Stoppt das Massaker im Iran: Sanktionen gegen Mihan und Ausweisung des Botschafters


Stoppt das Massaker im Iran: Sanktionen gegen Mihan und Ausweisung des Botschafters
The Issue
ترجمه فارسی در پایین صفحه
Gemeinsame Petition der Menschen in Deutschland und der iranischen Diaspora
Stoppt die Mordmaschinerie und den staatlichen Terrorismus im Iran
Während Sie diese Zeilen lesen, vermischt sich im Iran das Weinen der Mütter hinter den Mauern der Gerichtsmedizin mit dem unaufhörlichen Echo von Schüssen in dunklen Gassen. Wir sprechen hier nicht von einem politischen Protest. Wir sprechen von einem systematischen, industriellen Töten.
Innerhalb von nur zwei Tagen – am 8. und 9. Januar – wurden mindestens 12.000 bis 20.000 junge Menschen getötet.
Eine Mordrate dieses Ausmaßes, bei der stündlich tausende Leben ausgelöscht werden, ruft historische Erinnerungen an Verbrechen wie Srebrenica oder die Bombardierung Dresdens wach.
Durch einen totalen Internet- und Kommunikations-Blackout versucht das Regime, das wahre Ausmaß dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit zu verschleiern. Was bisher bekannt ist, stellt lediglich die Spitze eines Eisbergs dar – unter dem sich ein Massaker verbirgt, das die iranische Gesellschaft in diesen 48 Stunden erschüttert hat.
In diesem Moment vollzieht sich ein moralischer Zusammenbruch von erschütternder Dimension. Das Unternehmen Mihan, der größte Milch- und Speiseeishersteller des Iran, hat seine Logistikflotte in ein Instrument staatlicher Gewalt verwandelt.
Die Kühl-Lastwagen dieses Konzerns dienen nicht mehr dem Transport von Lebensmitteln, sondern fungieren als mobile Folter- und Leichentransportkammern, um die massenhafte, heimliche Beseitigung der Körper Ermordeter zu ermöglichen.
Dies ist eine konkrete Manifestation dessen, was Hannah Arendt als die „Banalität des Bösen“ beschrieben hat: Hier wird Verbrechen normalisiert, rationalisiert – und durch eine Marke verschleiert. Lastwagen mit einem harmlosen Eiscreme-Logo transportieren die Körper junger Menschen, um das Ausmaß des staatlichen Tötens unsichtbar zu machen. „Man macht aus dem Verbrechen ein Geschäft.“
Das System des Mordens ist an seine logistischen Grenzen gestoßen. Die Hallen der Gerichtsmedizin in Kahrizak bei Teheran sind vollständig überfüllt – Einrichtungen, die eigens für den Umgang mit Massentötungen konzipiert wurden.
Das Regime setzt digitale Verwaltungstechnologien ein, um den Tod zu kontrollieren: Familien werden gezwungen, ihre Angehörigen ausschließlich über Fotos zu identifizieren. Ausweisdokumente werden beschlagnahmt. Die Leichen werden als Geiseln zurückgehalten, um Schweigen zu erzwingen.
Verzweifelte Eltern suchen zwischen hunderten blutüberströmten Körpern nach ihren Kindern – Bilder, die Europa nur aus den dunkelsten Kapiteln der Geschichte kennt. Aus Angst vor Repressionen und Erpressung begraben viele Familien ihre auf den Straßen gefundenen Toten heimlich, ohne Zeremonie, ohne Abschied.
Durch die vollständige Abschaltung von Internet und Telefonnetzen hat das Regime den Iran in ein kommunikatives schwarzes Loch verwandelt. Dies ist kein technischer Ausfall – es ist eine bewusste Kriegsstrategie.
Das Rettungssystem ist vollständig lahmgelegt. Verletzte können keine Krankenwagen erreichen. Menschen sterben nicht nur durch Kugeln, sondern durch die vorsätzliche Verweigerung medizinischer Hilfe. Junge Menschen sterben in den Armen ihrer Familien, weil selbst der Notruf blockiert ist.
