Unterrichtsausfall beenden - Offener Brief Eduard-Mörike-Schule Berlin-Neukölln


Unterrichtsausfall beenden - Offener Brief Eduard-Mörike-Schule Berlin-Neukölln
Das Problem
Wir, die Eltern der Eduard-Mörike-Grundschule in Berlin-Neukölln, sind zutiefst besorgt über die Situation an unserer Schule. Der Unterricht fällt regelmäßig aus: Briefe, mit denen wir gebeten werden, unsere Kinder nicht in die Schule zu bringen, sind leider keine Seltenheit.
Das Problem: Unsere Kinder weisen bereits erhebliche Lernrückstände auf. Sie werden nicht optimal auf die weiterführenden Schulen vorbereitet. Englisch-, Deutsch- oder Sportunterricht: Findet ganz oft nicht statt. Auch das soziale Lernen kommt zu kurz: Der gebundene Ganztag wurde aufgehoben, wegen einer anhaltend großen Krankheitswelle bei den Lehrkräften und Pädagog*innen.
Viele von uns Eltern haben sich aktiv für die Eduard-Mörike-Schule entschieden. Denn es gibt hier kleine Klassen, tolle Pädagog*innen und viele engagierte Menschen. Wir wollen, dass unsere Kinder hier im Kiez gemeinsam aufwachsen, lernen und sich optimal entwickeln können.
Aber obwohl sich die verbliebenen Lehrer*innen und Erzieher*innen jeden Tag wirklich große Mühe geben: Niemand kann dauerhaft die Personal-Lücken auffüllen, ohne sich dabei selbst aufzureiben.
Die Kinder an unserer Schule haben gute Bildung verdient. Damit das klappt, müssen wir jetzt zusammen anpacken!
Es ist an der Zeit, auf die Probleme aufmerksam zu machen und konkrete Forderungen zu stellen, um eine qualitativ hochwertige Bildung für unsere Kinder sicherzustellen.
Die größten Probleme an unserer Schule sind:
● Unterrichtsausfall: Der häufige Ausfall von Unterrichtsstunden führt zu Lernrückständen bei den Kindern und beeinträchtigt deren Bildungschancen.
● Aufgehobener gebundener Ganztag: Seit Jahren fehlt uns dieser wichtige Teil des Schultages, der den Kindern eine sinnvolle und strukturierte Betreuung bietet und den individuellen Bedürfnissen der Kinder gerecht wird.
● Mangelnder Zusammenhalt in den Klassen: Ein teilweise roher Umgang unter den Kindern beeinflusst das Sozial- und Lernklima negativ.
● Kurzfristige Kommunikation: Die kurzfristige Kommunikation über Unterrichtsausfall und der fehlende Zugriff auf digitale Lernplattformen erschweren den Eltern den Austausch mit dem pädagogischen Personal und führen zu Problemen bei den berufstätigen Eltern.
● Fehlende Unterstützung durch die Schulaufsicht: Bei gemeldeten Problemen und Engpässen gibt es keine schnelle Hilfe und passende Unterstützung.
Um diese Probleme zu lösen und eine bessere Bildung für unsere Kinder zu gewährleisten, haben wir Forderungen aufgestellt.
Wir fordern für unsere Schule konkret:
● Mehr Personal für Vertretungsunterricht, eine bessere Betreuung und individuelle Förderung der Kinder.
● Eine zusätzliche Verwaltungsstelle für die Schulleitung, um die Prozesse besser zu steuern und schneller zu verbessern.
● Eine externe Beratung für die Schule, um den Weg zurück zum gebundenen Ganztag professionell zu begleiten.
● Eine stärkere Vernetzung der Schule nach außen und gezieltes Werben für unsere Schule sowie eine direkte Zusammenarbeit mit Sportvereinen, Teach First Fellows und anderen pädagogischen Partnern, um ein breites Angebot in die Schule und den Ganztag zu integrieren.
