Trump ist kein Friedensengel - but STOP the war in Ukraine!

Trump ist kein Friedensengel - but STOP the war in Ukraine!

Das Problem

Sehr geehrter Bundeskanzler Olaf Scholz, Verteidigungsminister Boris Pistorius, Außenministerin Annalena Baerbock, sehr geehrte Abgeordnete des Thüringer Landtags von AfD, BSW, CDU, Die Linke und SPD!

Heute wurde Donald Trump zum 47. Präsidenten der USA gewählt. Außenpolitisch könnte es heißen: Verschärfung der militärischen Konfrontation mit China (das seinerseits aggressiv gegenüber Taiwan auftritt, statt endlich 75 Jahre alte Gebietsanspüche aufzugeben), auf jeden Fall Waffen für den Nahost-Rachefeldzug der israelischen Regierung, wahrscheinlich Drohungen gegenüber Trumps Erzfeind Iran. Was noch?

Immerhin - sehen wir, was von den großen Ankündigungen bleibt, einen Waffenstillstand und Verhandlungsfrieden für die Ukraine zu vermitteln. Dringend notwendig wäre es, das inzwischen selbst militärisch aussichtslose Morden endlich zu beenden!

Vielen deutschen Politikerinnen und Kommentatoren, die ich am Wahlmorgen gehört habe, fällt immer noch nur die Kriegslogik ein: Wenn sich Amerika zurückzieht, muss Europa stärker werden - dafür kommt ihnen nur das Militär in den Sinn. Stärke kann aber auch heißen: Empathie für die Menschen in der Ukraine und Russland, Kompromisse suchen statt vermeintlich eigene (Wirtschafts-)Interessen mit allen Mitteln zu verteidigen.

Und selbst in militärischer Logik: Sehen Sie in Abständen mal auf die Karten des Washintoner "Institute for the Study of War". Seit Monaten rückt die russische Armee (inklusive einiger Nordkoreaner und vieler Söldner) langsam, zuletzt schneller vor - von kleinen ukrainischen Eroberungen oder Luftschlägen abgesehen. Dann gab es das Vordringen in die russische Provinz Kursk, das jetzt auch teils zurückgeschlagen ist, aber immer noch Verhandlungsmöglichkeiten eröffnet.

Dazu wäre spätestens ein richtiger Zeitpunkt gewesen, als Wolodymyr Selenskyjs brutaler "Siegesplan" (Mittelstreckenwaffen gegen Russland, NATO-Aufnahme womöglich im Krieg, ...) abgewiesen wurde. Ich finde zu Recht - aber dann muss man auch einsehen, dass ein militärischer Sieg so gut wie ausgeschlossen ist. Wie viele und welche deutschen, europäischen, letztlich doch wieder US-Waffen bräuchte es, um "Russland" nur aus den seit 2022 eroberten Donbass-Gebieten zurückzudrängen? Gar aus dem gesamten Osten? In der südlichen Ukraine, z.B. Mariupol, steht die Front seit 2 Jahren still. Wer kann einen militärischen Sieg dort anstreben, geschweige denn in der schwer befestigten Krim? Aber nein - viele stecken den Kopf in den Sand und fordern "Augen zu und durch!"

Herr Bundeskanzler und Verteidigungsminister, unterstützend auch die Fraktionen im neuen Thüringer Landtag!
Nutzen Sie die Bewegung, die durch den zukünftigen US-Präsidenten in den verlustreichsten (denke ich) europäischen Krieg seit 1945 kommen könnte:

  • Dringen Sie auf einen sofortigen Waffenstillstand - noch ist es nicht zu spät für einigermaßen faire Friedensverhandlungen!
  • Bieten Sie darin einen Verzicht auf ein Vordringen der NATO auf ukrainisches Territorium an - verhandeln Sie stattdessen andere Sicherheitsgarantien im Rahmen der EU.
  • Faire wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Ukraine und Russland - Sanktionen schrittweise aufheben!
  • Speziell ein deutsches Angebot könnte auch der Verzicht auf deutsch-amerikanische Atomwaffen sein - die Schließung (realistischerweise Umnutzung) des Fliegerhorst Büchel und der Verzicht auf neue Kampfbomber würden die USA und Deutschland einige dringend benötigte Milliarden sparen. 
  • Wie Papst Franziskus schon im Frühjahr riet: Wenn ein Krieg verloren ist, oder wenn es wie hier schlecht läuft, sollte man die weiße Fahne hissen und retten, was zu retten ist. Welche Gebietsverluste bzw. militärischen Rückzüge jede Seite akzeptieren kann, müssten dann Ukraine und Russland direkt miteinander ausmachen. Aber ist es nicht wichtiger, dass Menschen in Frieden leben, wiederaufgebaut werden kann, als wer über einen Landstrich herrscht? Sicher müssen Menschen- und Freiheitsrechte in dann vielleicht jahrelang (nichts ist ewig!) annektierten oder assoziierten Gebieten abgesichert werden. Aber kehren wir nicht in die "Blütezeit" des Imperialismus Ende des 19. Jahrhunderts zurück!

спокій - мир - peace - Frieden!

Johannes Wollbold, Weimar

PS: Das Bild oben zeigt keinen triumphierenden mächtigsten Mann der Welt, sondern einen trauernden Donald Trump (neben Vize JD Vance) bei der diesjährigen New Yorker Gedenkfeier für die Opfer des 9.11.2001. 

