Rettet unseren grünen Kiez Kladow, stoppt die weitere Verdichtung des Parkviertels Kladow

Das Problem

Kladower*innen und Gatower*innen kämpfen für den Erhalt ihres grünen Kiezes! Nachdem bereits durch private Investoren eine einst kleine und grüne Siedlung in Kladow extrem verdichtet wurde und 600 Laubbäume, die teils unter Naturschutz stehen, gefällt wurden, sollen nun ab April 2026 die letzten verbliebenen Grünflächen durch die DEGEWO bebaut werden. Ursprünglich gab es im Parkviertel 317 Wohneinheiten, viele Grünflächen und Laubbäume. Schwalben, Fledermäuse und viele andere Wildtiere hatten hier am Rande Berlins ihren natürlichen Lebensraum. Sollte die DEGEWO ihre Bauvorhaben durchsetzen, erhöht sich die Anzahl der Wohneinheiten auf etwa 1.100. Das bedeutet, diese Tierarten werden  ihren Lebensraum verlieren und ein Großteil des letzten Baumbestandes wird vernichtet. Die DEGEWO argumentiert mit dem Bedarf an bezahlbaren Wohnraum. Doch dieser macht insgesamt nicht einmal ein Drittel dieser Bauvorhaben aus und soll auch erst jetzt nach 7 Jahren des Bebauens durch teure Luxusimmobilien überhaupt geschaffen werden. Im Parkviertel Kladow wurde zu Lasten der Natur spekuliert und das wollen und dürfen wir nicht hinnehmen. Die Anwohner*innen leben seit über 7 Jahren auf einer Großbaustelle und eine weitere Verdichtung bedeutet weitere 4 bis 5 Jahre einer unzumutbaren Wohnsituation. Der Mensch braucht Wohnraum, Berlin wächst immer mehr. Was der Mensch aber noch mehr braucht, ist eine intakte Natur. Wir sind weit davon entfernt, unsere Natur wieder intakt zu bekommen. Schaut man sich gerade die vielen Unwetter und Waldbrände in Europa an,  wird einem bewusst, wie kritisch die Situation ist! Wir müssen alles daran setzen, nicht noch mehr zu zerstören, sondern das, was wir noch an Natur haben, zu bewahren! Umweltschutz fängt im Kleinen an. " Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer" - ein altes Sprichwort, welches heute und hier eine neue Bedeutung gewinnt. Wenn also heute gebaut wird - ob in Kladow oder anderswo - muss der Natur - und Artenschutz oberste Priorität haben. Und wenn das Grünflächenamt mit den Worten " uns blutet das Herz, aber wir müssen dem Bauantrag und der damit verbundenen Abholzung zustimmen " diese Verdichtungen zulässt,  dann muss jeder Einzelne seine Stimme erheben. Wie es schon die Petition im Plänterwald sehr gut zum Ausdruck gebracht hat: Dichte hat Grenzen! Sowohl die bereits jetzt schon sehr angespannte Verkehrssituation, als auch die unzureichende Infrastruktur der kleinen Bezirke Kladow und Gatow sind nicht mehr auf eine weitere Verdichtung ausgelegt. Kladow ist wortwörtlich am "Kollabieren". Wir brauchen eure Unterstützung und bitten um viele Unterschriften dieser Petition. 

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Das Problem

Kladower*innen und Gatower*innen kämpfen für den Erhalt ihres grünen Kiezes! Nachdem bereits durch private Investoren eine einst kleine und grüne Siedlung in Kladow extrem verdichtet wurde und 600 Laubbäume, die teils unter Naturschutz stehen, gefällt wurden, sollen nun ab April 2026 die letzten verbliebenen Grünflächen durch die DEGEWO bebaut werden. Ursprünglich gab es im Parkviertel 317 Wohneinheiten, viele Grünflächen und Laubbäume. Schwalben, Fledermäuse und viele andere Wildtiere hatten hier am Rande Berlins ihren natürlichen Lebensraum. Sollte die DEGEWO ihre Bauvorhaben durchsetzen, erhöht sich die Anzahl der Wohneinheiten auf etwa 1.100. Das bedeutet, diese Tierarten werden  ihren Lebensraum verlieren und ein Großteil des letzten Baumbestandes wird vernichtet. Die DEGEWO argumentiert mit dem Bedarf an bezahlbaren Wohnraum. Doch dieser macht insgesamt nicht einmal ein Drittel dieser Bauvorhaben aus und soll auch erst jetzt nach 7 Jahren des Bebauens durch teure Luxusimmobilien überhaupt geschaffen werden. Im Parkviertel Kladow wurde zu Lasten der Natur spekuliert und das wollen und dürfen wir nicht hinnehmen. Die Anwohner*innen leben seit über 7 Jahren auf einer Großbaustelle und eine weitere Verdichtung bedeutet weitere 4 bis 5 Jahre einer unzumutbaren Wohnsituation. Der Mensch braucht Wohnraum, Berlin wächst immer mehr. Was der Mensch aber noch mehr braucht, ist eine intakte Natur. Wir sind weit davon entfernt, unsere Natur wieder intakt zu bekommen. Schaut man sich gerade die vielen Unwetter und Waldbrände in Europa an,  wird einem bewusst, wie kritisch die Situation ist! Wir müssen alles daran setzen, nicht noch mehr zu zerstören, sondern das, was wir noch an Natur haben, zu bewahren! Umweltschutz fängt im Kleinen an. " Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer" - ein altes Sprichwort, welches heute und hier eine neue Bedeutung gewinnt. Wenn also heute gebaut wird - ob in Kladow oder anderswo - muss der Natur - und Artenschutz oberste Priorität haben. Und wenn das Grünflächenamt mit den Worten " uns blutet das Herz, aber wir müssen dem Bauantrag und der damit verbundenen Abholzung zustimmen " diese Verdichtungen zulässt,  dann muss jeder Einzelne seine Stimme erheben. Wie es schon die Petition im Plänterwald sehr gut zum Ausdruck gebracht hat: Dichte hat Grenzen! Sowohl die bereits jetzt schon sehr angespannte Verkehrssituation, als auch die unzureichende Infrastruktur der kleinen Bezirke Kladow und Gatow sind nicht mehr auf eine weitere Verdichtung ausgelegt. Kladow ist wortwörtlich am "Kollabieren". Wir brauchen eure Unterstützung und bitten um viele Unterschriften dieser Petition. 

Die Entscheidungsträger*innen

Thorsten Schatz
Thorsten Schatz
Bezirksstadtrat
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