Mise à jour sur la pétitionSicheres Wohnumfeld für Kinder - DHZ an geeigneten Ort verlegenUpdate zur Petition: Drogenhilfe ja – Drogenkonsum nein!
Lea BalzertAllemagne
29 août 2025

Uns ist wichtig klarzustellen: Wir sind nicht gegen Drogenhilfe. Suchtkranke brauchen Unterstützung – und wir sind absolut dafür, dass es solche Angebote gibt.

Unser Problem ist die Form der „akzeptierenden Drogenhilfe“, wie sie im Drogenhilfezentrum (DHZ) in der Brauerstraße praktiziert wird– mit Konsumräumen, in denen harte Drogen erlaubt sind.

Das Problem ist, dass der Konsum nicht auf die Räume beschränkt bleibt: Schon während der Öffnungszeiten spielt er sich regelmäßig direkt vor dem DHZ ab – sichtbar für alle, auch für Kinder. So entsteht der Eindruck, dass der Konsum nicht nur akzeptiert, sondern auch im Umfeld einfach hingenommen wird.

Noch dazu ist klar: Wer harte Drogen konsumieren darf, muss sie auch irgendwo erwerben. Genau das geschieht ganz offen in der Nachbarschaft – in unmittelbarer Nähe zu Schulen, Kita und Spielplatz.

Die oft wiederholte Aussage, es gebe keine Beschwerden, ist schlicht falsch: Wir melden Vorfälle täglich – beim DHZ, bei der Polizei, beim Ordnungsamt. Oft besteht die Problematik der Erreichbarkeit, selbst während der Öffnungszeiten. Aber wir dokumentieren alles und werden es bald der Politik vorlegen.

Ein Blick auf andere Projekte zeigt den Kontrast: Für den “Pavillon” sucht man inzwischen einen neuen Standort – weil er als gescheitert gilt. Verglichen damit ist die Situation rund um das DHZ weitaus gravierender.
Wir sagen daher: Das DHZ in seiner jetzigen Form, mit Drogenkonsumräumen mitten im Wohnviertel, ist gescheitert.

Dauerhafter Drogenkonsum in unserem Wohngebiet wird nicht länger hingenommen. Unser Viertel trägt schon viele soziale Aufgaben, und vieles davon unterstützen wir auch gerne (z. B. das Bruder-Conradt-Haus, die vielen Obdachlosenwohnungen sowie die Flüchtlingsunterkünfte). Aber der offene Konsum, insbesondere von Crack, das zudem aggressiv macht, ist in unmittelbarer Nähe zu Kindern unzumutbar.

Es gab bereits tätliche Angriffe in der Nachbarschaft. Wir fragen uns: Was muss noch alles geschehen? Wie lange will man weiter untätig bleiben? Diese Fragen stellen wir auch den Politikern der LHS.

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