
Liebe Unterstützer*innen! Eine neue Studie US-amerikanischer und kanadischer Forscher*innen zeigt: In den großen Anbaugebieten Nordamerikas bestäuben Insekten mittlerweile Apfel-, Heidelbeer- und Kirschblüten nicht mehr ausreichend. Dies hat zur Folge, dass die Ernten dort schrumpfen. Das zeigt erneut überdeutlich, wie sehr wir auf die Bestäuber angewiesen sind. Wir kämpfen weiter für den Schutz der Bienen. Unterstützt uns heute dabei als Bienen-Pate!
Die Studie wurde im Fachjournal „Proceedings of the Royal Society B“ veröffentlicht. Die 31 Forscher*innen haben insgesamt 131 Anbaugebiete untersucht und konnten bei Apfel-, Heidelbeer- und Kirschfarmen einen klaren Zusammenhang feststellen zwischen der Anzahl der bestäubenden Bienen und der Zahl der wachsenden Früchte. Deshalb empfehlen auch die Wissenschaftler*innen, die Bienenbestände besser zu schützen. Schuld am Insektensterben ist die intensive Landwirtschaft mit ihrem massiven Einsatz an Pestiziden und Dünger. Die Studie zeigt, dass die Landwirtschaft sich damit ins eigene Fleisch schneidet, da sie selbst nun die Folgen zu spüren bekommt.
Wir kämpfen deshalb für eine insektenfreundliche Landwirtschaft, die den Schutz der Bestäuber berücksichtigt. Wir wollen keine industrielle Landwirtschaft, in der Blüten künstlich durch Menschen bestäubt werden müssen. Bitte helft uns heute als Bienen-Pate! Vielen Dank euch allen.
Eure Deutsche Umwelthilfe
Mehr Informationen zur Studie findet ihr hier: https://www.sueddeutsche.de/wissen/landwirtschaft-insektensterben-bienen-1.4984206?fbclid=IwAR1BosxM-t8Y8EKjHe-fbBU7xnVKBqDvJw_LC85UVeocjVrQV7MHoSFDM3c