● Bessere Kommunikation durch Unterstützung für die IT-Verwaltung für die Schulcloud und anderen digitalen Plattformen, um den Zugriff für alle Beteiligten zu erleichtern.
● Stärkung des sozialpädagogischen Angebots an unserer Schule, um das Soziale Lernen und den Zusammenhalt zu stärken.
Im Land Berlin:
● Sofortige Verbeamtung der Lehrer*innen, die sich das wünschen, um die Attraktivität des Berufs zu erhöhen und qualifiziertes Personal langfristig an unserer Schule zu halten.
● Bedarfsgerechte Erhöhung der Ausbildungskapazitäten für Lehrkräfte und Erzieher*innen an den Universitäten und Fachschulen.
● Den Einsatz von multiprofessionellen Teams an den Schulen vereinfachen und nachhaltiger auszufinanzieren, um die Pädagog*innen dadurch zu entlasten und die Bildungschancen zu verbessern.
Im Bund:
● 100 Milliarden Euro für Bildung, um langfristig eine bessere Ausstattung und Förderung der Schulen zu gewährleisten.
● Umsetzung der gewerkschaftlichen Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen und angestellten Lehrer*innen.
Wir sind überzeugt, dass unsere Schule großartige Kinder, engagierte Fachkräfte und den Willen zur Verbesserung hat. Aber unsere Schule braucht jetzt dringend Unterstützung, damit sie ihre Probleme nachhaltig lösen kann!
Wir wollen, dass unsere Schule endlich vorankommt und allen Kindern eine optimale Bildung bietet. Der Lehrer- und Erzieher*innenmangel ist ein deutschlandweites Problem, und die Ergebnisse von Pisa zeigen, dass die Zukunft einer ganzen Generation auf dem Spiel steht.
Eine gute Bildung erfordert eine gut finanzierte und zielgerichtete Bildungspolitik von der Kommune bis zum Bund! Das fordern wir nun für unsere Kinder ein.
Vielen Dank!
Die Eltern der Eduard-Mörike Grundschule Berlin
Das Problem
Wir, die Eltern der Eduard-Mörike-Grundschule in Berlin-Neukölln, sind zutiefst besorgt über die Situation an unserer Schule. Der Unterricht fällt regelmäßig aus: Briefe, mit denen wir gebeten werden, unsere Kinder nicht in die Schule zu bringen, sind leider keine Seltenheit.
Das Problem: Unsere Kinder weisen bereits erhebliche Lernrückstände auf. Sie werden nicht optimal auf die weiterführenden Schulen vorbereitet. Englisch-, Deutsch- oder Sportunterricht: Findet ganz oft nicht statt. Auch das soziale Lernen kommt zu kurz: Der gebundene Ganztag wurde aufgehoben, wegen einer anhaltend großen Krankheitswelle bei den Lehrkräften und Pädagog*innen.
Viele von uns Eltern haben sich aktiv für die Eduard-Mörike-Schule entschieden. Denn es gibt hier kleine Klassen, tolle Pädagog*innen und viele engagierte Menschen. Wir wollen, dass unsere Kinder hier im Kiez gemeinsam aufwachsen, lernen und sich optimal entwickeln können.
Aber obwohl sich die verbliebenen Lehrer*innen und Erzieher*innen jeden Tag wirklich große Mühe geben: Niemand kann dauerhaft die Personal-Lücken auffüllen, ohne sich dabei selbst aufzureiben.
Die Kinder an unserer Schule haben gute Bildung verdient. Damit das klappt, müssen wir jetzt zusammen anpacken!
Es ist an der Zeit, auf die Probleme aufmerksam zu machen und konkrete Forderungen zu stellen, um eine qualitativ hochwertige Bildung für unsere Kinder sicherzustellen.
Die größten Probleme an unserer Schule sind:
● Unterrichtsausfall: Der häufige Ausfall von Unterrichtsstunden führt zu Lernrückständen bei den Kindern und beeinträchtigt deren Bildungschancen.
