Transparenz beim VDA
Transparenz beim VDA
Das Problem
Der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. gegr. 1911 bezeichnet sich als weltweit größter Verband für Aquaristik und Terraristik und zählt mehr als 8000 Personen aus über 250 Vereinen als Mitglieder. Selbst erklärtes Ziel des VDA ist die Interessenvertretung und politische Lobbyarbeit für die Hobbies Aquaristik und Terraristik. In den letzten Jahren und insbesondere im Hinblick auf die jüngsten Ereignisse erscheint er allerdings mehr und mehr ein Lobbyverband der Heimtierindustrie und Zoos sowie eine politische Bühne für die Profilierung einzelner Personen zu sein. Der ach so gerne angeführte Artenschutz alleine rechtfertig nicht unser Hobby, denn für den Großteil von uns ist es nicht mehr und nicht weniger als ein Hobby, Artenschutz spielt im Falle von Zuchtformen oder nicht gefährdeten Arten, die wohl den Großteil der deutschen Aquarien und Terrarien bewohnen, keine Rolle.
Im Mai 2026 wurde verkündet, dass der Geschäftsführer, Vize-Präsident Marketing sowie der Leiter Jugendarbeit ihre Ämter niedergelegt haben, ebenso der Präsident. Begründet wird dies in offiziellen Meldungen mit "einer zugespitzten innerverbandlichen Lage und unterschiedlichen Auffassungen über die notwendige Erneuerung, künftige Struktur und politische Ausrichtung des Verbandes." In einer weiteren Mitteilung mit dem Titel "Einordnung und Entschuldigung" schreibt der Schatzmeister " Ich stehe hinter der aus meiner Sicht dringend notwendigen, weitreichenden Veränderung. Ich hoffe sehr, dass ihr dem Verband weiterhin zur Seite steht und das künftige Präsidium unterstützt." Was aber diese "unterschiedlichen Auffassungen" waren und welche "dringend notwendigen weitreichenden Änderungen" es sein sollen, diese Antworten bleibt man den Mitgliedern schuldig, obwohl man sie gleichzeitig dazu auffordert, "Vorschläge einzubringen und sich an der weiteren Arbeit des VDA zu beteiligen." Wie soll das konkret funktionieren, wenn man schon über die genauen Hintergründe der Veränderungen und die Vorhaben eines möglichen neuen Präsidiums so im Unklaren gelassen wird? Warum wird alles hinter schwammigen und unkonkreten Formulierungen versteckt? Welche konkreten Änderungen soll es geben und wie will der VDA unter neuer Führung seiner selbst auferlegten Aufgabe als "Interessenvertretung der Aquarianer und Terrarianer" gerecht werden? Wir fordern eine konkrete Beantwortung dieser Fragen sowie eine transparente Aufarbeitung der jüngsten Ereignisse!
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Das Problem
Der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. gegr. 1911 bezeichnet sich als weltweit größter Verband für Aquaristik und Terraristik und zählt mehr als 8000 Personen aus über 250 Vereinen als Mitglieder. Selbst erklärtes Ziel des VDA ist die Interessenvertretung und politische Lobbyarbeit für die Hobbies Aquaristik und Terraristik. In den letzten Jahren und insbesondere im Hinblick auf die jüngsten Ereignisse erscheint er allerdings mehr und mehr ein Lobbyverband der Heimtierindustrie und Zoos sowie eine politische Bühne für die Profilierung einzelner Personen zu sein. Der ach so gerne angeführte Artenschutz alleine rechtfertig nicht unser Hobby, denn für den Großteil von uns ist es nicht mehr und nicht weniger als ein Hobby, Artenschutz spielt im Falle von Zuchtformen oder nicht gefährdeten Arten, die wohl den Großteil der deutschen Aquarien und Terrarien bewohnen, keine Rolle.
Im Mai 2026 wurde verkündet, dass der Geschäftsführer, Vize-Präsident Marketing sowie der Leiter Jugendarbeit ihre Ämter niedergelegt haben, ebenso der Präsident. Begründet wird dies in offiziellen Meldungen mit "einer zugespitzten innerverbandlichen Lage und unterschiedlichen Auffassungen über die notwendige Erneuerung, künftige Struktur und politische Ausrichtung des Verbandes." In einer weiteren Mitteilung mit dem Titel "Einordnung und Entschuldigung" schreibt der Schatzmeister " Ich stehe hinter der aus meiner Sicht dringend notwendigen, weitreichenden Veränderung. Ich hoffe sehr, dass ihr dem Verband weiterhin zur Seite steht und das künftige Präsidium unterstützt." Was aber diese "unterschiedlichen Auffassungen" waren und welche "dringend notwendigen weitreichenden Änderungen" es sein sollen, diese Antworten bleibt man den Mitgliedern schuldig, obwohl man sie gleichzeitig dazu auffordert, "Vorschläge einzubringen und sich an der weiteren Arbeit des VDA zu beteiligen." Wie soll das konkret funktionieren, wenn man schon über die genauen Hintergründe der Veränderungen und die Vorhaben eines möglichen neuen Präsidiums so im Unklaren gelassen wird? Warum wird alles hinter schwammigen und unkonkreten Formulierungen versteckt? Welche konkreten Änderungen soll es geben und wie will der VDA unter neuer Führung seiner selbst auferlegten Aufgabe als "Interessenvertretung der Aquarianer und Terrarianer" gerecht werden? Wir fordern eine konkrete Beantwortung dieser Fragen sowie eine transparente Aufarbeitung der jüngsten Ereignisse!
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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 12. Mai 2026 erstellt