Rettet die Tiere im Birdsparadise Gleißental

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Birte Jensen und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Als Zusammenschluss von 15 naturverbundenen und engagierten Vogelliebhabern und Fotografen haben wir auf einem kleinen Grundstück im Münchner Süden einen Rückzugsort für Flora und Fauna geschaffen. Seltene und geschützte Arten wie der Grauspecht, die Ringelnatter, der Wendehals, das Blaukehlchen, der Siebenschläfer, verschiedenste Wildbienen und Libellen, die Haselmaus, der Laubfrosch und der Feuersalamander haben hier bereits eine Heimat gefunden. Mit kleinen Teichen, Käferkellern, einem Sandarium, einer Benjeshecke und vielem mehr konnten wir bereits über 150 verschiedene Arten dokumentieren und beobachten. Zu diesem Zweck haben wir eine kleine Beobachtungshütte mit einem Vogelfutterspeicher errichtet, um das Leben in unserem Paradies bewundern zu können, ohne dabei großen Einfluss zu nehmen und den Lebewesen ihre Ruhe zu lassen.

Und genau diese Ruhe ist nun bedrohlich gefährdet.

Das Landratsamt München hat uns ein Vollzugsschreiben zukommen lassen, in dem unsere Habitatteiche und die Beobachtungshütte samt Vorratskammer als unerlaubte Baumaßnahmen deklariert werden und deren Entfernung als konkrete Strafmaßnahme angedroht wird.

Der für das Gemeindegebiet Straßlach-Dingharting geltende Flächennutzungsplan stellt für das Grundstück eine Fläche für die Landwirtschaft dar. Die derzeitige Nutzung des Grundstücks zu sogenannten „Freizeitzwecken“ sowie die Errichtung von Hütten und Teichen kann der Landwirtschaft nicht zugeordnet werden. Mit der Nutzung des Grundstücks ließe sich zudem eine Verfestigung oder Erweiterung einer Splittersiedlung befürchten.

Pragmatisch ausgedrückt wird man also bestraft, weil man ein Stück Land wieder der Natur zur Verfügung stellt, anstatt dieses und seine Ressourcen wirtschaftlich auszubeuten.

Deshalb unser Appell an jeden und jede, der/die ein Herz für alle Wesen unter uns hat, die nicht ihre Stimme erheben können:

Lasst uns gemeinsam dem Bürokratie-Irrsinn einen Dämpfer verpassen! Mit jeder Unterschrift sind wir einen Schritt näher an unserem Ziel, zu beweisen, dass auch ein kleines Naturschutzprojekt nicht nur von öffentlichem Interesse ist, sondern auch großen Zuspruch in der Bevölkerung findet und mit bestem Beispiel für den Schutz unserer Heimat vorangeht.

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Günther EbnerPetitionsstarter*in

54.928

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Als Zusammenschluss von 15 naturverbundenen und engagierten Vogelliebhabern und Fotografen haben wir auf einem kleinen Grundstück im Münchner Süden einen Rückzugsort für Flora und Fauna geschaffen. Seltene und geschützte Arten wie der Grauspecht, die Ringelnatter, der Wendehals, das Blaukehlchen, der Siebenschläfer, verschiedenste Wildbienen und Libellen, die Haselmaus, der Laubfrosch und der Feuersalamander haben hier bereits eine Heimat gefunden. Mit kleinen Teichen, Käferkellern, einem Sandarium, einer Benjeshecke und vielem mehr konnten wir bereits über 150 verschiedene Arten dokumentieren und beobachten. Zu diesem Zweck haben wir eine kleine Beobachtungshütte mit einem Vogelfutterspeicher errichtet, um das Leben in unserem Paradies bewundern zu können, ohne dabei großen Einfluss zu nehmen und den Lebewesen ihre Ruhe zu lassen.

Und genau diese Ruhe ist nun bedrohlich gefährdet.

Das Landratsamt München hat uns ein Vollzugsschreiben zukommen lassen, in dem unsere Habitatteiche und die Beobachtungshütte samt Vorratskammer als unerlaubte Baumaßnahmen deklariert werden und deren Entfernung als konkrete Strafmaßnahme angedroht wird.

Der für das Gemeindegebiet Straßlach-Dingharting geltende Flächennutzungsplan stellt für das Grundstück eine Fläche für die Landwirtschaft dar. Die derzeitige Nutzung des Grundstücks zu sogenannten „Freizeitzwecken“ sowie die Errichtung von Hütten und Teichen kann der Landwirtschaft nicht zugeordnet werden. Mit der Nutzung des Grundstücks ließe sich zudem eine Verfestigung oder Erweiterung einer Splittersiedlung befürchten.

Pragmatisch ausgedrückt wird man also bestraft, weil man ein Stück Land wieder der Natur zur Verfügung stellt, anstatt dieses und seine Ressourcen wirtschaftlich auszubeuten.

Deshalb unser Appell an jeden und jede, der/die ein Herz für alle Wesen unter uns hat, die nicht ihre Stimme erheben können:

Lasst uns gemeinsam dem Bürokratie-Irrsinn einen Dämpfer verpassen! Mit jeder Unterschrift sind wir einen Schritt näher an unserem Ziel, zu beweisen, dass auch ein kleines Naturschutzprojekt nicht nur von öffentlichem Interesse ist, sondern auch großen Zuspruch in der Bevölkerung findet und mit bestem Beispiel für den Schutz unserer Heimat vorangeht.

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Petition am 3. Mai 2024 erstellt