STOPP die Ausrottung des Rotwildes in Niedersachsen

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Das Problem

Wenn ein Lebewesen (der Mensch), das als Einziges die Wälder weltweit vernichtet hat und weiterhin vernichtet, dem pflanzenfressenden Wildtier die alleinige Schuld am Zustand dieser Wälder zuordnen will, ist dies an Unverstand kaum zu überbieten. Dem Lobbyismus der öffentlich-rechtlichen Sachwalter (Bundes-, Landes- und Kommunalforsten), die von nichts anderem leben als von dem Holz, das sie aus dem Wald gewinnen, ist mehr als fragwürdig. 

 

Die Politik wurde dazu gebracht, eine empathielose, tierschutzwidrige und lebensmittelrechtlich unhaltbare Behandlung - der sonst so schützenswerten Kreatur - zu genehmigen und gesetzlich u.a. durch die Minimierung der Schonzeiten, die allen aktuellen wildbiologischen Erkenntnissen entgegensteht, zu fördern.

Was ist das für ein Armutszeugnis? 

 

Eine sozial lebende Wildart, wie das Rotwild, das schon in reservatähnliche Kleinstgebiete der Bundesrepublik Deutschland zurückgedrängt wurde, wo es nur einen begrenzt artgerechten Lebensraum vorfindet, so zu bejagen wie im Großen Deister anlässlich der Drückjagd geschehen, kann und wird sicherlich von unserer demokratischen Gesellschaft nicht mitgetragen. Der Versuch, einen lokale Tierpopulation auszurotten, um angeblich den "deutschen Wald" zu retten, ist unsäglich und letztlich ein größenwahnsinniges Unternehmen. Weiblichem, ein Kalb führendes Rotwild durch alle möglichen Körperteile zu schießen, nur um es zu töten, ist ohne wenn und aber grobschlächtige Tierquälerei und damit nach geltendem Tierschutzrecht strafbewehrt.

Wo bleibt dabei die staatliche Aufsicht, wenn die institutionellen Forstverwaltungen dieses tolerieren? 

 

Erschwerend kommt hinzu, dass eine Lebendbeschau nach dem deutschen Lebensmittelgesetz zwingend erforderlich ist, um ein Tier für den menschlichen Verzehr zulassen zu können. Bei Drückjagden kann davon in der Mehrzahl der Fälle absolut keine Rede sein. Das heißt im Klartext, dass das erlegte Wild entsorgt werden müsste. Aber um den Wald zu retten ist vermutlich auch diese Tatsache zu vernachlässigen.

Wo bleibt die staatliche Aufsicht mit ihrer Verantwortlichkeit für unbedenklich zum menschlichen Verzehr geeigneter Lebensmittel? 

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Dirk LüerssenPetitionsstarter*in

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