Stoppt den Neubau an der Stockkampstr. 43 – Schutz von Denkmal und Parkraum!


Stoppt den Neubau an der Stockkampstr. 43 – Schutz von Denkmal und Parkraum!
Das Problem
Wir, die Anwohnerinnen und Anwohner der Stockkampstraße und Umgebung in Düsseldorf, sprechen uns entschieden gegen den geplanten Neubau auf dem Parkplatz neben dem denkmalgeschützten Staatsarchiv an der Stockkampstraße 43 aus.
Das Vorhaben bringt erhebliche Nachteile für das Stadtbild, den Denkmalschutz und die Lebensqualität im Viertel mit sich:
1. Beeinträchtigung eines bedeutenden Denkmals
Das denkmalgeschützte Staatsarchiv ist ein prägendes historisches Bauwerk mit einer bislang frei sichtbaren Fassade. Der geplante Neubau würde diese Fassade weitgehend verdecken und damit den Charakter und die Wahrnehmbarkeit des Denkmals erheblich beeinträchtigen.
Zusätzlich sollen Teile der denkmalgeschützten Umfassungsmauer entfernt werden – ein weiterer gravierender Eingriff in das kulturelle Erbe unserer Stadt.
2. Dramatische Verschärfung der Parkplatzsituation
Bereits heute ist die Parkplatzlage in unserer Umgebung äußerst angespannt. Der bestehende Parkplatz bietet derzeit 16 Stellplätze sowie zwei Garagen, die aufgrund der hohen Nachfrage für über 100 € monatlich vermietet werden.
Durch den Neubau entfallen diese Stellplätze vollständig. Gleichzeitig entstehen zusätzliche Wohnungen – sowohl durch den Neubau selbst als auch durch die geplante Umnutzung des Staatsarchivs zu Wohnraum. Dennoch sind keine neuen PKW-Stellplätze vorgesehen.
Stattdessen wurden 94 Fahrradstellplätze eingeplant, um die fehlenden Auto-Stellplätze formal zu ersetzen. Diese Maßnahme steht in keinem realistischen Verhältnis zum tatsächlichen Bedarf und berücksichtigt die Lebensrealität der Anwohnerinnen und Anwohner nicht ausreichend.
3. Umgehung sinnvoller Regelungen
Der Bauherr nutzt bestehende rechtliche Spielräume aus: Da das Staatsarchiv aus dem 19. Jahrhundert stammt, besteht formal keine Verpflichtung zur Bereitstellung von Stellplätzen. Zusätzlich wurde eine Ablösezahlung geleistet, um die Pflicht zur Schaffung von Parkraum für den Neubau zu umgehen.
Diese Vorgehensweise führt zu einer zusätzlichen Belastung der ohnehin angespannten Parkplatzsituation – zulasten der bestehenden Nachbarschaft.
4. Fehlerhafte Genehmigung zur Baumfällung
Auf dem betroffenen Grundstück wurden zwei große, prägende Bäume gefällt – auf Grundlage einer behördlich erteilten Fällgenehmigung. Zum Zeitpunkt der Genehmigung lag jedoch noch keine gültige Baugenehmigung vor, was die Entscheidung inhaltlich fragwürdig macht.
Das zuständige Gartenamt hat den Fehler bei der Erteilung der Genehmigung bereits eingeräumt. Dennoch wurden bislang keine sichtbaren Konsequenzen gezogen. Dies wirft ernsthafte Fragen zum Umgang mit Natur- und Umweltschutz sowie zur behördlichen Sorgfalt auf.
Unsere Forderungen:
Wir fordern die Stadt Düsseldorf und die zuständigen Behörden auf:
- den geplanten Neubau in der aktuellen Form zu stoppen,
den Denkmalschutz vollständig zu gewährleisten, insbesondere die Erhaltung der Fassade und der Umfassungsmauer, - ein realistisches und verpflichtendes Parkraumkonzept zu entwickeln,
- die fehlerhafte Genehmigung der Baumfällungen vollständig aufzuklären und Konsequenzen zu ziehen,
- sowie die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner ernsthaft in die Planungen einzubeziehen.
Die Entwicklung unserer Stadt darf nicht auf Kosten von Geschichte, Umwelt und Lebensqualität erfolgen. Wir setzen uns für eine nachhaltige, faire und verantwortungsvolle Stadtplanung ein.