Das Ziel ist klar: Töten im Dunkeln, Begraben im Schweigen – damit keine Zeugenschaft dieses Verbrechens die Welt erreicht. Deutschland verfügt über eine besondere historische Erfahrung im Umgang mit dem Bösen. Diese Erfahrung beginnt mit dem Holocaust und den tiefgreifenden Debatten über kollektive Verantwortung und kollektive Schuld, setzt sich fort in der Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsapparat der Stasi in der DDR
und mündet in der friedlichen Revolution von 1989, die gezeigt hat, wie eine Gesellschaft sich gegen einen umfassenden staatlichen Repressionsapparat erheben kann.
Der Slogan „Nie wieder“ gehört genau in diesem Moment auf die Straßen Irans.
Ein Regime, das Eiswagen zum Transport von Leichen missbraucht und mit den Körpern junger Menschen Erpressung betreibt, ist kein Staat mehr; es ist eine organisierte Terrormaschine.
Das Offenhalten der Botschaften dieses Regimes bedeutet, Mördern Legitimität zu verleihen, die die Sicherheit der Welt aufs Spiel setzen.
Ein Regime, das:
Kühlwagen für den Leichentransport missbraucht,
Notrufsysteme abschaltet,
und die Körper der Toten zur Erpressung von Familien einsetzt,
ist kein Staat mehr. Es ist eine organisierte Terrormaschine. Die Fortsetzung diplomatischer Beziehungen bedeutet faktisch die Legitimierung systematischer Massenverbrechen.
Unsere Forderungen
- Die sofortige Ausweisung des iranischen Botschafters und die Schließung der iranischen Botschaft in Deutschland.
- Gezielte und umfassende Sanktionen gegen Unternehmen und Holdingstrukturen, die an der Unterdrückung beteiligt sind, insbesondere der Mihan-Gruppe.
- Die Einstufung der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) als terroristische Organisation.
Heute ist die Solidarität mit den Menschen im Iran der moralische Prüfstein für das Gewissen Deutschlands. Die Geschichte darf nicht festhalten, dass die Welt im Januar 2026 schwieg, während Freiheit in Massengräbern verscharrt wurde.
Politische Veränderung und diplomatischer Druck entstehen durch die Sichtbarkeit des bürgerlichen Willens. Mit Ihrer Unterschrift fordern Sie die Bundesregierung auf, die oben genannten Forderungen als notwendige Konsequenz aus der aktuellen Lage im Iran zu prüfen und umzusetzen.
Wir appellieren an Ihr Verantwortungsbewusstsein als Teil einer demokratischen Gesellschaft: Schweigen wird in diesem Kontext als diplomatischer Konsens gewertet. Durch Ihre Beteiligung setzen Sie ein deutliches Zeichen für die Einhaltung universeller Menschenrechte und gegen die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Akteuren, die an systematischen Verbrechen beteiligt sind.
Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und unterstützen Sie damit den Prozess einer notwendigen außenpolitischen Neubewertung.
متن فارسی: توقف ماشین کشتار و تروریسم دولتی در ایران
در حالی که این متن را میخوانید، در ایران صدای شیون مادران در پشت دیوارهای بلند پزشکی قانونی، با صدای ممتد شلیک در کوچههای تاریک گره خورده است. ما از یک اعتراض سیاسی حرف نمیزنیم؛ ما از یک «کشتار صنعتی» سخن میگوییم که تنها در عرض دو روز، ۸ و ۹ ژانویه، دستکم ۱۲ تا ۲۰ هزار جانِ جوان را به خاک انداخته است. این نرخِ وحشتناکِ کشتار و فروریختن هزاران زندگی در هر ساعت، در مقیاس تاریخی با فجایعی چون سربرنیتسا یا بمباران درسدن پهلو میزند. حکومت سعی دارد با قطع کامل اینترنت و ایجاد یک «خاموشی مطلق»، ابعاد واقعی این قتلعام را از چشم جهان پنهان کند؛ آنچه ما میدانیم، تنها نوک کوه یخ فاجعهای است که در آن ۴۸ ساعتِ خونین بر ملت ایران گذشت.
