Mise à jour sur la pétitionU2 statt Schienenersatzverkehr!Abriss hat begonnen
Berthold FuldBad Homburg, Allemagne
29 mai 2026

Der Taunuszeitung vom 28.5.26 konnte man entnehmen, dass der Abriss der Station begonnen hat. Der Artikel ist leider nur Abonnenten zugänglich.


Die Nutzen-Kosten-Untersuchung wird immer noch geprüft; mittlerweile wird als Termin eines Ergebnisses „im Sommer“ genannt. Es werden also Fakten geschaffen, ohne dass die Fianzierung gesichert ist. Und wenn die Finanzierung nicht klappt?


Auch aufgeführt wird, dass der Baubeginn für den Tunnel in der zweiten Jahreshälfte 2027 vorgesehen sei. Ohne schlüssige Rechtfertigung mutet man also den Bad Homburger, insbesondere den Gonzenheimern, fast zwei Jahre unnötigen Schienenersatzverkehr zu. Was spricht gegen einen Betrieb auf der Schiene (abgesehen von den mutwilligen Zerstörungen)?

 

Ebenfalls abgebrochen wird die Bushaltestelle Gonzenheim. Man will die Fahrgäste aus Gonzenheim offenbar die nächten Jahre im Regen stehen lassen.


Das Vorgehen verstößt gegen den Planfeststellungsbeschluss. Nach meiner Auffassung wird hier evident die Nebenbestimmung des Planfestellungsbeschlusses 1.5 ignoriert "Zum Schutz der Anwohner vor vermeidbaren bauzeitlichen Beeinträchtigungen ist die Gesamtbauzeit auf den erforderlichen Zeitraum zu begrenzen. Die Möglichkeiten zur parallelen Ausführung von Tätigkeiten sind - soweit für die Vorhabenträgerin zumutbar und aus Gründen des Immissionsschutzes zulässig - zu nutzen." Als Entgegnung auf die Einwendung P146 wurde ausgeführt "Eine bauzeitige Einstellung des Betriebs der Stadtbahnlinie U 2 am derzeitigen Endhaltepunkt in Gonzenheim ist entgegen der Einschätzung des Einwenders nicht vorgesehen. "

 

Im GVFG-Bundesprogramm  ist dasa Projekt enthalten, allerdings nur bedingt (Seite 15). Bedingung ist sicherlich ein positives NKV>1. Es werden hier Gesamtkosten von 155 Mio. € angeben, der Förderbetrag sol 99 Mio. € vetragen. Im laufenden Jahr sollen 11,5 Mio. € ausgezahlt werden- wofür? Will man durch Schaffung vollendeter Tatsachen die Fördermittelgeber unter Druck setzen? 


Auf der Stadtverordnetensitzung vom 21.5. wurden Anfragen der „Kehrtwende“ zu finanziellen Fragen eingebracht, allerdings kein Antrag für einen Baustopp bis Sicherstellung der Finanzierung oder SEV erst ab Baubeginn. Für die Kehrtwende gilt allerdings die gleiche Regel wie einst für Republikaner und die AfD – Anträge werden aus Prinzip abgelehnt. Wenn sie gut sind, werden sie nach einer Schamfrist von den Koalitionären leicht verändert erneut eingebracht.


Obwohl ich keine Aktivitäten zur Aquirierung weiterer Unterschriften übernommen habe, ist die Zahl der Unterstützer erfreulicherweise mittlerweile auf nahezu 750 gewachsen.  

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