Frauen und Männer riefen lautstark aus den Autos raus. Kaum zu überhören: Hier handelte es sich um eine pro-russische Demo!

Von Passantinnen und Passanten erhielten die Demo-Teilnehmenden Daumen nach unten und viele böse Blicke.

Zweifelhafte Botschaft von pro-russischem Autokorso: Die Demo-Videos im Netz, Sprüche und Slogans haben keine friedliche Bedeutung. Sie sind bedrohlich für die bürgerliche Werte- und Grundordnung in Deutschland, voller historischer Manipulationen und russischer Propaganda. 

Und uns beschäftigt: Welches Signal senden wir den Schutz suchenden Frauen und Kindern, die täglich aus der Ukraine zu uns flüchten? Insbesondere nach den traumatisierenden Bildern und Geschichten aus den befreiten Regionen wie Butscha ist das ein no go! Diese pro russischen “Demonstranten” zeigen mit ihrer Aktion, dass sie diese Grausamkeiten unterstützen. Für uns ist das schwer zu ertragen. Welche Ängste müssen diese Bilder bei den in Deutschland lebenden ukrainischen Menschen auslösen? Sie zeigen letztlich, dass hunderte Männer und Frauen in ihrer Nachbarschaft gut finden, dass ukrainische Frauen vergewaltigt und Kinder getötet werden… Dieses Verunsichern muss aufhören und hat in Frankfurt mit seiner großen ukrainischen Community erst recht keinen Platz!

Auch "pro Putin" Symbole wurden bei den bisherigen Autokorsos verwendet. Einige Teilnehmer trugen z.B. das Georgsband, das seit der Krim-Annexion 2014 als Symbol für die russische Ukraine-Politik angesehen wird. Ein Teilnehmer zeigte sich auch mit der russischen Seekriegsflagge, was deutliche Zweifel an der friedlichen Intention der Demonstration zulässt.
Diese Demo passt für Politikwissenschaftler Prof. Andreas Heinemann-Grüder ins Bild der russischen Desinformationskampagne. Die gezeigten Symbole würden ein pro-putinsches Russland zeigen wollen, um Russland als Opfer darzustellen.

Demos wie diese fänden gerade in vielen Ländern Europas statt, so Heinemann-Grüder. Für ihn seien Rockergruppen, Kriegsflaggen und Georgsband "eine Mischung aus Symbolik, die letztlich nicht an ein demokratisches, sondern an ein nationalistisches, oder auch sowjetisch geprägtes Russland erinnert."

Die Teilnehmer leben und genießen es, in einem freien demokratischen Land zu leben,  bedrohen aber mit ihrem Handeln die deutsche Demokratie. 

Wir finden, auf unseren Straßen ist kein Platz für russische Propagandisten. Wir wollen die Verantwortlichen der Stadtverwaltung in Frankfurt a.M. davon überzeugen, den geplanten Autokorso nicht zu genehmigen bzw. wieder zu stoppen. Bitte helft uns dabei!

 

 

 

 


Quellen und Fotos:
 
https://www.express.de/nrw/russland-demo-in-bonn-sorgt-fuer-hitzige-diskussionen-im-netz-91515?cb=1648739283652


https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/russland-demo-bonn-100.html


https://www.focus.de/panorama/welt/auf-bonner-friedhof-pro-russischer-korso-mit-hunderten-autos-faehrt-zu-sowjetischem-ehrenmal_id_74591024.html


https://www.youtube.com/watch?v=Ph3xpGOm1DE

 


https://www.change.org/p/verbot-pro-russischer-autokorso-in-bonn-köln-nrw

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Isabell GrindaPetitionsstarter*in
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Das Problem

Wir finden, auf unseren Straßen ist kein Platz für russische Propagandisten. Wir wollen die Verantwortlichen der Stadtverwaltung in Frankfurt a.M. davon überzeugen, den geplanten Autokorso, der für Putins Krieg demonstrieren soll, nicht zu genehmigen bzw. wieder zu stoppen. Bitte helft uns dabei!

Motivation und Hintergründe 
Uns erreichen grausame Bilder aus Butscha und anderen Regionen der Ukraine, gegen die Putins Russland seit mehr als einem Monat einen Angriffskrieg führt. Die Gräueltaten und Kriegsverbrechen verschlagen uns den Atem, insbesondere das Leid von Frauen und Kindern schockiert.