در همین لحظه، سقوط اخلاقی در ابعادی باورنکردنی در حال وقوع است. شرکت «میهن»، بزرگترین تولیدکننده لبنیات در ایران، ناوگان حملونقل خود را به بخشی از ماشین سرکوب تبدیل کرده است. کامیونهای یخچالدار این شرکت که باید حامل مواد غذایی باشند، اکنون در خیابانها به مثابه شکنجهگاههای سیار و وسیلهای برای حمل مخفیانه پیکرها عمل میکنند. این تجسم عینی «ابتذال شر» است که هانا آرنت، فیلسوف آلمانی، به درستی چشم ما را به آن باز کرد؛ جایی که یک برند تجاری، «جنایت را تجارت میکند» و ماشینهای با آرم بستنی، پیکرهای نوجوانان و جوانان را روی هم میچینند تا ابعاد قتلعام پنهان بماند.
در خیابانها خون جاری است و سیستمِ جنایت به نقطهی انفجار رسیده است. سولههای مجتمع پزشکی قانونی کهریزک، که رژیم پیش از این برای چنین روزهایی بنا کرده بود، دیگر ظرفیت ندارند و کاملاً سرریز شدهاند. رژیم حتی از تکنولوژی برای مدیریتِ قتلعام استفاده میکند: آنها نرمافزاری را توسعه دادهاند تا تنها عکس اجساد را به خانوادهها نشان دهند، مدارک را ضبط کنند و سپس پیکرها را برای باجگیری و تحمیل سکوت، به گروگان بگیرند. در این میان، خانوادههای مستأصلی را میبینید که در میان صدها بدنِ غرق در خون، به دنبال عزیزترینهایشان میگردند. در پی این وحشت، بسیاری از مردم پیکر عزیزانشان را که در خیابان افتاده، خودشان مخفیانه دفن میکنند تا به دست این ماشینِ باجگیر نیفتد.
حکومت با قطع کامل اینترنت و شبکههای مخابراتی، ایران را به یک «سیاهچالهی ارتباطی» تبدیل کرده است. این نه یک ضرورت فنی، بلکه یک تاکتیک جنگی است. در این تاریکی مهندسیشده، سیستم اورژانس کاملاً فلج شده است؛ مردم حتی قادر به تماس با شمارههای امدادی برای نجات زخمیها نیستند و بسیاری از جوانان در آغوش خانوادههایشان تنها به دلیل نبودِ امکاناتِ اولیهی درمانی جان میدهند. رژیم میخواهد در تاریکی بکشد و در سکوت دفن کند تا سندی از این جنایت علیه بشریت باقی نماند.
آلمان کشوری است که حافظهی تاریخیاش با دردِ سکوت در برابر شر عجین شده است. شعار «دیگر هرگز» (Nie wieder) متعلق به همین لحظه در خیابانهای ایران است. حکومتی که از ماشین بستنیفروشی برای حمل جسد استفاده میکند و از پیکر جوانان باجگیری میکند، دیگر یک دولت نیست؛ این یک ماشین ترور سازمانیافته است. باز نگه داشتن سفارتخانههای این رژیم، اعطای مشروعیت به قاتلانی است که امنیت جهان را به بازی گرفتهاند.
ما مطالبه میکنیم:
اخراج فوری سفیر و تعطیلی سفارت ایران در آلمان.
تحریم کامل و همهجانبهی هلدینگهای شریک در سرکوب (مانند شرکت میهن).
قرار دادن سپاه پاسداران (IRGC) در لیست سازمانهای تروریستی.
تغییرات سیاسی و فشارهای دیپلماتیک از طریق نمایان شدن ارادهی شهروندان شکل میگیرند. با امضای خود، از دولت فدرال میخواهید که مطالبات فوق را به عنوان پیامد ضروریِ وضعیت کنونی در ایران، بررسی و اجرایی کند.
ما به حس مسئولیتپذیری شما به عنوان بخشی از یک جامعه دموکراتیک متوسل میشویم: در این بافتار، سکوت به معنای توافق دیپلماتیک تلقی میشود. با مشارکت خود، نشانهای روشن برای پایبندی به حقوق بشر جهانی و علیه همکاری اقتصادی با بازیگرانی که در جنایات سیستماتیک دست دارند، ثبت میکنید.
