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Wir sagen NEIN zur Rabenkrähenjagd im Kanton Aargau

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Jetzt kann im Kanton Aargau die Jagd auf Rabenkrähen beginnen, laut der Aargauer Zeitung vom 1.6.2016.

Es ist nicht so, dass die Jagd nachhaltig Schäden durch wildlebende Tiere oder Vögel an landwirtschaftlichen Kulturen verhindert oder begrenzt.

Im Gegenteil:

Die Jagd ist langfristig oftmals der Motor für immer noch mehr Schäden, weil sich die Population nach Abschüssen durch vermehrte Geburten wieder nach reguliert oder sogar vergrössert. Die Steuerzahler im Kanton Aargau müssen jedes Jahr für die sinnlose Jagdleidenschaft einiger weniger Individuen auf vielfältige Weise bezahlen. Mit Landwirtschaft- oder Naturschutz haben die Tätigkeiten der Jäger laut Experten oftmals rein gar nichts zu tun.

Im Kanton Aargau gibt es nicht einmal einen Wildhüter mit Diplom oder rechtsverbindliche Ruhezonen für Wildtiere, laut BAFU! Was früher in Genf hunderte Jäger schlecht gemacht haben, erledigen heute 11 Wildhüter nebst vielen anderen Aufgaben vorbildlicher.

Immer wieder sind Grüsel-Jäger zusammen mit Thomas Stucki, Leiter Sektion Jagd und Fischerei im Kanton Aargau, mit militanter und letaler Gewalt im Einsatz.

Rabenkrähenjagd ist weder fachlich, juristisch oder ethisch-moralisch zu rechtfertigen.

Tierschutzgesetz Art 26: 

Niemand darf ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. Das Misshandeln, Vernachlässigen oder unnötige Überanstrengen von Tieren ist verboten.

Wer sich nur ein wenig über Krähenvögel bei Fachleuten informiert, wird sehr schnell herausfinden, dass die Jagd und Gewalt nichts bringt. Jagdleidenschaft und das sinnlose, lärmige, naturverseuchende Rumgeballere mit Schrot ist kein Auftrag der Gesellschaft oder Recht und kann es auch nicht sein.

Selbst ein Abschuss aller Rabenkrähen hätte langfristig keine Auswirkungen auf deren Bestand - die rasch frei gewordenen Reviere durch das massenhafte Abschiessen würden sofort neu besetzt (ein Phänomen, das auch bei Reh, Hirsch, Fuchs und Co. in vielen Studien nachgewiesen wurde). 

Gute sowie wissenschaftliche, intelligente und nachhaltige Lösungen sind in der Kulturlandschaft zu implementieren und nicht das Jägerlatein.

Die JägerInnen haben im Kanton Aargau schon genug Probleme verursacht, aber noch keines gelöst.

Deshalb sagen wir NEIN zur Rabenkrähenjagd im Kanton Aargau.

Wer privat noch sammeln möchte, kann dies jetzt auch machen. Den Bogen einfach an eine der obigen Organisationen senden.

Bogen zum Unterschreiben

Video: Jagd reguliert nicht

Krähen – geniale Gehilfen oder Schädlinge?

Unterschreiben Sie auch diese Petition: „Schluss mit der Ausrottungspolitik gegen den Wolf“

und

Wir fordern die Suspendierung von Johannes Jenny bei Pro Natura Aargau!



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