Unterstützen Sie diese Petition und helfen Sie uns, unser Viertel zu schützen!
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Das Problem
Wir, die Anwohnerinnen und Anwohner der Stockkampstraße und Umgebung in Düsseldorf, sprechen uns entschieden gegen den geplanten Neubau auf dem Parkplatz neben dem denkmalgeschützten Staatsarchiv an der Stockkampstraße 43 aus.
Das Vorhaben bringt erhebliche Nachteile für das Stadtbild, den Denkmalschutz und die Lebensqualität im Viertel mit sich:
1. Beeinträchtigung eines bedeutenden Denkmals
Das denkmalgeschützte Staatsarchiv ist ein prägendes historisches Bauwerk mit einer bislang frei sichtbaren Fassade. Der geplante Neubau würde diese Fassade weitgehend verdecken und damit den Charakter und die Wahrnehmbarkeit des Denkmals erheblich beeinträchtigen.
Zusätzlich sollen Teile der denkmalgeschützten Umfassungsmauer entfernt werden – ein weiterer gravierender Eingriff in das kulturelle Erbe unserer Stadt.
2. Dramatische Verschärfung der Parkplatzsituation
Bereits heute ist die Parkplatzlage in unserer Umgebung äußerst angespannt. Der bestehende Parkplatz bietet derzeit 16 Stellplätze sowie zwei Garagen, die aufgrund der hohen Nachfrage für über 100 € monatlich vermietet werden.
Durch den Neubau entfallen diese Stellplätze vollständig. Gleichzeitig entstehen zusätzliche Wohnungen – sowohl durch den Neubau selbst als auch durch die geplante Umnutzung des Staatsarchivs zu Wohnraum. Dennoch sind keine neuen PKW-Stellplätze vorgesehen.
Stattdessen wurden 94 Fahrradstellplätze eingeplant, um die fehlenden Auto-Stellplätze formal zu ersetzen. Diese Maßnahme steht in keinem realistischen Verhältnis zum tatsächlichen Bedarf und berücksichtigt die Lebensrealität der Anwohnerinnen und Anwohner nicht ausreichend.
3. Umgehung sinnvoller Regelungen
Der Bauherr nutzt bestehende rechtliche Spielräume aus: Da das Staatsarchiv aus dem 19. Jahrhundert stammt, besteht formal keine Verpflichtung zur Bereitstellung von Stellplätzen. Zusätzlich wurde eine Ablösezahlung geleistet, um die Pflicht zur Schaffung von Parkraum für den Neubau zu umgehen.
Diese Vorgehensweise führt zu einer zusätzlichen Belastung der ohnehin angespannten Parkplatzsituation – zulasten der bestehenden Nachbarschaft.
4. Fehlerhafte Genehmigung zur Baumfällung
Auf dem betroffenen Grundstück wurden zwei große, prägende Bäume gefällt – auf Grundlage einer behördlich erteilten Fällgenehmigung. Zum Zeitpunkt der Genehmigung lag jedoch noch keine gültige Baugenehmigung vor, was die Entscheidung inhaltlich fragwürdig macht.
Das zuständige Gartenamt hat den Fehler bei der Erteilung der Genehmigung bereits eingeräumt. Dennoch wurden bislang keine sichtbaren Konsequenzen gezogen. Dies wirft ernsthafte Fragen zum Umgang mit Natur- und Umweltschutz sowie zur behördlichen Sorgfalt auf.
Unsere Forderungen:
Wir fordern die Stadt Düsseldorf und die zuständigen Behörden auf:
- den geplanten Neubau in der aktuellen Form zu stoppen,
den Denkmalschutz vollständig zu gewährleisten, insbesondere die Erhaltung der Fassade und der Umfassungsmauer, - ein realistisches und verpflichtendes Parkraumkonzept zu entwickeln,
- die fehlerhafte Genehmigung der Baumfällungen vollständig aufzuklären und Konsequenzen zu ziehen,
- sowie die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner ernsthaft in die Planungen einzubeziehen.
Die Entwicklung unserer Stadt darf nicht auf Kosten von Geschichte, Umwelt und Lebensqualität erfolgen. Wir setzen uns für eine nachhaltige, faire und verantwortungsvolle Stadtplanung ein.
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Petition am 23. März 2026 erstellt