لطفاً این پتیشن را امضا کنید و از فرآیند بازنگری ضروری در سیاست خارجی حمایت نمایید.

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Gemeinsame Petition der Menschen in Deutschland und der iranischen Diaspora
Stoppt die Mordmaschinerie und den staatlichen Terrorismus im Iran
Während Sie diese Zeilen lesen, vermischt sich im Iran das Weinen der Mütter hinter den Mauern der Gerichtsmedizin mit dem unaufhörlichen Echo von Schüssen in dunklen Gassen. Wir sprechen hier nicht von einem politischen Protest. Wir sprechen von einem systematischen, industriellen Töten.
Innerhalb von nur zwei Tagen – am 8. und 9. Januar – wurden mindestens 12.000 bis 20.000 junge Menschen getötet.
Eine Mordrate dieses Ausmaßes, bei der stündlich tausende Leben ausgelöscht werden, ruft historische Erinnerungen an Verbrechen wie Srebrenica oder die Bombardierung Dresdens wach.
Durch einen totalen Internet- und Kommunikations-Blackout versucht das Regime, das wahre Ausmaß dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit zu verschleiern. Was bisher bekannt ist, stellt lediglich die Spitze eines Eisbergs dar – unter dem sich ein Massaker verbirgt, das die iranische Gesellschaft in diesen 48 Stunden erschüttert hat.
In diesem Moment vollzieht sich ein moralischer Zusammenbruch von erschütternder Dimension. Das Unternehmen Mihan, der größte Milch- und Speiseeishersteller des Iran, hat seine Logistikflotte in ein Instrument staatlicher Gewalt verwandelt.
Die Kühl-Lastwagen dieses Konzerns dienen nicht mehr dem Transport von Lebensmitteln, sondern fungieren als mobile Folter- und Leichentransportkammern, um die massenhafte, heimliche Beseitigung der Körper Ermordeter zu ermöglichen.
Dies ist eine konkrete Manifestation dessen, was Hannah Arendt als die „Banalität des Bösen“ beschrieben hat: Hier wird Verbrechen normalisiert, rationalisiert – und durch eine Marke verschleiert. Lastwagen mit einem harmlosen Eiscreme-Logo transportieren die Körper junger Menschen, um das Ausmaß des staatlichen Tötens unsichtbar zu machen. „Man macht aus dem Verbrechen ein Geschäft.“
Das System des Mordens ist an seine logistischen Grenzen gestoßen. Die Hallen der Gerichtsmedizin in Kahrizak bei Teheran sind vollständig überfüllt – Einrichtungen, die eigens für den Umgang mit Massentötungen konzipiert wurden.
Das Regime setzt digitale Verwaltungstechnologien ein, um den Tod zu kontrollieren: Familien werden gezwungen, ihre Angehörigen ausschließlich über Fotos zu identifizieren. Ausweisdokumente werden beschlagnahmt. Die Leichen werden als Geiseln zurückgehalten, um Schweigen zu erzwingen.
Verzweifelte Eltern suchen zwischen hunderten blutüberströmten Körpern nach ihren Kindern – Bilder, die Europa nur aus den dunkelsten Kapiteln der Geschichte kennt. Aus Angst vor Repressionen und Erpressung begraben viele Familien ihre auf den Straßen gefundenen Toten heimlich, ohne Zeremonie, ohne Abschied.
Durch die vollständige Abschaltung von Internet und Telefonnetzen hat das Regime den Iran in ein kommunikatives schwarzes Loch verwandelt. Dies ist kein technischer Ausfall – es ist eine bewusste Kriegsstrategie.
Das Rettungssystem ist vollständig lahmgelegt. Verletzte können keine Krankenwagen erreichen. Menschen sterben nicht nur durch Kugeln, sondern durch die vorsätzliche Verweigerung medizinischer Hilfe. Junge Menschen sterben in den Armen ihrer Familien, weil selbst der Notruf blockiert ist.
