Petition updateSagt Nein! Gewerkschafter:innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden»Es wird auf jeden Fall Konfrontationen geben« - Es wird Zeit!
SAGT NEIN!Berlin, Germany
Jun 8, 2025

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Unterstützer*innen,

mit großer Freude haben wir zur Kenntnis genommen, dass sich jetzt auch im DGB und insbesondere bei unseren jungen Kolleg*innen deutlicher und lauter als bisher der Widerstand  gegen die Kriegspolitik und Militarisierung und auch das aktive Mittun unserer Gewerkschaften regt. Die DGB-Bezirksjugendkonferenz Hessen-Thüringen hat Ende Mai unter der Überschrift »Weniger Waffen, mehr Frieden« einen Antrag beschlossen, in dem sie unter anderem fordern:

  • Ablehnung des Zweiprozentziels der NATO und der Präsenz der Bundeswehr in Öffentlichkeit und Schulen 
  • gegen Rüstungsexporte
  • gegen die Wehrpflicht
  • gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland

Besonders erfreulich finden wir auch, dass die jungen Kolleg*innen klar benennen, dass die aktuell von den Gewerkschaftsvorständen betriebene Politik des mindestens zustimmenden Schweigens zu Militarisierung und Kriegsvorbereitung Satzungsbruch und undemokratisches Abweichen von Beschlusslagen ist. :

"Das Hauptamt hat stark dagegen argumentiert und darauf verwiesen, dass der DGB-Bundesvorstand das anders sieht – obwohl es alte DGB-Beschlüsse gegen Aufrüstung gibt. Es handelt sich also um eine Aufweichung dieser Friedensbeschlüsse seitens des DGB-Vorstands und des Hauptamts. Es wird auf jeden Fall Konfrontationen geben."

Und noch besser: Davon wollen sie sich nicht einschüchtern lassen.
Das habt Ihr mit Eurem Beschluss schon bewiesen! Weiter so.

Um so wichtiger, dass sich diese mutige Haltung einreiht in eine zunehmende antimilitaristische Mobilisierung der gewerkschaftlichen Basis europaweit.

Keinen Cent, keine Waffe, kein Menschenleben für den Krieg. So lautet der Titel einer Petition, die Hunderte linke Politiker und Gewerkschafter aus ganz Europa unterzeichnet haben. Die Arbeiterklasse dürfe nicht den Preis für die Kriegsvorbereitungen der Staats- und Regierungschefs zahlen – sei es mit »Steuern, Kürzungen unserer Sozialleistungen und Lebensstandards« oder »mit unserem Blut«, heißt es darin.

DAS ist zur Sache gesprochen!

Jeder Tag, an dem wir uns der zunehmend schrillen Militarisierung unserer Gesellschaft nicht aktiv entgegenstellen tötet. Deshalb geilt es jetzt den Widerstand innerhalb und außerhalb der Gewerkschaften jeden Tag zu verschärfen:

  • Lasst Euch nicht einlullen!
  • Organisiert den Widerspruch und Widerstand!
  • Verweigern wir uns kollektiv dem Kriegsregime!

 

Beteiligt Euch an Aktionen der Friedensbewegung:

Mobilisiert weiter für unsere Petition ´Sagt NEIN!´ - bald ist auch hier im Netz die 25.000 geknackt!!! - und den Aufruf ´Wir widersprechen!´, den mittlerweile mehr als 2.500 Gewerkschaftskolleg*innen unterstützen.

Lasst uns denen, die in aller Öffentlichkeit Kriege führen, 
rechtfertigen und vorbereiten endlich die Hände zerschlagen!!!
„Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.“

B. Brecht, Rede für den Frieden, 1952

Mit solidarischen Grüßen
der Initiator*innenkreis

Copy link
WhatsApp
Facebook
Nextdoor
Email
X