
Nach monatelangem Kampf und mit Unterstützung von Abgeordneten, Professoren und Vertretern verschiedener Stiftungen hat die Staatsanwaltschaft endlich gegen den Widerstand der hohen Politik Ermittlungen gegen die korrupten Ärzte eingeleitet. Ein behördlicher Whistleblower des Landes Niedersachsen hatte bereits vor anderthalb Jahren von den unglaublichen Machenschaften hinter den Kulissen der Sozialverwaltung berichtet, und Ministerpräsident Weil wie Bundesminister Heil wissen seit mindestens Frühjahr 2018 Bescheid. Doch bis jetzt handeln sie nicht. Auch nicht Frau Sozialministerin Reimann.
Ich bin selber direkt Geschädigter, denn das Sozialministerium und die Sozialgerichte in Aurich und Celle hatten mich ebenfalls zwecks Begutachtung zu Ärzten des vom Whistleblower benannten korrupten Netzwerkes geschickt; vgl. Aussage Whistleblower: https://www.openpr.de/news/1046773/Bremen-Niedersachsen-Landesbeamter-gesteht-Behinderte-Menschen-werden-mit-falschen-Gutachten-geprellt.html
Jetzt ermittelt zwar endlich die Staatsanwaltschaft, doch Ministerin Carola Reimann deckt weiterhin diese Machenschaften und weigert sich, den Widerspruchsbescheid zurückzuziehen - obwohl eine unabhängige Gutachterin (Traumaexpertin und Chefärztin einer großen Klinik) im vergangenen Jahr meine Befunde und damit die mich rettenden Ansprüche auf Opferentschädigung und Berufsschadensausgleich in der Höhe GdS 50 bestätigte. Doch die Ministerin schweigt einfach nur weiter und ignoriert die Fakten. Damit verlängert sich mein Leidensweg vor Gericht möglicherweise noch um Jahre, und das, obwohl ich schwerbehindert bin und dringend meine fast 75-jährige Mutter entlasten muss, welche ebenfalls schwerbehindert ist. Wie lange soll ich noch warten, Frau Ministerin Reimann? Das Verfahren läuft seit September 2009 (!). Was ist mit Ihrem Eid auf das Wohl der Menschen und der Werte unseres Grundgesetzes? Und glauben Sie ernsthaft, dass Ihr Unterlassen im Einklang mit den Grundwerten der Sozialdemokratie steht???
Bitte schreiben Sie alle an Carola Reimann - carola.reimann@ms.niedersachsen.de - und fordern Sie diese auf, endlich zu handeln: "Frau Ministerin Reimann, ziehen Sie den Widerspruchsbescheid zurück!"
Bitte machen Sie auch andere auf meine Petition aufmerksam, bewerben diese nach Möglichkeit. Von ganzem Herzen danke ich Ihnen! Mit herzlichem Gruß Christophe Didillon