Das Ziel ist klar: Töten im Dunkeln, Begraben im Schweigen – damit keine Zeugenschaft dieses Verbrechens die Welt erreicht. Deutschland verfügt über eine besondere historische Erfahrung im Umgang mit dem Bösen. Diese Erfahrung beginnt mit dem Holocaust und den tiefgreifenden Debatten über kollektive Verantwortung und kollektive Schuld, setzt sich fort in der Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsapparat der Stasi in der DDR
und mündet in der friedlichen Revolution von 1989, die gezeigt hat, wie eine Gesellschaft sich gegen einen umfassenden staatlichen Repressionsapparat erheben kann.
Der Slogan „Nie wieder“ gehört genau in diesem Moment auf die Straßen Irans.
Ein Regime, das Eiswagen zum Transport von Leichen missbraucht und mit den Körpern junger Menschen Erpressung betreibt, ist kein Staat mehr; es ist eine organisierte Terrormaschine.
Das Offenhalten der Botschaften dieses Regimes bedeutet, Mördern Legitimität zu verleihen, die die Sicherheit der Welt aufs Spiel setzen.
Ein Regime, das:
Kühlwagen für den Leichentransport missbraucht,
Notrufsysteme abschaltet,
und die Körper der Toten zur Erpressung von Familien einsetzt,
ist kein Staat mehr. Es ist eine organisierte Terrormaschine. Die Fortsetzung diplomatischer Beziehungen bedeutet faktisch die Legitimierung systematischer Massenverbrechen.
Unsere Forderungen
- Die sofortige Ausweisung des iranischen Botschafters und die Schließung der iranischen Botschaft in Deutschland.
- Gezielte und umfassende Sanktionen gegen Unternehmen und Holdingstrukturen, die an der Unterdrückung beteiligt sind, insbesondere der Mihan-Gruppe.
- Die Einstufung der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) als terroristische Organisation.
Heute ist die Solidarität mit den Menschen im Iran der moralische Prüfstein für das Gewissen Deutschlands. Die Geschichte darf nicht festhalten, dass die Welt im Januar 2026 schwieg, während Freiheit in Massengräbern verscharrt wurde.
Politische Veränderung und diplomatischer Druck entstehen durch die Sichtbarkeit des bürgerlichen Willens. Mit Ihrer Unterschrift fordern Sie die Bundesregierung auf, die oben genannten Forderungen als notwendige Konsequenz aus der aktuellen Lage im Iran zu prüfen und umzusetzen.
Wir appellieren an Ihr Verantwortungsbewusstsein als Teil einer demokratischen Gesellschaft: Schweigen wird in diesem Kontext als diplomatischer Konsens gewertet. Durch Ihre Beteiligung setzen Sie ein deutliches Zeichen für die Einhaltung universeller Menschenrechte und gegen die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Akteuren, die an systematischen Verbrechen beteiligt sind.
Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und unterstützen Sie damit den Prozess einer notwendigen außenpolitischen Neubewertung.
متن فارسی: توقف ماشین کشتار و تروریسم دولتی در ایران
در حالی که این متن را میخوانید، در ایران صدای شیون مادران در پشت دیوارهای بلند پزشکی قانونی، با صدای ممتد شلیک در کوچههای تاریک گره خورده است. ما از یک اعتراض سیاسی حرف نمیزنیم؛ ما از یک «کشتار صنعتی» سخن میگوییم که تنها در عرض دو روز، ۸ و ۹ ژانویه، دستکم ۱۲ تا ۲۰ هزار جانِ جوان را به خاک انداخته است. این نرخِ وحشتناکِ کشتار و فروریختن هزاران زندگی در هر ساعت، در مقیاس تاریخی با فجایعی چون سربرنیتسا یا بمباران درسدن پهلو میزند. حکومت سعی دارد با قطع کامل اینترنت و ایجاد یک «خاموشی مطلق»، ابعاد واقعی این قتلعام را از چشم جهان پنهان کند؛ آنچه ما میدانیم، تنها نوک کوه یخ فاجعهای است که در آن ۴۸ ساعتِ خونین بر ملت ایران گذشت.