Doch für andere scheint das der richtige Zeitpunkt, um dem russischen Regime und seinem Krieg ihre Unterstützung demonstrieren zu müssen. Einem Krieg voller Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen die Genfer Konventionen.

In Autokorsos bestehend aus mehreren Hundert Fahrzeugen, teilweise waren die Autos mit russischen Fahnen bestückt, demonstrierten sie in Berlin, Köln und Bonn für Putins Krieg.

Und nun ist eine ganz ähnliche Aktion in Frankfurt a.M. angekündigt. Doch die städtischen Behörden scheinen nicht sensibel genug damit umzugehen, dass sie damit für russische Propaganda instrumentalisiert werden.

So wurde in NRW bspw. sehr kurzfristig angemeldet und kurzfristig umgesetzt: Eine Kolonne Autos setzte sich von Köln nach Bonn in Bewegung, viele Fahrzeuge mit russischen Fahnen. Frauen und Männer riefen lautstark aus den Autos raus. Kaum zu überhören: Hier handelte es sich um eine pro-russische Demo!

Von Passantinnen und Passanten erhielten die Demo-Teilnehmenden Daumen nach unten und viele böse Blicke.

Zweifelhafte Botschaft von pro-russischem Autokorso: Die Demo-Videos im Netz, Sprüche und Slogans haben keine friedliche Bedeutung. Sie sind bedrohlich für die bürgerliche Werte- und Grundordnung in Deutschland, voller historischer Manipulationen und russischer Propaganda. 

Und uns beschäftigt: Welches Signal senden wir den Schutz suchenden Frauen und Kindern, die täglich aus der Ukraine zu uns flüchten? Insbesondere nach den traumatisierenden Bildern und Geschichten aus den befreiten Regionen wie Butscha ist das ein no go! Diese pro russischen “Demonstranten” zeigen mit ihrer Aktion, dass sie diese Grausamkeiten unterstützen. Für uns ist das schwer zu ertragen. Welche Ängste müssen diese Bilder bei den in Deutschland lebenden ukrainischen Menschen auslösen? Sie zeigen letztlich, dass hunderte Männer und Frauen in ihrer Nachbarschaft gut finden, dass ukrainische Frauen vergewaltigt und Kinder getötet werden… Dieses Verunsichern muss aufhören und hat in Frankfurt mit seiner großen ukrainischen Community erst recht keinen Platz!

Auch "pro Putin" Symbole wurden bei den bisherigen Autokorsos verwendet. Einige Teilnehmer trugen z.B. das Georgsband, das seit der Krim-Annexion 2014 als Symbol für die russische Ukraine-Politik angesehen wird. Ein Teilnehmer zeigte sich auch mit der russischen Seekriegsflagge, was deutliche Zweifel an der friedlichen Intention der Demonstration zulässt.
Diese Demo passt für Politikwissenschaftler Prof. Andreas Heinemann-Grüder ins Bild der russischen Desinformationskampagne. Die gezeigten Symbole würden ein pro-putinsches Russland zeigen wollen, um Russland als Opfer darzustellen.

Demos wie diese fänden gerade in vielen Ländern Europas statt, so Heinemann-Grüder. Für ihn seien Rockergruppen, Kriegsflaggen und Georgsband "eine Mischung aus Symbolik, die letztlich nicht an ein demokratisches, sondern an ein nationalistisches, oder auch sowjetisch geprägtes Russland erinnert."

Die Teilnehmer leben und genießen es, in einem freien demokratischen Land zu leben,  bedrohen aber mit ihrem Handeln die deutsche Demokratie. 

Wir finden, auf unseren Straßen ist kein Platz für russische Propagandisten. Wir wollen die Verantwortlichen der Stadtverwaltung in Frankfurt a.M. davon überzeugen, den geplanten Autokorso nicht zu genehmigen bzw. wieder zu stoppen. Bitte helft uns dabei!

 

 

 

 


Quellen und Fotos:
 
https://www.express.de/nrw/russland-demo-in-bonn-sorgt-fuer-hitzige-diskussionen-im-netz-91515?cb=1648739283652


https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/russland-demo-bonn-100.html


https://www.focus.de/panorama/welt/auf-bonner-friedhof-pro-russischer-korso-mit-hunderten-autos-faehrt-zu-sowjetischem-ehrenmal_id_74591024.html


https://www.youtube.com/watch?v=Ph3xpGOm1DE

 


https://www.change.org/p/verbot-pro-russischer-autokorso-in-bonn-köln-nrw

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Petition am 5. April 2022 erstellt