

Hallo zusammen,
wir haben jetzt über 883 Unterschriften für diese Petition, plus über 740 Unterschriften in ‚Handlisten‘, insgesamt über 1623 Unterschriften = unser Widerstand! Vielen Dank für eure Unterstützung und Bewerbung!
Könnt ihr mir helfen, jetzt erst recht mehr Unterschriften zu bekommen, indem ihr diese Petition mit zehn weiteren Leuten teilt? Facebook-Gruppen, SMS, Twitter, E-Mail und WhatsApp sind dafür super. Je mehr unterschreiben, umso schwieriger wird es uns zu ignorieren! Die Wahrheit muss bekannt werden! Jetzt zeichnet sich sogar noch ein Wettbewerb zwischen den Unterschriften dieser Petition und den Unterschriften in ‚Handlisten‘ ab, wobei die letzteren beträchtlich aufgeschlossen haben.
Nun stellt euch vor, was sich die Lausitzer Rundschau (LR) erlaubt hat. Sie veröffentlicht erst am 22.8.2023 einen Artikel zu der Informationsveranstaltung der LMBV am 3.8. also 19 Tage danach. In dieser habe ich den damaligen Stand bekannt gegeben: 1450 Unterschriften = 800 aus Petition + 650 aus Handlisten.
Daraufhin antwortete Herr Radigk, LMBV, dass die Petition bekannt sei, na und? Das interessiert ihn nicht. Was bedeutet, der Wille der Kostebrauer wird dreist negiert! Es wird einfach diktiert! So sieht es jetzt aus in Deutschland!
O.g. Artikel enthält viele Unsachlichkeiten. Das verwendete Foto enthält nicht das Baggerfeld 116! Es zeigt einen Bereich im Norden Kostebraus mit dem Bergheider See. Was soll diese Täuschung?
Stadtsprecher Jahn, stellt fest, dass die Entscheidung für den Deponiestandort nicht im Ermessen der Stadt liege.
Unabhängig von dieser Feststellung können alle drei , die Stadt Lauchhammer, der Bürgermeister und PRO Lauchhammer, aber ihre Meinung äußern und den Kostebrauer Gegnern der Deponie, ihren Lauchhammeraner und weiteren Unterstützern beistehen.
Die drei genannten entscheiden zwar nicht über die LMBV-Standortwahl, doch können alle drei sagen, dass sie zugunsten der Kostebrauer und auch der Stadt Lauchhammer gegen diesen Standort in ihrer Gemarkung sind, so dicht an Kostebrau und in einer Größe, die gleich der Gesamt-Ortsgrundstücksfläche gemäß LMBV-Grobplan ist!
Die Verfasser versuchen durch Zahlenspiele der Entfernungsangaben im Sinne der LMBV zu täuschen.
Der Gipfel der Verhöhnung ist der Satz von Frau Seyfert (LR): „Nicht jedem Anwohner gefallen die Deponie-Pläne.“ Das ist eine völlige Verdrehung der Stimmungslage!
Etwa 1 % von 495 Einwohnern machen die Deponie-Befürworter aus. Letztere unterwerfen sich der LMBV. Wofür eigentlich? Dann gibt es noch ~10% Befangene und Desinteressierte. Die übergroße Mehrheit, ~89%, ist gegen die EHS-Deponie Lauchhammer Kostebrau.
Was in diesem LR-Artikel für Kostebrau neu ist, sind die 120 LKW pro Tag, also zusätzlich insgesamt 240 LKW-Fahrbewegungen pro Tag auf der L 60 in der Bauphase (Zeitraum ?) des Deponiebetriebes.
Der Grobplan des Deponiebetriebes, bis zu 90 ha eingezäunt, auf ‚Baggerfeld 116‘ im Bild im gelben Rahmen enthält:
• Zufahrt [zum Deponiebetrieb von der L 60 Richtung Norden mit den Koordinaten: 51.511782, 13.847484 und ist Aufnahmeort des Titelbildes], • Bereich Aufnahme, Waage, Betriebseinrichtungen, • Auffangbecken für Wasser aus Vortrocknung / Entwässerung, • Überdachung Zwischenlager / Luft-/Vortrocknung, Trocknung/Siebung, • ggf. weitere Behandlung/Verfestigung der Schlämme, • Bereich für evtl. Sickerwassersammlung/ -behandlung, • Deponie [= eigentliche Deponiefläche im Text genannt: 330 m x 390 m]
Der Ortsvorsteher kennt das und tritt als Bremser der Petition auf. Ihm sind die LMBV Planungen seit dem 05.10.2021 bekannt!
Pressefreiheit??? Widerstand Kostebraus verschwiegen!!!
