Petition updateStoppen - Nein zur EHS-Schadstoffdeponie Kostebrau / Lauchhammer !Jetzt erst recht mehr Unterschriften sammeln!
Norbert LöhnertLauchhammer, Germany
Aug 11, 2023

Hallo zusammen, 

ich will euch Bescheid sagen, dass wir jetzt über 800 Unterschriften für diese Petition haben. Hinzu kommen noch über 650 Unterschriften in ‚Handlisten‘, also insgesamt über 1450 Unterschriften. Vielen Dank für eure Unterstützung und Bewerbung! 

Skandal 1: Widerstand Kostebraus verschwiegen!

Die Lokalpresse, die der LMBV nahe stehenden ‚Lausitzer Rundschau‘ und der ‚Wochenkurier‘, berichten nicht vom Widerstand gegen die Deponie. Warum nicht? Beide Blätter sind wie die LMBV in der ‚Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.‘(WIL) organisiert. Somit sind beide Blätter wohl nicht mehr unabhängig sondern der LMBV hörig? 

Kritiken an LMBV werden verschwiegen. 

Die LMBV überzeugt und vermittelt nicht allein. Sie bedient sich der „auf Bürgerbeteiligung spezialisierten Agentur Füller & Krüger“, lt. LMBV. Deren Moderatoren und Technik waren in Kostebrau überfordert, was sich in veralteter Tontechnik und Computer-Startschwierigkeiten äußerte. Oder war das so gewollt? Es ist unbegreiflich, denn ein Lehrer muss ja auch allein seinen Unterricht meistern. 

In o.g. WIL war der hiesige Ortsvorsteher von 2012 bis 2017 Geschäftsführer, wie seine Webseite https://www.xing.com/profile/Hubert_Lerche informiert.

 

Skandal 2: Unterwerfen sich Vereine der LMBV?

Es ist eine Fehlentwicklung festzustellen, die sich darin äußert, dass der Kostebrauer Ortsvorsteher, Lerche, mit seinem Förderverein, in dem er 2. Vorsitzender ist, sowie Bürgermeister Buhr mit seinem Verein ‚Pro Lauchhammer‘ sich dem LMBV-Deponievorhaben gegen den Willen von Kostebrau unterwerfen. ‚Pro Lauchhammer‘ hat sich bisher nicht für Kostebrau eingesetzt, im Gegenteil sogar versucht Kostebrau zu missionieren und für die Deponie zu gewinnen.

Das führt immer mehr zur Ungleichheit in der Region. Schließlich werden dadurch Kostebrauer Freiheit, die Gerechtigkeit und unser Gemeinwohl gefährdet und erheblich eingeschränkt. Diese Demokratiekrise führt unweigerlich zu schwindendem Vertrauen in die Lokal- bis Landes- und Bundespolitik sowie in die Selbstbestimmung der Bürger. Wer will das verantworten? So kann es nicht weitergehen!

 

Wir schweigen nicht, wir fordern: Keine Deponie Kostebrau!

 

Was werden die Folgen eines Deponie-Diktats sein?

Bei der Hand-Unterschriftensammlung hörten wir: „Hätten wir von der Deponie gewusst, hätten wir nicht hier gekauft!“ 

Wer sich mit dem Gedanken trägt, in Kostebrau ein Grundstück zu kaufen, der wird das spätestens jetzt überdenken. 

Der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung werden Leerstand und der Wegzug folgen. Das wird auch nicht der Preisverfall der Grundstücke aufhalten. Denn alles was in diese Grundstücke jetzt investiert wird unterliegt sofort dem Wertverfall. 

 

Öffentlicher Druck

 

Diese Petition erzwang durch ihren öffentlichen Druck die Infoveranstaltung der LMBV am 03.08.2023. Den ursprünglichen Termin 20.07.2023 konnte sie nicht halten, da offensichtlich noch nicht alle Publikationen redaktionell und drucktechnisch fertig waren. 

An den Kostebrauern vorbei, hat die LMBV ihren Deponieplan gelobt und beharrt auf ihm. Die Informationsveranstaltung war in sich nicht schlüssig. Es gab viele Ungereimtheiten. Ausgelegtes Informationsmaterial und die Veranstaltung waren nur insofern interessant, als dass man erkennen konnte, dass sich die Angaben oftmals widersprachen und vielfach mit Wort und Bild ein täuschender Eindruck entstand. 

 

Fazit: Insgesamt können wir der LMBV nicht vertrauen!

 

Das zeigte sich bereits im Vorfeld durch die Verzögerung und tröpfchenweise Preisgabe von Informationen, Verschwinden von Angaben auf der Webseite usw.

Demzufolge ist, jetzt erst recht, eine verstärkte Unterschriften-Aktion dringend notwendig!

Es muss von uns erwirkt werden, dass der EHS auf den LEAG-Förderbrückenkippen deponiert wird. Dort braucht kein junger Wald mit Amphibien und Laichgewässern zerstört zu werden. 

Amphibien, Reptilien, Wild und Vögel können in Kostebrau in ihrem angestammten, heimischen Lebensraum verbleiben. Was grün ist muss grün bleiben. Auch das ist ein dringender Beitrag zum Arten- und Klimaschutz! 

Das ist eine Möglichkeit die die LMBV nicht hören will, sich aber durchaus mit der LEAG aushandeln lässt, wenn ein Wille da wäre. - Darauf müssen wir dringen!

 

Grundsätzlich gibt es immer eine bessere, für alle verträgliche Lösung (LEAG bei Welzow, Brikettierung des EHS und andere Weiterverarbeitung!).

 

Zusätzlich eingezäuntes Deponie-Betriebs-Gelände mit bis zu 90 ha, laut Grobplan LMBV, gehört nicht noch nach Kostebrau! 

 

Der Bürgermeister von Lauchhammer wurde mit Offenem Brief aufgefordert, sich endlich für Kostebrau und Lauchhammer zu positionieren und die Deponie abzulehnen! 

 

Danke, dass ihr diese Kampagne unterstützt. Die Aktion geht, jetzt erst recht, weiter!

 

11.08.2023;  N. Löhnert

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