● Aufgehobener gebundener Ganztag: Seit Jahren fehlt uns dieser wichtige Teil des Schultages, der den Kindern eine sinnvolle und strukturierte Betreuung bietet und den individuellen Bedürfnissen der Kinder gerecht wird.
● Mangelnder Zusammenhalt in den Klassen: Ein teilweise roher Umgang unter den Kindern beeinflusst das Sozial- und Lernklima negativ.
● Kurzfristige Kommunikation: Die kurzfristige Kommunikation über Unterrichtsausfall und der fehlende Zugriff auf digitale Lernplattformen erschweren den Eltern den Austausch mit dem pädagogischen Personal und führen zu Problemen bei den berufstätigen Eltern.
● Fehlende Unterstützung durch die Schulaufsicht: Bei gemeldeten Problemen und Engpässen gibt es keine schnelle Hilfe und passende Unterstützung.
Um diese Probleme zu lösen und eine bessere Bildung für unsere Kinder zu gewährleisten, haben wir Forderungen aufgestellt.
Wir fordern für unsere Schule konkret:
● Mehr Personal für Vertretungsunterricht, eine bessere Betreuung und individuelle Förderung der Kinder.
● Eine zusätzliche Verwaltungsstelle für die Schulleitung, um die Prozesse besser zu steuern und schneller zu verbessern.
● Eine externe Beratung für die Schule, um den Weg zurück zum gebundenen Ganztag professionell zu begleiten.
● Eine stärkere Vernetzung der Schule nach außen und gezieltes Werben für unsere Schule sowie eine direkte Zusammenarbeit mit Sportvereinen, Teach First Fellows und anderen pädagogischen Partnern, um ein breites Angebot in die Schule und den Ganztag zu integrieren.
● Bessere Kommunikation durch Unterstützung für die IT-Verwaltung für die Schulcloud und anderen digitalen Plattformen, um den Zugriff für alle Beteiligten zu erleichtern.
● Stärkung des sozialpädagogischen Angebots an unserer Schule, um das Soziale Lernen und den Zusammenhalt zu stärken.
Im Land Berlin:
● Sofortige Verbeamtung der Lehrer*innen, die sich das wünschen, um die Attraktivität des Berufs zu erhöhen und qualifiziertes Personal langfristig an unserer Schule zu halten.
● Bedarfsgerechte Erhöhung der Ausbildungskapazitäten für Lehrkräfte und Erzieher*innen an den Universitäten und Fachschulen.
● Den Einsatz von multiprofessionellen Teams an den Schulen vereinfachen und nachhaltiger auszufinanzieren, um die Pädagog*innen dadurch zu entlasten und die Bildungschancen zu verbessern.
Im Bund:
● 100 Milliarden Euro für Bildung, um langfristig eine bessere Ausstattung und Förderung der Schulen zu gewährleisten.
● Umsetzung der gewerkschaftlichen Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen und angestellten Lehrer*innen.
Wir sind überzeugt, dass unsere Schule großartige Kinder, engagierte Fachkräfte und den Willen zur Verbesserung hat. Aber unsere Schule braucht jetzt dringend Unterstützung, damit sie ihre Probleme nachhaltig lösen kann!
Wir wollen, dass unsere Schule endlich vorankommt und allen Kindern eine optimale Bildung bietet. Der Lehrer- und Erzieher*innenmangel ist ein deutschlandweites Problem, und die Ergebnisse von Pisa zeigen, dass die Zukunft einer ganzen Generation auf dem Spiel steht.
Eine gute Bildung erfordert eine gut finanzierte und zielgerichtete Bildungspolitik von der Kommune bis zum Bund! Das fordern wir nun für unsere Kinder ein.
Vielen Dank!
Die Eltern der Eduard-Mörike Grundschule Berlin
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Die Entscheidungsträger*innen
Petition am 11. Dezember 2023 erstellt