Petition update

Erfolgsmeldung: Studien zu Glyphosat müssen veröffentlicht werden!

Dr. Robert Trusch und die Deutsche Umwelthilfe

Mar 7, 2019 — 

Liebe Unterstützer/innen! Es gibt gute Nachrichten: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Studien zu Glyphosat nicht geheim gehalten werden dürfen. Das ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen das Gift. Denn je transparenter mit dem Thema umgegangen wird, desto mehr steigen die Chancen, dass Glyphosat endlich verboten wird. Lasst uns deshalb zeigen, dass wir hinter der Entscheidung des EuGH stehen und schreibt noch eine Protestmail gegen Pestizide.

Glyphosat wurde damals nur wieder zugelassen, weil die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Zweifel am Krebsrisiko des Pestizids geäußert hatte. Grundlage für ihre Einschätzung waren mehrere Studien, die von den Pestizidherstellern Monsanto und Cheminova in Auftrag gegeben wurden. Jedoch hatten sich die Behörde und auch die Pestizidhersteller geweigert, zentrale Teile der Studien zu veröffentlichen. Es kann nicht sein, dass so intransparent mit der Glyphosat-Zulassung umgegangen wird und unsere Insekten und auch wir Menschen deshalb weiterhin unter dem Pflanzengift leiden müssen.

Mit unserem Partner der Aurelia Stiftung fordern wir in einer gemeinsamen Studie, dass unabhängige und transparente Studien berücksichtig werden, wenn es um Zulassungsverfahren von Pestiziden geht (siehe Link zur Studie im PS). Umso mehr freut es uns, dass der Europäische Gerichtshof jetzt entschieden hat, dass Studien zu Glyphosat veröffentlicht werden müssen. Die Öffentlichkeit hat das Recht zu wissen, welche Risiken für Umwelt und Gesundheit durch Pestizide hervorgerufen werden. Stellt euch jetzt hinter die Entscheidung des EuGH und zeigt der Ministerin, dass ihr gegen Pestizide seid. Vielen Dank.

Eure Deutsche Umwelthilfe e.V.

 

PS:

Mehr Informationen zu unserer Studie mit der Aurelia Stiftung findet ihr hier.

Mehr Informationen zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs findet ihr hier.


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