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Das Problem

Sehr geehrter Bundeskanzler Olaf Scholz, Verteidigungsminister Boris Pistorius, Außenministerin Annalena Baerbock, sehr geehrte Abgeordnete des Thüringer Landtags von AfD, BSW, CDU, Die Linke und SPD!

Heute wurde Donald Trump zum 47. Präsidenten der USA gewählt. Außenpolitisch könnte es heißen: Verschärfung der militärischen Konfrontation mit China (das seinerseits aggressiv gegenüber Taiwan auftritt, statt endlich 75 Jahre alte Gebietsanspüche aufzugeben), auf jeden Fall Waffen für den Nahost-Rachefeldzug der israelischen Regierung, wahrscheinlich Drohungen gegenüber Trumps Erzfeind Iran. Was noch?

Immerhin - sehen wir, was von den großen Ankündigungen bleibt, einen Waffenstillstand und Verhandlungsfrieden für die Ukraine zu vermitteln. Dringend notwendig wäre es, das inzwischen selbst militärisch aussichtslose Morden endlich zu beenden!

Vielen deutschen Politikerinnen und Kommentatoren, die ich am Wahlmorgen gehört habe, fällt immer noch nur die Kriegslogik ein: Wenn sich Amerika zurückzieht, muss Europa stärker werden - dafür kommt ihnen nur das Militär in den Sinn. Stärke kann aber auch heißen: Empathie für die Menschen in der Ukraine und Russland, Kompromisse suchen statt vermeintlich eigene (Wirtschafts-)Interessen mit allen Mitteln zu verteidigen.

Und selbst in militärischer Logik: Sehen Sie in Abständen mal auf die Karten des Washintoner "Institute for the Study of War". Seit Monaten rückt die russische Armee (inklusive einiger Nordkoreaner und vieler Söldner) langsam, zuletzt schneller vor - von kleinen ukrainischen Eroberungen oder Luftschlägen abgesehen. Dann gab es das Vordringen in die russische Provinz Kursk, das jetzt auch teils zurückgeschlagen ist, aber immer noch Verhandlungsmöglichkeiten eröffnet.

Dazu wäre spätestens ein richtiger Zeitpunkt gewesen, als Wolodymyr Selenskyjs brutaler "Siegesplan" (Mittelstreckenwaffen gegen Russland, NATO-Aufnahme womöglich im Krieg, ...) abgewiesen wurde. Ich finde zu Recht - aber dann muss man auch einsehen, dass ein militärischer Sieg so gut wie ausgeschlossen ist. Wie viele und welche deutschen, europäischen, letztlich doch wieder US-Waffen bräuchte es, um "Russland" nur aus den seit 2022 eroberten Donbass-Gebieten zurückzudrängen? Gar aus dem gesamten Osten? In der südlichen Ukraine, z.B. Mariupol, steht die Front seit 2 Jahren still. Wer kann einen militärischen Sieg dort anstreben, geschweige denn in der schwer befestigten Krim? Aber nein - viele stecken den Kopf in den Sand und fordern "Augen zu und durch!"

Herr Bundeskanzler und Verteidigungsminister, unterstützend auch die Fraktionen im neuen Thüringer Landtag!
Nutzen Sie die Bewegung, die durch den zukünftigen US-Präsidenten in den verlustreichsten (denke ich) europäischen Krieg seit 1945 kommen könnte:

  • Dringen Sie auf einen sofortigen Waffenstillstand - noch ist es nicht zu spät für einigermaßen faire Friedensverhandlungen!
  • Bieten Sie darin einen Verzicht auf ein Vordringen der NATO auf ukrainisches Territorium an - verhandeln Sie stattdessen andere Sicherheitsgarantien im Rahmen der EU.
  • Faire wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Ukraine und Russland - Sanktionen schrittweise aufheben!
  • Speziell ein deutsches Angebot könnte auch der Verzicht auf deutsch-amerikanische Atomwaffen sein - die Schließung (realistischerweise Umnutzung) des Fliegerhorst Büchel und der Verzicht auf neue Kampfbomber würden die USA und Deutschland einige dringend benötigte Milliarden sparen. 
  • Wie Papst Franziskus schon im Frühjahr riet: Wenn ein Krieg verloren ist, oder wenn es wie hier schlecht läuft, sollte man die weiße Fahne hissen und retten, was zu retten ist. Welche Gebietsverluste bzw. militärischen Rückzüge jede Seite akzeptieren kann, müssten dann Ukraine und Russland direkt miteinander ausmachen. Aber ist es nicht wichtiger, dass Menschen in Frieden leben, wiederaufgebaut werden kann, als wer über einen Landstrich herrscht? Sicher müssen Menschen- und Freiheitsrechte in dann vielleicht jahrelang (nichts ist ewig!) annektierten oder assoziierten Gebieten abgesichert werden. Aber kehren wir nicht in die "Blütezeit" des Imperialismus Ende des 19. Jahrhunderts zurück!

спокій - мир - peace - Frieden!

Johannes Wollbold, Weimar

PS: Das Bild oben zeigt keinen triumphierenden mächtigsten Mann der Welt, sondern einen trauernden Donald Trump (neben Vize JD Vance) bei der diesjährigen New Yorker Gedenkfeier für die Opfer des 9.11.2001. 

Die Entscheidungsträger*innen

Olaf Scholz
Bundeskanzler
Boris Pistorius
Boris Pistorius
Bundesminister der Verteidigung

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Petition am 6. November 2024 erstellt