In der TZ vom 11.4.26 wurde Amann damit zitiert, dass die Hauptbaumaßnahmen zeitnah beginnen würden. Darunter versteht er zunächst den Abriss der Station Gonzenheim.
Daran bestehen jedoch erhebliche Zweifel. Auf meine Anfrage hin teilte mir der RP Darmstadt mit, dass bisher anders als auf der Bürgerversammlung im Dezember angekündigt keine Unterlagen für eine Planergänzung eingereicht wurden. Die Technische Aufsichtsbehörde des RP muss die Ausführungsplanung prüfen und genehmigen; bisher wurden lediglich die Pläne für den Umbau der Gleisanlage in Ober-Eschbach (genehmigt und ausgeführt) und den Abriss der Station Gonzenheim (offen) eingereicht. Es wird also noch eine Weile dauern, bis die Hauptbaumaßnahmen (wozu ich den Abriss übrigens nicht zähle) tatsächlich beginnen. Es gibt also bis auf Weiteres keine Rechtfertigung für einen Schienenersatzverkehr.
Ob wie angekündigt Hessen-Mobil die NKU (Nutzen-Kosten-Untersuchung) eingereicht hat, ist unbekannt; in einer aktuellen Pressemitteilung der Stadtbahngesellschaft wird die Inbetriebnahme der Station Ober-Eschbach erwähnt, nicht aber die Einreichung der NKU. Aber selbst wenn die Förderfähigkeit festgestellt würde, wird es Jahre dauern, bis Mittel freigegeben werden.