
Liebe Unterstützer*innen,
seit Jahren ist das Mittel „Roundup PowerFlex“ ohne aktuelle umweltbezogene Risikobewertung auf dem Markt. Dagegen müssen wir vorgehen! Helft uns bei unserer Klage gegen das unzulässige Pestizid und geht mit uns gegen die Ackergiftflut vor. Jede Spende zählt!
Mehrere Monate hat es gedauert, bis die Pestizid-Zulassungsbehörde die Akten zum glyphosathaltigen Produkt „Roundup PowerFlex“ auf Druck unserer Anwälte herausgab. Und das nicht ohne Grund: Diese enthält eine Einschätzung des für die Bewertung von Umweltrisiken einzubeziehenden Umweltbundesamts, wonach das Mittel mit erheblichen Umweltrisiken verbunden ist, die einer Zulassung in zahlreichen Anwendungsbereichen entgegenstehen. Zudem geht aus den Unterlagen hervor, dass eine vorgeschriebene Aktualisierung der umweltbezogenen Risikobewertung, welche wohl schon viel früher auf diese Umweltrisiken aufmerksam gemacht hätte, offenbar unterblieben ist. Wäre diese Bewertung durchgeführt worden, hätte das Pestizid in den letzten Jahren wahrscheinlich nicht oder nur mit starken Beschränkungen auf dem Markt vertrieben werden dürfen.
Am 28. Februar dieses Jahres haben wir dem Gericht die neuen Ergebnisse unserer Überprüfung der Glyphosatakte übermittelt und gefordert, dass dieser Fehler im Verfahren zwingend zu einer Aberkennung der Zulassung führen muss. Um dies gerichtlich durchsetzen zu können, brauchen wir eure Hilfe!
Aktuell sind in Deutschland über 60 glyphosathaltige Produkte zugelassen, darunter 15 frei verkäufliche für Haus und Garten. Zahlreiche Studien haben bereits gezeigt, dass Glyphosat schädliche Auswirkungen auf die Umwelt haben kann und Risiken für die menschliche Gesundheit nicht ausgeschlossen werden können. Die WHO stuft den Wirkstoff sogar als „wahrscheinlich krebserregend“ ein.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Eure Deutsche Umwelthilfe