

Hallo zusammen,
ich wollte euch Bescheid sagen, dass wir jetzt 628 Unterschriften für diese Petition haben. Vielen Dank für eure Unterstützung!
Könnt ihr mir helfen mehr Unterschriften zu bekommen, indem ihr diese Petition mit zehn weiteren Menschen teilt? Facebook-Gruppen, SMS, Twitter, E-Mail und WhatsApp sind dafür super. Je mehr Menschen unterschreiben, umso schwieriger wird es uns zu ignorieren!
Das beigefügte Foto deutet im "gelben Kastten" das geplante Deponiegelände an.
Die Mitglieder des Kostebrauer „Kultur- und Heimatvereins“ sind zu 100% gegen die Deponie.
Falschinformation
Die hiesige Regionalzeitung „Lausitzer Rundschau“ (kurz LR) schrieb am 11.07.2023 über die von den Kostebrauern abgelehnte Deponie unter dem Titel: „Klettwitzer und Kostebrauer feiern traditionelles Wiedersehensfest“ folgendes:
…“Ein aktuelles Thema, das in Kostebrau derzeit heiß[*] diskutiert wird und zu dem es sogar eine Online-Petition gibt, ist die zukünftige Eisenschlammdeponie. …“ Die LR vermittelt so den Lesern mit dem „zukünftige“, als ob die EHS-Schadstoffdeponie schon genehmigt ist. Wenn dem tatsächlich so wäre, können wir Transparenz und Demokratie gänzlich verabschieden. Wo soll das hinführen? Die Darstellung „zukünftige“ ist falsch und stiftet Verwirrung! Berichtigung in der LR ist erforderlich.
Der Ortsvorsteher von Klettwitz kommt in dem Blatt wie folgt zu Wort: „…Alle anderen Sachen [gemeint ist die Deponieplanung und der Bau] sind in Planung.“ Dagegen verkündet der Kostebrauer Ortsvorsteher Hubert Lerche: „Es ist ja bisher nichts Konkretes da. Nicht einmal eine Planung existiert. Wir warten erst einmal auf den 3. August. Die LMBV wird an diesem Tag ihr Projekt vorstellen.“
Beide Ortsvorsteher widersprechen sich. Und tatsächlich gibt es einen öffentlich bekanntgegebenen Grobplan von den LMBV, der mir vorliegt, der von der LMBV aber nur bis zum 7.3.2023 auf deren Webseite gezeigt wurde und dann gelöscht war. Siehe: http://www.lmbv.de/bergbaufolgen/verockerung/umgang-mit-ehs/ehs-monodeponie-kostebrau/
Auch Herr Gärtner (SVV Lauchhammer und Pro Lauchhammer) kennt diesen Plan, er zeigte ihn in der Ortsbeiratssitzung am 30.03.2023.
In dem Grobplan des Deponiebetriebes sind ausgewiesen:
· Zufahrt [Gemeint zum Deponiebetrieb von der L 60 in Richtung Norden. Sie hat folgende Koordinaten: 51.511782, 13.847484 und ist der Aufnahmeort des Bildes der Petition]
· Bereich Aufnahme, Waage, Betriebseinrichtungen
· Auffangbecken für Wasser aus Vortrocknung / Entwässerung
· Überdachung Zwischenlager / Luft- / Vortrocknung
· Trocknung / Siebung
· ggf. weitere Behandlung / Verfestigung der Schlämme
· Bereich für evtl. Sickerwassersammlung / -behandlung
· Deponie [= eigentliche Deponiefläche im Text genannt: 330 m x 390 m]
Es ist auch ganz klar in den LMBV Unterlagen ersichtlich gewesen, dass der Deponiebetrieb auf dem „Baggerfeld 116“ geplant ist.
Der Ortsvorsteher kennt das ganz genau, tritt als Bremser der Petitions-Aktion auf, will immer wieder Zeit für die LMBV gewinnen und verschiebt die geplante Ortsbeiratssitzung vom 20.07.2023 auf den 03.08.2023. Dem Ortsvorsteher sind die LMBV Planungen mindestens seit dem 05.10.2021 bekannt!
*Die besagten heißen Diskussionen entstehen stets zwischen den Gegnern der Deponie und den beiden Befürwortern (Ortsvorsteher und einigen Vertretern von „Pro Lauchammer“).
Für uns, unsere Kinder, unsere Enkel! Es muss bekannt werden, was hier los ist. Gegen diese Missstände muss eingeschritten werden!
Danke, dass ihr diese Kampagne unterstützt.
den 16.07.2023; Norbert Löhnert