Schluss mit Rassenliste im Saarland

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Das Problem

Schluss mit der Rasseliste im Saarland – Für eine faire und wissenschaftlich fundierte Hundegesetzgebung

An die Landesregierung des Saarlandes und den Landtag des Saarlandes

Ich fordere die Abschaffung der rassespezifischen Sonderregelungen für sogenannte Listenhunde im Saarland und eine Gesetzgebung, die sich ausschließlich am tatsächlichen Verhalten eines Hundes orientiert.

Noch immer unterliegen Hunde bestimmter Rassen – insbesondere American Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier und Staffordshire Bullterrier – besonderen gesetzlichen Auflagen. Allein ihre Abstammung führt dazu, dass ihre Haltung genehmigungspflichtig ist und sie zunächst als potenziell gefährlich gelten.

Dabei gibt es bis heute keinen eindeutigen wissenschaftlichen Nachweis, dass die Gefährlichkeit eines Hundes allein anhand seiner Rasse bestimmt werden kann. Fachleute weisen seit Jahren darauf hin, dass Faktoren wie Erziehung, Sozialisierung, Haltung, Ausbildung und das Verantwortungsbewusstsein des Halters einen wesentlich größeren Einfluss auf das Verhalten eines Hundes haben.

Das Saarland erkennt bereits an, dass das individuelle Verhalten eines Hundes entscheidend ist: Ein erfolgreich bestandener Wesenstest kann dazu führen, dass ein Hund nicht mehr als gefährlich eingestuft wird. Warum also werden bestimmte Hunde überhaupt zunächst aufgrund ihrer Rasse benachteiligt?

Eine pauschale Einstufung führt zu Vorurteilen gegenüber verantwortungsbewussten Hundehaltern, erschwert die Vermittlung von Tierheimhunden und belastet Familien, deren Hunde nie aggressives Verhalten gezeigt haben.

Andere Bundesländer - darunter Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Thüringen -haben bereits gezeigt, dass moderne Hundegesetze ohne starre Rasselisten möglich sind. Statt einer pauschalen Einstufung nach der Rasse setzen sie auf die individuelle Beurteilung des tatsächlichen Verhaltens jedes einzelnen Hundes.

Deshalb fordern wir:

•Abschaffung der rassespezifischen Sonderregelungen im Saarland.
•Beurteilung der Gefährlichkeit ausschließlich nach dem tatsächlichen Verhalten des Hundes
•Konsequentes Vorgehen gegen verantwortungslose Halter statt gegen bestimmte Hunderassen.
•Mehr Prävention, Aufklärung und verantwortungsvolle Hundehaltung.

Nicht die Rasse macht einen Hund gefährlich – sondern im Einzelfall sein Verhalten und der Umgang des Menschen mit ihm.

Wir wünschen uns ein modernes Hundegesetz, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert und alle Hunde gleich behandelt.

Bitte unterstützen Sie diese Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für mehr Fairness, Tierschutz und eine zeitgemäße Hundegesetzgebung im Saarland.

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Fabian SchwarzPetitionsstarter*in

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