#TiereMitdenken: Denn ohne Tierwohl keine Ernährungssicherheit

Das Problem

Mit der Kraft am Ende und keiner Hoffnung in Sicht – der Anblick dieser Tiere in einer weit abgelegenen Region in Ostafrika bricht das Herz. Weil sie von ihren Familien nicht mehr versorgt werden können, werden sie verenden müssen. Hier im Nichts, ohne Wasser und ohne Futter, gibt es für die Tiere keine Überlebenschance ...

Diese Szene ist traurige Realität und die ungeschönte Folge der globalen Ausnahmesituation: Denn wo akute Armut und Hunger Menschenleben bedrohen, ist eine tiergerechte Versorgung und gar das Überleben der Tiere unleistbar.

Um Ernährungssicherheit auch zukünftig gewährleisten zu können fordern wir von der Welttierschutzgesellschaft mit dieser Kampagne: #TiereMitdenken!

Grund für die desolate Lage sind die Folgen von Klimakrise, Corona-Pandemie und Krieg. Wegen der Preisschocks bei Rohstoffen und Nahrungsmitteln drohen jetzt in zahlreichen Schwellen- und Entwicklungsländern schwere Hungersnöte. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen berichtet von weltweit bereits 345 Millionen Menschen, die unter akutem Hunger leiden.

Viele unter den besonders betroffenen Menschen sind Tierhalter*innen, die ihre eingesetzten Esel und Rinder, Schafe, Ziegen, Hühner und Schweine nicht mehr versorgen können. Der Blick auf unsere Einsätze als Welttierschutzgesellschaft beispielsweise in Indien, Südafrika, Uganda und Kenia macht die immense Not tagtäglich deutlich. 

Sehr geehrte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze, sehr geehrter Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, wir bitten Sie dringlich:

Denken Sie Tierwohl in den Maßnahmen zur Ernährungssicherung mit – denn Tiere sind Teil der Lösung! 

Tiere sind fester Begleiter der besonders stark von Armut und Hunger betroffenen Menschen. Ohne sie können wir weder diese noch zukünftige Krisen bewältigen.

Es muss deshalb sichergestellt werden, dass Tiere überall dort, wo sie zum Zweck der Ernährungssicherung eingesetzt werden, …

  • als fühlende Wesen wahrgenommen und respektvoll behandelt werden.
  • entsprechend ihrer Bedürfnisse gehalten und gefüttert werden.
  • den Zugang einer regelmäßigen tiermedizinischen Versorgung erfahren,
  • Vorsorge erhalten, um Krankheiten und deren Verbreitung vorzubeugen.

Zudem müssen …

  • Tierhalter*innen in der Tierhaltung geschult werden sowie aufgrund der klimatischen Veränderungen Systeme zum nachhaltigen Ressourcenmanagement wie Futterproduktion und -lagerung sowie Wasserversorgung gefördert werden.

Alle Maßnahmen müssen durch Kontrollen zur Bewertung des Tierwohls überprüft und bei Notwendigkeit korrigiert werden.

Mit der diesjährigen G7-Präsidentschaft Deutschlands und der Führungsrolle im Bündnis für globale Ernährungssicherheit haben die Bundesminister*innen wichtige Handlungsmöglichkeiten. Tiere, die einen so essentiellen Beitrag im Leben der akut von Hunger betroffenen Menschen leisten, müssen jetzt in ihren Bemühungen mitgedacht werden.

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, bitte unterstützt dieses so wichtige Anliegen mit Eurer Unterschrift und teilt die Petition großflächig: #TiereMitdenken!

Alle Hintergründe findet Ihr auch hier: https://welttierschutz.org/petition/tiere-mitdenken/

 

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Welttierschutzgesellschaft (WTG e.V.)Petitionsstarter*in

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Das Problem

Mit der Kraft am Ende und keiner Hoffnung in Sicht – der Anblick dieser Tiere in einer weit abgelegenen Region in Ostafrika bricht das Herz. Weil sie von ihren Familien nicht mehr versorgt werden können, werden sie verenden müssen. Hier im Nichts, ohne Wasser und ohne Futter, gibt es für die Tiere keine Überlebenschance ...

Diese Szene ist traurige Realität und die ungeschönte Folge der globalen Ausnahmesituation: Denn wo akute Armut und Hunger Menschenleben bedrohen, ist eine tiergerechte Versorgung und gar das Überleben der Tiere unleistbar.

Um Ernährungssicherheit auch zukünftig gewährleisten zu können fordern wir von der Welttierschutzgesellschaft mit dieser Kampagne: #TiereMitdenken!

Grund für die desolate Lage sind die Folgen von Klimakrise, Corona-Pandemie und Krieg. Wegen der Preisschocks bei Rohstoffen und Nahrungsmitteln drohen jetzt in zahlreichen Schwellen- und Entwicklungsländern schwere Hungersnöte. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen berichtet von weltweit bereits 345 Millionen Menschen, die unter akutem Hunger leiden.

Viele unter den besonders betroffenen Menschen sind Tierhalter*innen, die ihre eingesetzten Esel und Rinder, Schafe, Ziegen, Hühner und Schweine nicht mehr versorgen können. Der Blick auf unsere Einsätze als Welttierschutzgesellschaft beispielsweise in Indien, Südafrika, Uganda und Kenia macht die immense Not tagtäglich deutlich. 

Sehr geehrte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze, sehr geehrter Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, wir bitten Sie dringlich:

Denken Sie Tierwohl in den Maßnahmen zur Ernährungssicherung mit – denn Tiere sind Teil der Lösung! 

Tiere sind fester Begleiter der besonders stark von Armut und Hunger betroffenen Menschen. Ohne sie können wir weder diese noch zukünftige Krisen bewältigen.

Es muss deshalb sichergestellt werden, dass Tiere überall dort, wo sie zum Zweck der Ernährungssicherung eingesetzt werden, …

  • als fühlende Wesen wahrgenommen und respektvoll behandelt werden.
  • entsprechend ihrer Bedürfnisse gehalten und gefüttert werden.
  • den Zugang einer regelmäßigen tiermedizinischen Versorgung erfahren,
  • Vorsorge erhalten, um Krankheiten und deren Verbreitung vorzubeugen.

Zudem müssen …

  • Tierhalter*innen in der Tierhaltung geschult werden sowie aufgrund der klimatischen Veränderungen Systeme zum nachhaltigen Ressourcenmanagement wie Futterproduktion und -lagerung sowie Wasserversorgung gefördert werden.

Alle Maßnahmen müssen durch Kontrollen zur Bewertung des Tierwohls überprüft und bei Notwendigkeit korrigiert werden.

Mit der diesjährigen G7-Präsidentschaft Deutschlands und der Führungsrolle im Bündnis für globale Ernährungssicherheit haben die Bundesminister*innen wichtige Handlungsmöglichkeiten. Tiere, die einen so essentiellen Beitrag im Leben der akut von Hunger betroffenen Menschen leisten, müssen jetzt in ihren Bemühungen mitgedacht werden.

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, bitte unterstützt dieses so wichtige Anliegen mit Eurer Unterschrift und teilt die Petition großflächig: #TiereMitdenken!

Alle Hintergründe findet Ihr auch hier: https://welttierschutz.org/petition/tiere-mitdenken/

 

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Petition am 14. September 2022 erstellt