Schützt auch die Eifelwälder!

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Das Problem

Sehr geehrter Herr Wüst,

sehr geehrte Frau Dr. Weisgerber, 

sehr geehrte Frau Dr. Seitzl,

Vor dem Hintergrund der Aussage des Bundeskanzlers zum dringend notwendigen Schutz der Tropenwälder und deren Bedeutung für unser Klima fordern wir, diese Verantwortung auch im eigenen Land zu erkennen und zu übernehmen:

Auch unsere hiesigen Wälder sind immens wichtig im Kampf gegen Klimawandel, schützen vor Überhitzung und Austrocknung, bilden gleichzeitig einen natürlichen Hochwasserschutz und bergen Lebensraum für geschützte Arten.

In der Eifel,  inmitten bestehender FFH- und Naturschutzgebiete, soll nach aktuellen Planungen der Bezirksregierung Köln  jedes Fleckchen ausgenutzt um massenhaft Windenergieparks zu errichten - und dafür enorme Waldflächen in unmittelbarer Nähe des einzigen Nationalparks in NRW geopfert werden. Das steht in eklatantem Widerspruch zu dem erst im Februar 2025 neu unterzeichneten Waldpakt NRW. Nahezu alle Kommunen haben die Zustimmung zum aktuellen sachlichen Teilplan erneuerbare Energien versagt, dies und auch die unzähligen Einsprüche der Bevölkerung blieben bisher unbeachtet. Dort, wo früher saubere Luft und sternenklarer Himmel zu sehen war, sieht man bereits jetzt vielerorts nur noch die blinkenden Lichter der Windenergieanlagen. Die Vorbereitungen auf eine Zerstörung der Eifelwälder laufen sichtbar auf Hochtouren, und das trotz etlicher Bürgerinitiativen. Geschützte Tierarten wie Rotmilan, Schwarzstorch, Wildkatze und etliche Fledermausarten verlieren ihren Lebensraum. Und wir stehen erst am Anfang: wenn der derzeitige Regionalplan der Bezirksregierung Köln (Teilplan erneuerbare Energien) in der jetzigen Form trotz zahlreicher Einwendungen umgesetzt wird, wird die Eifel, bisher anerkanntes Naherholungsgebiet und wichtiger Teil des Klimaschutzes in Deutschland, in einen riesigen Windpark umgewandelt.

Wir fordern Sie auf, die Anzahl und Standorte von Windrädern unter Beachtung der artenschutzrechtlichen Regelungen und der Verantwortung für den Klima- und Katastrophenschutz hierzulande neu zu gestalten. Windräder sollten vorrangig dort aufgestellt werden, wo dafür keine Natur mehr zerstört werden muss – z.B. entlang von Autobahnen. 

Machen Sie sich die Verantwortung auch hier bewusst und lassen nicht zu, dass unser natürlicher Schutz  im Kampf gegen den Klimawandel weiter zerstört wird.  Handeln Sie JETZT, bevor es zu spät ist!

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Gaby CremerPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Hendrik Wüst
Hendrik Wüst
Landtag NRW

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