
Liebe Unterstützer*innen, die Ergebnisse einer neuen Studie beweisen erneut: Der Abschuss der streng zu schützenden Fischotter kann nicht gerechtfertigt werden. Seid weiterhin laut mit uns und unterschreibt und teilt unsere Petition, damit der Schutzstatus des Fischotters endlich wieder ernst genommen wird!
Nach einem Gerichtsverfahren, angeführt vom WWF, wurden aufschlussreiche Forschungsergebnisse veröffentlicht. In einer Langzeitstudie in Oberösterreich wurden 52 Fischotter getötet, ohne dass sich die Fischbestände in den betroffenen Flussabschnitten erhöhten. Sie beleuchteten außerdem die echten Ursachen, die für den Rückgang der Fischpopulationen verantwortlich sind: menschliche Aktivitäten wie der Bau von Wasserkraftwerken, Flussbegradigungen, Uferverbauungen und die Auswirkungen der Klimaveränderungen. Dazu gehören steigende Wassertemperaturen, die Krankheiten verbreiten und den Fortpflanzungserfolg der Fische mindern, sowie die Verschmutzung des Wassers mit Schadstoffen.
Diese Befunde sind auch auf die Zustände in den bayerischen Gewässern übertragbar.
Sie unterstreichen, dass Maßnahmen zur Wiederherstellung natürlicher Lebensräume und der Schutz der Gewässer weitaus wirkungsvoller sind als die Jagd auf Fischotter. Markus Söder hat den Fischotter im Rahmen seines Wahlkampfs missbraucht, indem er für dessen Abschuss plädierte, statt sich für tatsächlich wirksame Lösungen stark zu machen.
Vielen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe.