Stoppt die Streichung der Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie aus dem Pflegebudget!


Stoppt die Streichung der Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie aus dem Pflegebudget!
Das Problem
Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie: Die Refinanzierung dieser bedeutenden Berufsgruppen soll ab 2025 aus dem Pflegebudget gestrichen werden – dies dürfen wir nicht zulassen!
Herr Lauterbach will im Rahmen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes ab 2025 nur noch die Refinanzierung der Pflegefach- und Hilfskräfte, die unmittelbar am Patientenbett arbeiten, ermöglichen.
Laut einer Stellungnahme der Deutschen Krankenhausgesellschaft zu diesem Gesetzesentwurf könnten dann alle pflegerischen Leistungen anderer Berufsgruppen, wie z.B. die der Hebammen aber auch die der Therapiefachberufe nicht mehr über das Pflegebudget refinanziert werden und müssten daher von den Krankenhäusern auf anderem Wege finanziert werden. Dabei ist spätestens seit dem „Krankenhaus Rating Report“ 2022 des RWE-Leibniz Instituts für Wirtschaftsforschung und des Institute for Healthcare Business bekannt, dass 60% aller Kliniken rote Zahlen schreiben und viele Kliniken von Insolvenz bedroht sind (Quelle: siehe Link am Ende des Textes).
Ich selbst arbeite als Ergotherapeutin in einer Klinik in einem multiprofessionellen Therapeutenteam aus Ergotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen und Logopäd*innen. Deutschlandweit arbeiten Therapeuten in Kliniken direkt am Patienten – auf Intensivstationen, Überwachungsstationen, Normalstationen. Wir begleiten kranke und schwerstkranke Patient*innen auf ihrem Weg zur Besserung und bestenfalls zur Genesung und sind auch während der letzten Lebenswochen, -tage oder -stunden auf der Palliativstation an der Seite unserer Patient*innen. Und auch wir standen und stehen noch immer an den Betten der schwerstbetroffenen, akut infektiösen Covid-19-Patient*innen und sind gemeinsam im Team mit den Ärzt*innen und Pfleger*innen maßgeblich an deren Genesungsprozess beteiligt!
Leider werden wir oft erst geschätzt, wenn Menschen selbst oder ein lieber Angehöriger betroffen sind und man die Arbeit unserer Berufsgruppen direkt kennenlernt. Seit jeher sind wir im Vergleich zu vielen anderen Berufsgruppen deutlich unterbezahlt, von vielen Gehältern in der freien Wirtschaft können wir nur träumen. Dennoch stehen wir täglich an der Seite unserer Patient*innen und geben alles, damit ihr Leben wieder lebenswerter wird. Und nun soll anstelle einer längst notwendigen Gehaltsanpassung zum Dank für unsere Bemühungen die Refinanzierung pflegerischer Leistungen unserer Berufsgruppen in den Krankenhäusern aus dem Pflegebudget gestrichen werden.
Die Therapiefachberufe werden nicht hauptsächlich über das Pflegebudget finanziert, jedoch geht die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) davon aus, dass Kliniken infolge des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes Hebammen und die therapeutischen Fachberufe aus dem Bereich bislang erbrachter pflegerischer Leistungen am Patientenbett abziehen müssen. Im Extremfall rechnet die DKG daher mit der Gefährdung von bis zu 20.000 Arbeitsplätzen. Ferner würde der Wegfall dieser bislang von den genannten Berufsgruppen erbrachten pflegerischen Leistungen zu einer weiteren Überlastung der ohnehin stark überlasteten Pflegefachkräfte in Deutschland führen. (Quelle: siehe Link am Ende des Textes)
Dies dürfen wir nicht zulassen!
Sicherlich habt Ihr in den letzten Tagen schon von der Petition der Hebammen gehört - auch sie sollen unglaublicherweise aus der Finanzierung über das Pflegebudget gestrichen werden. Die Hebammen haben es dank Eurer Hilfe geschafft und mithilfe von mehr als 1.500.000 Unterschriften auf sich aufmerksam gemacht.
Gemeinsam können wir es auch schaffen, dass die wichtigen bislang erbrachten pflegerischen Leistungen der Berufsgruppen der Ergotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen und Logopäd*innen auch weiterhin über das Pflegebudget refinanziert werden können. Alternativ muss die Finanzierung dieser Leistungen vom Gesetzgeber auf andere Weise gesichert werden, damit es nicht zu einer Gefährdung therapeutischer Stellen kommt!
Daher bitte ich Euch heute um Eure Unterschrift und darum, diese Petition mit möglichst vielen Leuten zu teilen!
Sehr geehrter Herr Lauterbach, sehr geehrte Bundesregierung,
wir fordern die Anpassung des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes, sodass die Refinanzierung der bislang erbrachten pflegerischen Leistungen im Bereich der Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie wieder über das Pflegebudget möglich ist! Alternativ fordern wir die gesetzlich festgelegte Sicherstellung der Finanzierung aller therapeutischen Leistungen, um die Streichung von Stellen im Bereich der Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie zu verhindern!
Links:
https://www.dkgev.de/fair/alarmstufe-rot-auftakt-am-5922/
Fotoquelle: Shutterstock
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Das Problem
Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie: Die Refinanzierung dieser bedeutenden Berufsgruppen soll ab 2025 aus dem Pflegebudget gestrichen werden – dies dürfen wir nicht zulassen!
Herr Lauterbach will im Rahmen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes ab 2025 nur noch die Refinanzierung der Pflegefach- und Hilfskräfte, die unmittelbar am Patientenbett arbeiten, ermöglichen.
Laut einer Stellungnahme der Deutschen Krankenhausgesellschaft zu diesem Gesetzesentwurf könnten dann alle pflegerischen Leistungen anderer Berufsgruppen, wie z.B. die der Hebammen aber auch die der Therapiefachberufe nicht mehr über das Pflegebudget refinanziert werden und müssten daher von den Krankenhäusern auf anderem Wege finanziert werden. Dabei ist spätestens seit dem „Krankenhaus Rating Report“ 2022 des RWE-Leibniz Instituts für Wirtschaftsforschung und des Institute for Healthcare Business bekannt, dass 60% aller Kliniken rote Zahlen schreiben und viele Kliniken von Insolvenz bedroht sind (Quelle: siehe Link am Ende des Textes).
Ich selbst arbeite als Ergotherapeutin in einer Klinik in einem multiprofessionellen Therapeutenteam aus Ergotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen und Logopäd*innen. Deutschlandweit arbeiten Therapeuten in Kliniken direkt am Patienten – auf Intensivstationen, Überwachungsstationen, Normalstationen. Wir begleiten kranke und schwerstkranke Patient*innen auf ihrem Weg zur Besserung und bestenfalls zur Genesung und sind auch während der letzten Lebenswochen, -tage oder -stunden auf der Palliativstation an der Seite unserer Patient*innen. Und auch wir standen und stehen noch immer an den Betten der schwerstbetroffenen, akut infektiösen Covid-19-Patient*innen und sind gemeinsam im Team mit den Ärzt*innen und Pfleger*innen maßgeblich an deren Genesungsprozess beteiligt!
Leider werden wir oft erst geschätzt, wenn Menschen selbst oder ein lieber Angehöriger betroffen sind und man die Arbeit unserer Berufsgruppen direkt kennenlernt. Seit jeher sind wir im Vergleich zu vielen anderen Berufsgruppen deutlich unterbezahlt, von vielen Gehältern in der freien Wirtschaft können wir nur träumen. Dennoch stehen wir täglich an der Seite unserer Patient*innen und geben alles, damit ihr Leben wieder lebenswerter wird. Und nun soll anstelle einer längst notwendigen Gehaltsanpassung zum Dank für unsere Bemühungen die Refinanzierung pflegerischer Leistungen unserer Berufsgruppen in den Krankenhäusern aus dem Pflegebudget gestrichen werden.
Die Therapiefachberufe werden nicht hauptsächlich über das Pflegebudget finanziert, jedoch geht die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) davon aus, dass Kliniken infolge des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes Hebammen und die therapeutischen Fachberufe aus dem Bereich bislang erbrachter pflegerischer Leistungen am Patientenbett abziehen müssen. Im Extremfall rechnet die DKG daher mit der Gefährdung von bis zu 20.000 Arbeitsplätzen. Ferner würde der Wegfall dieser bislang von den genannten Berufsgruppen erbrachten pflegerischen Leistungen zu einer weiteren Überlastung der ohnehin stark überlasteten Pflegefachkräfte in Deutschland führen. (Quelle: siehe Link am Ende des Textes)
Dies dürfen wir nicht zulassen!
Sicherlich habt Ihr in den letzten Tagen schon von der Petition der Hebammen gehört - auch sie sollen unglaublicherweise aus der Finanzierung über das Pflegebudget gestrichen werden. Die Hebammen haben es dank Eurer Hilfe geschafft und mithilfe von mehr als 1.500.000 Unterschriften auf sich aufmerksam gemacht.
Gemeinsam können wir es auch schaffen, dass die wichtigen bislang erbrachten pflegerischen Leistungen der Berufsgruppen der Ergotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen und Logopäd*innen auch weiterhin über das Pflegebudget refinanziert werden können. Alternativ muss die Finanzierung dieser Leistungen vom Gesetzgeber auf andere Weise gesichert werden, damit es nicht zu einer Gefährdung therapeutischer Stellen kommt!
Daher bitte ich Euch heute um Eure Unterschrift und darum, diese Petition mit möglichst vielen Leuten zu teilen!
Sehr geehrter Herr Lauterbach, sehr geehrte Bundesregierung,
wir fordern die Anpassung des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes, sodass die Refinanzierung der bislang erbrachten pflegerischen Leistungen im Bereich der Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie wieder über das Pflegebudget möglich ist! Alternativ fordern wir die gesetzlich festgelegte Sicherstellung der Finanzierung aller therapeutischen Leistungen, um die Streichung von Stellen im Bereich der Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie zu verhindern!
Links:
https://www.dkgev.de/fair/alarmstufe-rot-auftakt-am-5922/
Fotoquelle: Shutterstock
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Die Entscheidungsträger*innen

Petition am 10. November 2022 erstellt