Tierleid in Naturschutzprojekten muss beendet werden!

Das Problem

Immer wieder kommt es durch Fehlverhalten und Unkenntnis zu Tierleid im Bereich von extensiven, ganzjährigen Beweidungsprojekten mit Rindern und Pferden. Herden werden sich selbst überlassen. Sie verhungern, sind krank, leiden unter den Haltungsbedingungen, sterben z.B. bei Geburten. Die vermeintliche Freiheit endet auch bei diesen Projekten am Zaun.

Es scheint beinahe so, als wäre Tierhaltung im Naturschutz ein rechtsfreier Raum; anders sind die vielen Vorkommnisse der letzten Jahre nicht zu erklären. Deshalb fordere ich die Umsetzung von Maßnahmen, die das Tierwohl im Naturschutz gewährleisten. Schluss mit der Verwahrlosung!

Maßnahmen zur Sicherstellung des Tierwohls  in extensiven ganzjährigen Beweidungsprojekten

Herdenkontrolle:

Mindestens einmal am Tag sollten sachkundige Personen den Zustand der Tiere überprüfen.

Dabei werden Aspekte wie Futteraufnahme, Wasserzufuhr, Verhalten und eventuelle Verletzungen beurteilt. Gegebenenfalls sofort oder aber noch am selben Tag eingegriffen.

Extreme Witterungsbedingungen:

Bei extremen Wetterbedingungen, wie Hitze, Kälte oder Sturm, ist eine erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. Dies ist abhängig von den zu erwartenden Ereignissen und kann im Extremfall auch eine permanente Überwachung bedeuten.

Kalben/Fohlen:

Tage vor und während der Geburt sollten die Tiere besonders genau überwacht werden. Dieses erfordert mehrere Kontrollen am Tag.

Schnelles Eingreifen bei Komplikationen ist wichtig. Sofort oder sehr kurzfristig (Stundenfrist).

Gefahrenquellen:

Gefahren wie Gewässer, Giftpflanzen oder mit Munition belastete Flächen müssen ebenfalls regelmäßig überprüft werden. Dieses muss angemessen und der Gefahrenlage angepasst erfolgen.

Umsetzung gesetzlicher Vorgaben:

Einhaltung von Fristen in den Bereichen Ohrmarkenpflicht, Dokumentationspflicht etc.

Auch Heckrinder sind nur verwilderte Hausrinder und keine Wildtiere! 

Mitarbeiter

  • Ermittlung des Mitarbeiterbedarfs
  • Überprüfung der Sachkunde bei den Mitarbeitern durch eine externe Institution
  • Erstellung von Richtlinien zur Aus- und Weiterbildungspflicht

 

Bitte helfen Sie durch Ihre Unterschrift mit, den Tieren ein gutes und artgerechtes Leben zu ermöglichen. Damit Naturschutz und Tierschutz wieder in Einklang gebracht werden können.

 

 

 

Natur- und Tierschutz in Einklang bringen

 

 

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Frank KemperPetitionsstarter*in

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Das Problem

Immer wieder kommt es durch Fehlverhalten und Unkenntnis zu Tierleid im Bereich von extensiven, ganzjährigen Beweidungsprojekten mit Rindern und Pferden. Herden werden sich selbst überlassen. Sie verhungern, sind krank, leiden unter den Haltungsbedingungen, sterben z.B. bei Geburten. Die vermeintliche Freiheit endet auch bei diesen Projekten am Zaun.

Es scheint beinahe so, als wäre Tierhaltung im Naturschutz ein rechtsfreier Raum; anders sind die vielen Vorkommnisse der letzten Jahre nicht zu erklären. Deshalb fordere ich die Umsetzung von Maßnahmen, die das Tierwohl im Naturschutz gewährleisten. Schluss mit der Verwahrlosung!

Maßnahmen zur Sicherstellung des Tierwohls  in extensiven ganzjährigen Beweidungsprojekten

Herdenkontrolle:

Mindestens einmal am Tag sollten sachkundige Personen den Zustand der Tiere überprüfen.

Dabei werden Aspekte wie Futteraufnahme, Wasserzufuhr, Verhalten und eventuelle Verletzungen beurteilt. Gegebenenfalls sofort oder aber noch am selben Tag eingegriffen.

Extreme Witterungsbedingungen:

Bei extremen Wetterbedingungen, wie Hitze, Kälte oder Sturm, ist eine erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich. Dies ist abhängig von den zu erwartenden Ereignissen und kann im Extremfall auch eine permanente Überwachung bedeuten.

Kalben/Fohlen:

Tage vor und während der Geburt sollten die Tiere besonders genau überwacht werden. Dieses erfordert mehrere Kontrollen am Tag.

Schnelles Eingreifen bei Komplikationen ist wichtig. Sofort oder sehr kurzfristig (Stundenfrist).

Gefahrenquellen:

Gefahren wie Gewässer, Giftpflanzen oder mit Munition belastete Flächen müssen ebenfalls regelmäßig überprüft werden. Dieses muss angemessen und der Gefahrenlage angepasst erfolgen.

Umsetzung gesetzlicher Vorgaben:

Einhaltung von Fristen in den Bereichen Ohrmarkenpflicht, Dokumentationspflicht etc.

Auch Heckrinder sind nur verwilderte Hausrinder und keine Wildtiere! 

Mitarbeiter

  • Ermittlung des Mitarbeiterbedarfs
  • Überprüfung der Sachkunde bei den Mitarbeitern durch eine externe Institution
  • Erstellung von Richtlinien zur Aus- und Weiterbildungspflicht

 

Bitte helfen Sie durch Ihre Unterschrift mit, den Tieren ein gutes und artgerechtes Leben zu ermöglichen. Damit Naturschutz und Tierschutz wieder in Einklang gebracht werden können.

 

 

 

Natur- und Tierschutz in Einklang bringen

 

 

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Petition am 21. März 2024 erstellt