

Liebe Kolleginnen,
Liebe Kollegen,
Liebe Unterstützer*innen,
vom 10. bis zum 13. Mai tagt der DGB-Bundeskongress in Berlin im Estrel-Hotel.
Wir sind ab Samstag, dem 09. Mai ab 14:00 Uhr bis zum Kongressende mit einer Friedenpolitischen Intervention vor Ort, um ein antimilitaristisches gewerkschaftliches Zeichen der Basis zu setzen.Das Programm findet Ihr auf Seite 8 unserer Kongresszeitung.
- Ihr alle seid herzlich zur Teilnahme eingeladen; gerne an allen Tagen, oder dann, wenn es gerade passt.
- Je mehr wir werden, je bunter wir sind, umso unüberhörbarer wird unser Appell - Sagt NEIN!
Spätestens seit der Erklärung zum Ostermarsch 2025 positioniert der DGB-Bundesvorstand unsere Gewerkschaften FÜR die Aufrüstung gegen Russland, China und die USA - für eine Vormachtstellung Deutschlands in Europa und in der Welt.
Und in der Ostermarscherklärung für 2026 fordert der DGB sogar „die Rolle der Europäischen Union als globale Friedensmacht zu stärken, die entschlossen für einen kooperativen und regelbasierten Multilateralismus eintritt.“
Der DGB erklärt damit die EU zur „globalen Friedensmacht“, um mit dieser Formulierung das Mitmischenwollen Deutschlands bei dem Kampf um die Neuaufteilung der Welt, zu verschleiern. Gleichzeitig versucht der DGB damit seine grundsätzliche Zustimmung zu der massiven Aufrüstung der EU und Deutschland zu rechtfertigen.
Bereits angekündigt ist ein diesbezüglicher Initiativantrag des DGB-Bundesvorstands.
Wir von ´SAGT NEIN! Gewerkschafter:innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden´ haben deswegen die Initiative ergriffen, beim DGB-Bundeskongress für eine sichtbare, gewerkschaftliche Stimme von unten gegen diese Ausrichtung unserer Gewerkschaften durch den DGB-Bundesvorstand. Wir organisieren eine kämpferische Mahnwache, eine friedenspolitische Intervention direkt vor dem Tagungsort, dem Estrel.
Wir wenden uns an Euch:
- Nehmt an der friedenspolitischen Intervention teil!
- Bringt Eure Fahnen und Transparente aus unseren tagtäglichen Kämpfen gegen Aufrüstung, Militarisierung und Krieg – für Frieden und Völkerfreundschaft mit!
- Je bunter, breiter und betrieblicher wir aufgestellt sind – umso besser!
- Ob Redebeitrag oder Kulturbeitrag - macht mit!
Wer wenn nicht wir?!
Wann, wenn nicht jetzt?!
Widerstand braucht Kohle.
Wir haben ein Spendenkonto:
- Hedwig Krimmer
Stadtsparkasse München
Stichwort: Sagt NEIN!
DE59 7015 0000 1006 0375 17
Unterstützt unsere Arbeit!
Lasst uns denen, die in aller Öffentlichkeit Kriege führen,
rechtfertigen und vorbereiten endlich die Hände zerschlagen!
„Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.“
B. Brecht, Rede für den Frieden, 1952
Mit solidarischen Grüßen
der Initiator*innenkreis