در همین لحظه، سقوط اخلاقی در ابعادی باورنکردنی در حال وقوع است. شرکت «میهن»، بزرگترین تولیدکننده لبنیات در ایران، ناوگان حملونقل خود را به بخشی از ماشین سرکوب تبدیل کرده است. کامیونهای یخچالدار این شرکت که باید حامل مواد غذایی باشند، اکنون در خیابانها به مثابه شکنجهگاههای سیار و وسیلهای برای حمل مخفیانه پیکرها عمل میکنند. این تجسم عینی «ابتذال شر» است که هانا آرنت، فیلسوف آلمانی، به درستی چشم ما را به آن باز کرد؛ جایی که یک برند تجاری، «جنایت را تجارت میکند» و ماشینهای با آرم بستنی، پیکرهای نوجوانان و جوانان را روی هم میچینند تا ابعاد قتلعام پنهان بماند.
در خیابانها خون جاری است و سیستمِ جنایت به نقطهی انفجار رسیده است. سولههای مجتمع پزشکی قانونی کهریزک، که رژیم پیش از این برای چنین روزهایی بنا کرده بود، دیگر ظرفیت ندارند و کاملاً سرریز شدهاند. رژیم حتی از تکنولوژی برای مدیریتِ قتلعام استفاده میکند: آنها نرمافزاری را توسعه دادهاند تا تنها عکس اجساد را به خانوادهها نشان دهند، مدارک را ضبط کنند و سپس پیکرها را برای باجگیری و تحمیل سکوت، به گروگان بگیرند. در این میان، خانوادههای مستأصلی را میبینید که در میان صدها بدنِ غرق در خون، به دنبال عزیزترینهایشان میگردند. در پی این وحشت، بسیاری از مردم پیکر عزیزانشان را که در خیابان افتاده، خودشان مخفیانه دفن میکنند تا به دست این ماشینِ باجگیر نیفتد.
حکومت با قطع کامل اینترنت و شبکههای مخابراتی، ایران را به یک «سیاهچالهی ارتباطی» تبدیل کرده است. این نه یک ضرورت فنی، بلکه یک تاکتیک جنگی است. در این تاریکی مهندسیشده، سیستم اورژانس کاملاً فلج شده است؛ مردم حتی قادر به تماس با شمارههای امدادی برای نجات زخمیها نیستند و بسیاری از جوانان در آغوش خانوادههایشان تنها به دلیل نبودِ امکاناتِ اولیهی درمانی جان میدهند. رژیم میخواهد در تاریکی بکشد و در سکوت دفن کند تا سندی از این جنایت علیه بشریت باقی نماند.
آلمان کشوری است که حافظهی تاریخیاش با دردِ سکوت در برابر شر عجین شده است. شعار «دیگر هرگز» (Nie wieder) متعلق به همین لحظه در خیابانهای ایران است. حکومتی که از ماشین بستنیفروشی برای حمل جسد استفاده میکند و از پیکر جوانان باجگیری میکند، دیگر یک دولت نیست؛ این یک ماشین ترور سازمانیافته است. باز نگه داشتن سفارتخانههای این رژیم، اعطای مشروعیت به قاتلانی است که امنیت جهان را به بازی گرفتهاند.
ما مطالبه میکنیم:
اخراج فوری سفیر و تعطیلی سفارت ایران در آلمان.
تحریم کامل و همهجانبهی هلدینگهای شریک در سرکوب (مانند شرکت میهن).
قرار دادن سپاه پاسداران (IRGC) در لیست سازمانهای تروریستی.
تغییرات سیاسی و فشارهای دیپلماتیک از طریق نمایان شدن ارادهی شهروندان شکل میگیرند. با امضای خود، از دولت فدرال میخواهید که مطالبات فوق را به عنوان پیامد ضروریِ وضعیت کنونی در ایران، بررسی و اجرایی کند.
ما به حس مسئولیتپذیری شما به عنوان بخشی از یک جامعه دموکراتیک متوسل میشویم: در این بافتار، سکوت به معنای توافق دیپلماتیک تلقی میشود. با مشارکت خود، نشانهای روشن برای پایبندی به حقوق بشر جهانی و علیه همکاری اقتصادی با بازیگرانی که در جنایات سیستماتیک دست دارند، ثبت میکنید.
لطفاً این پتیشن را امضا کنید و از فرآیند بازنگری ضروری در سیاست خارجی حمایت نمایید.

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Petition created on January 14, 2026