

Am 16.01.2026 wurden erstmals SECURITY – Leute anlässlich der LMBV – Präsentation im Kostebrauer Veranstaltungsraum gesichtet. Warum?
43 Minuten referierte die LMBV, die BI 17 Minuten, obwohl maximal 30 Minuten für jede Seite vereinbart waren = Wortbruch.
Die LMBV - Präsentation vom 16.01.2026 ist unter: www.ehs-deponie.de einsehbar. Mehrere große Hallen und Behandlungsboxen lassen auf einen sehr großen, komplexen Betrieb schließen. Wald hat hier nach Sanierungsplan zu entstehen! Die vorgestellte LMBV – „Vorzugsvariante“ eines eingezäunten Chemiebetriebes mit EHS-Schadstoff-Endlager, in tatsächlich nur rund 500 m Entfernung von ersten Kostebrauer Wohnbauten, ist heute schon nicht genehmigungsfähig.
Der ehemalige Ortsbeiratsvorsitzende und Ortsvorsteher, Herr Thieme, führte aus, dass für das Vorhaben kein Baurecht besteht. Den Bürgermeister, Herrn Buhr, forderte er auf, sich eindeutig für oder gegen die Deponie zu positionieren, was dieser dann auch ausdrückte mit der Aussage, dass er persönlich gegen die Deponie sei. Die Aufforderung, sich eindeutig für oder gegen die Deponie zu positionieren erging zuvor durch die BI seit März 2023 in Ortsbeiratssitzungen an den Bürgermeister und den Ortsbeiratsvorsitzenden ebenfalls mehrfach.
BI-Präsentation: Ergänzend zur BI-Präsentation wurden von der BI die Argumente gegen die Deponie schriftlich übergeben. Titel: NEIN zur Eisenhydroxidschlamm-Deponie.
Kernaussage: Kostebrau sagt NEIN zur der Deponie und fordert Einstellung weiterer Planungen. Weitere zehn Fragen mussten schriftlich übergeben werden, da die Zeit nicht reichte, sie zu stellen.
Unterlassungen in der Lausitzer Rundschau (LR): Die LR berichtete bisher unvollständig über Inhalt und Ablauf. Das ist zwischenzeitlich aus einer Lesermeinung ersichtlich, die am 30.01.2026 in der LR zu finden war. Weitere Medien waren absichtlich nicht eingeladen worden, obwohl durch F&K angekündigt!
Fazit der so genannten „Öffentlichen Beteiligung“: Unzureichend geht die LMBV auf die geäußerten Bedenken ein und verweist meist auf bereits gestellte Fragen. Die LR informiert lückenhaft, in diesem Fall erst auf Reklamation in einer „Lesermeinung“. Auch dieser Vorgehensweise wurde von unserer BI widersprochen. Selbst die LMBV – Antwort auf den Widerspruch fiel ebenso bagatellisierend und beschönigend aus wie alle vorangegangenen Aussagen.
Der Ostrandschlauch Kostebraus braucht mehr Schutz für die Bergbaufolgelandschaft so wie sie 2026 nach 30 - jähriger Sanierung vorhanden ist. Sie ist ein Beleg dafür, dass sich der verantwortliche Bergbaubetreiber / Sanierer bisher nicht an den Abschlussbetriebsplan „Lauchhammer Teil 1“ gehalten hat.
Kostebrau sagt NEIN zum EHS-Schadstoff-Endlager und fordert Einstellung weiterer Planungen!
Keine weitere Kiesentnahme aus dem Randschlauch Baggerfeld 116!
Danke für Eure Unterstützung. Informiert alle Eure Freunde und Bekannten, was hier passiert.
Norbert Löhnert
Vorsitzender der BI-Kostebrau