Petition updateSchluss mit Pferdefuhrwerken auf dem #Oktoberfest in München!+++Breaking News+++ PETA Deutschland e.V. erstattet Anzeige #Oktoberfest
Julia MaierGermany
Oct 19, 2016
Meine fleißigen Unterstützer/innen und Mistreiter/innen; im letzten Beitrag habe ich aufgezeigt, unter welch desaströsem Hufzustand die Percheron-Kaltblüter des Hacker-Pschorr- Gespannes vom Oktoberfest leiden müssen. Nun wurden nach dem Ende des Oktoberfests von weiteren Pferden (Brabanter), die auf der Wies´n für das Hofbräu-Gespann benutzt wurden, Fotos der Hufe aufgenommen und ebenfalls zur Bewertung an die Deutsche Huforthopädische Gesellschaft e.V. gesandt. Frau Konstanze Rasch kommt am 17.10.16 hier zu folgendem Ergebnis: „Die Hornkapseln sind insbesondere in den Seitenwänden zum Teil sehr stark beschädigt. Das Horn ist hier nicht mehr tragfähig und massiv eingerissen bzw. ausgebrochen. Die Schutzfunktion des Hornes für das sensible Innenleben ist auf diese Weise einschränkt. Fäulnis ist eingezogen und abgesehen von der Unbequemlichkeit bis Schmerzhaftigkeit dieser Hufsituationen besteht bei solchen Hufen natürlich die große Gefahr von aufsteigenden Infektionen.“ http://dhgev.de/dhg-forum/open_topic/?no_cache=1&tx_mmforum_pi1%5Bid%5D=204 Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat nun den mangelhaften Zustand der Hufe bei bestimmten Gespannen auf dem Oktoberfest und das daraus resultierende Leid der Tiere bei der zuständigen Behörde angezeigt. Bis wir zu einer ersten Antwort/Stellungnahme kommen, bitte ich euch diese Petition weiterhin so fleißig zu teilen, teilen, teilen..... Anmerkung: Meine/Eure Hoffnung, dass die Kaltblüter vom Oktoberfest ein leidfreies Leben leben können, ist weder naiv noch eine "Vermenschlichung des Tieres" (So wie viele Gegner der Petition sich mir gegenüber ausdrückten). Ich denke hierbei gerne an Immanuel Kant zurück, der Philosoph der Aufklärung und an sein Werk von 1797 - die "Metaphysik der Sitten" - die "Enthaltung von gewaltsamer und zugleich grausamer Behandlung der Tiere". Denn durch Tierquälerei würde das "Mitgefühl an ihrem Leiden im Menschen abgestumpft". Und so könnte eine "der Moralität, im Verhältnisse zu anderen Menschen, sehr diensame natürliche Anlage geschwächt und nach und nach ausgetilgt" werden. Immanuel Kant schlussfolgerte also, dass Menschen, die sich gegenüber Tieren grausam verhalten oder kein Verlangen spüren einem leidenden Tier zu helfen, ihr Mitgefühl auch gegenüber anderen Menschen verlieren. Und dies scheint mir in Anbetracht der unzähligen Hass-Postings im Netz gegen diese Petition; trotz faulender Hufe und chronisch kranken Fehlstellungen die unsagbare Schmerzen bedeuten - sehr wahrscheinlich. Eure Julia
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