Die der LMBV nahe stehenden ‚LR‘ und der ‚Wochenkurier‘ (kurz ‚WK‘), berichten nicht vom Widerstand gegen die Deponie! Warum nicht? Beide Blätter sind, wie die LMBV, in der ‚Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.‘(WIL) organisiert. Somit sind beide Blätter wohl nicht mehr unabhängig sondern der LMBV hörig? Die ‚LR‘ verkündet: 3.8. als LMBV-Infotermin, erscheint nicht und berichtet aber 19 Tage später??? Der ‚WK‘ erscheint, berichtet aber nicht??? Seltsam!!! In o.g. WIL war der hiesige Ortsvorsteher von 2012 bis 2017 Geschäftsführer, wie seine Webseite https://www.xing.com/profile/Hubert_Lerche informiert.
Kritiken an LMBV werden verschwiegen!
Die LMBV überzeugt und vermittelt nicht allein. Sie bedient sich der „auf Bürgerbeteiligung spezialisierten Agentur Füller & Krüger“, lt. LMBV. Deren Moderatoren und Technik waren in Kostebrau überfordert, was sich in veralteter Tontechnik und Computer-Startschwierigkeiten äußerte. Oder war das so gewollt? Unbegreiflich, ein Lehrer muss auch allein seinen Unterricht meistern!
Kooperatoren: Unterwerfen sich Vereine der LMBV?
Ist es möglich, dass es zur Fehlentwicklung kommt, die sich darin äußert, dass der Kostebrauer Ortsvorsteher mit seinem Förderverein, in dem er 2. Vorsitzender ist, sowie Bürgermeister Buhr mit seinem Verein ‚Pro Lauchhammer‘, sich dem LMBV-Deponievorhaben gegen den Willen der Kostebrauer unterwerfen? ‚Pro Lauchhammer‘ hat sich bisher nicht für Kostebrau eingesetzt, im Gegenteil sogar versucht Kostebrau zu überreden und für die Deponie zu gewinnen.
Das führt zur Ungleichheit in der Region. Schließlich werden dadurch Kostebrauer Freiheit, die Gerechtigkeit und unser Gemeinwohl gefährdet und erheblich eingeschränkt. Diese Demokratiekrise führt zu schwindendem Vertrauen in die Lokal- bis Landes- und Bundespolitik sowie in die Selbstbestimmung der Bürger. Wer will das verantworten?
Wir schweigen nicht, wir fordern: Keine Deponie Lauchhammer Kostebrau!
Was werden die Folgen eines Deponie-Diktats sein?
Wir hörten: „Hätten wir von der Deponie gewusst, hätten wir nicht hier gekauft!“
Öffentlicher Druck
Diese Petition erzwang durch ihren öffentlichen Druck die Infoveranstaltung der LMBV am 03.08.2023 wegen der Brisanz des Themas! Der ursprüngliche Termin 20.07.2023 wurde nicht gehalten. An den Kostebrauern vorbei, hat die LMBV ihren Deponieplan gelobt und beharrt auf ihm. Die Info-Veranstaltung war in sich nicht schlüssig, bedingt durch Ungereimtheiten. Ausgelegtes Informationsmaterial und die Veranstaltung offenbarten Widersprüche und hinterließen in Wort und Bild einen täuschenden Eindruck. Einen allgemeinen Vortrag wollten die Kostebrauer nicht hören sondern Details zum Deponiebetrieb wissen!
Fazit: Wir können der LMBV nicht vertrauen!
Das zeigte sich im Vorfeld durch die Verzögerung und tröpfchenweise Offenlegung von Informationen, Verschwinden von Angaben auf der LMBV-Webseite usw. Es muss erwirkt werden, dass der EHS auf den LEAG-Förderbrückenkippen deponiert wird. Dort braucht kein junger Wald mit Amphibien, Reptilien und Laichgewässern zerstört zu werden.
Amphibien, Reptilien, Wild und Vögel können in Kostebrau in ihrem angestammten, heimischen Lebensraum verbleiben. Was grün ist muss grün bleiben! Das ist ein wesentlicher Beitrag zum Arten- und Klimaschutz! Diese Möglichkeit will die LMBV nicht hören, lässt sich aber durchaus mit der LEAG aushandeln und hat oberste Priorität!!!
Grundsätzlich gibt es immer eine bessere, für alle verträgliche Lösung!
Der Bürgermeister von Lauchhammer wurde mit Offenem Brief aufgefordert, sich für Kostebrau und Lauchhammer zu positionieren und die Deponie abzulehnen! Er tat es bisher nicht!
Andere Bürgermeister haben Courage gezeigt und sich in vorbildlicher Weise im Interesse ihrer Bürger schützend vor diese gestellt!
Für uns, unsere Kinder, unsere Enkel, unsere Umwelt, die Artenvielfalt und den Klimaschutz!
Europa soll wissen, was hier los ist.
Danke, dass ihr diese Kampagne unterstützt.
28.08.2023; N. Löhnert