Petition updateRettet den jungen Buckelwal vor Rügen – Für besseren Schutz mariner Säuger in DeutschlandUpdate zur Petition: Noch keine offizielle Rückmeldung – aber auch Unterstützung
Bettina B.Germany
Aug 4, 2025

 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

zuerst möchte ich euch allen für eure wertvolle Unterstützung danken. Eure Stimmen und Kommentare zeigen, wie sehr dieses Anliegen bewegt – es geht nicht nur um einen einzelnen Buckelwal vor Rügen, sondern auch um den respektvollen und verantwortungsvollen Umgang mit Wildtieren, insbesondere den Meeressäugern in unseren Gewässern.

Seit meiner letzten Nachricht hat sich einiges getan:

Ich habe mich schriftlich an das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (LUNG), das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee (WSA) sowie an die Tierschutzpartei (Büro Greifswald) gewandt. Die Schreiben beinhalten zentrale Argumente dieser Petition und sollen als Grundlage für weitere Gespräche dienen. Ihr findet sie unten als Vorlage – gerne dürft ihr sie verwenden, anpassen und selbst aktiv werden.

Außerdem wurde die Liste der Entscheidungsträger erweitert: Carsten Schneider, der derzeitige Bundesumweltminister, wurde mit aufgenommen. Da die Problematik über die Landesebene hinausreicht, ist es wichtig, auch auf Bundesebene Gehör zu finden.

Von offizieller Seite (Behörden/Ministerien) kam bislang leider keine Rückmeldung. Dieses Schweigen ist enttäuschend, aber es bestärkt mich umso mehr darin, weiter öffentlich Druck aufzubauen.

Erfreulicherweise hat sich der WDC (Whale and Dolphin Conservation) sehr positiv zurückgemeldet. Sie teilen meine Sorge und haben signalisiert, dass sie das Thema ernst nehmen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für diese erste konstruktive Reaktion!

 Bitte helft weiterhin mit, indem ihr die Petition teilt und verbreitet. Je mehr Menschen davon erfahren, desto schwerer fällt es den Verantwortlichen, das Thema zu ignorieren.

Danke für eure Unterstützung und euer Vertrauen!

Herzliche Grüße
Bettina

 

Schreiben an LUNG, WSA und Tierschutzpartei Greifswald:

Sehr geehrte Damen und Herren,


mit großer Sorge verfolge ich die derzeitige Situation eines jungen Buckelwals, der sich in der Ostsee vor der Insel Rügen aufhält. Die Ostsee stellt für diesen wandernden Meeressäuger keinen natürlichen Lebensraum dar. Orientierungslosigkeit, Nahrungsmangel und eine erhöhte Gefahr durch Schiffsverkehr und anthropogenen Lärm stellen ein erhebliches Risiko für das Tier dar.


Wie mir auch von der WDC (Whale and Dolphin Conservation) bestätigt wurde, liegen die Zuständigkeiten für Schutzmaßnahmen in den Küstengewässern bei den Behörden des Landes Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere bei Ihrem Amt.


In meinem Schreiben geht es nicht um eine unkontrollierte Annäherung an das Tier oder riskante Maßnahmen, sondern um die Frage, ob es gezielte, möglichst stressarme Möglichkeiten der Lenkung oder Begleitung geben könnte – zum Beispiel durch den Einsatz akustischer Signale, Bojen oder durch vorsichtige Koordination des Schiffsverkehrs – mit dem Ziel, dem Wal den Weg zurück in für ihn geeignete Lebensräume zu erleichtern.


Ich bitte Sie daher herzlich, zu prüfen:


Welche Schutzmaßnahmen derzeit bereits ergriffen wurden oder geplant sind


Ob eine koordinierte Form der sanften Lenkung oder Begleitung möglich wäre


Inwiefern zivilgesellschaftliches Engagement in diesem Fall sinnvoll unterstützt oder eingebunden werden kann

 


Ich bin mir der Herausforderungen in einem so komplexen und sensiblen Vorgang bewusst und möchte ausdrücklich betonen, dass es mir um konstruktive Zusammenarbeit, nicht um Schuldzuweisungen geht. Ich sehe in Ihnen eine zentrale Instanz, die sowohl die Verantwortung als auch die Möglichkeit hat, eine Lösung im Sinne des Tierschutzes mitzugestalten.


Für Rückfragen oder den Austausch stehe ich jederzeit zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich wende mich an Sie im Zusammenhang mit dem jungen Buckelwal, der sich seit einigen Tagen in der Ostsee vor Rügen aufhält. Wie bekannt ist, stellt dieser Lebensraum kein geeignetes Habitat für Buckelwale dar – durch Orientierungslosigkeit, fehlende Nahrung, zunehmenden Schiffsverkehr und andere Stressoren besteht eine erhebliche Gefährdung für das Tier.


Als zuständige Behörde für die Sicherheit und Koordination des Schiffsverkehrs in den Küstengewässern möchten wir Sie freundlich um eine Einschätzung bitten, inwieweit das WSA bereits Maßnahmen zum Schutz des Tieres getroffen oder in Erwägung gezogen hat.


Dabei interessieren insbesondere folgende Punkte:


Gibt es eine konkrete Abstimmung mit anderen Behörden (z. B. dem LUNG, dem BfN oder dem BMUV), um auf den Fall zu reagieren?


Wird der Schiffsverkehr in der betroffenen Region aktuell beobachtet oder angepasst, um mögliche Gefahren für das Tier zu minimieren?


Bestehen Möglichkeiten, temporäre Maßnahmen zu ergreifen, z. B. die Warnung von Schiffen über die Verkehrszentralen, um ein potenzielles Kollisionsrisiko zu reduzieren?


Könnte das WSA in derartigen Fällen eine koordinierende Rolle einnehmen, etwa im Austausch mit wissenschaftlichen oder zivilgesellschaftlichen Akteuren?

 


Als Bürgerin, die sich um das Wohlergehen dieses Tieres und den Zustand unserer Meeresumwelt sorgt, bin ich sehr daran interessiert, zu erfahren, ob und wie auf die aktuelle Situation reagiert wird. Auch in Hinblick auf künftige vergleichbare Fälle wäre eine öffentliche Kommunikation hilfreich.


Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Rückmeldung und Ihr Engagement im Bereich des maritimen Umwelt- und Verkehrsschutzes.


Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Damen und Herren der Tierschutzpartei Greifswald,


ich wende mich mit einer dringenden Bitte an Sie:


Aktuell hält sich ein junger Buckelwal in der Ostsee vor Rügen auf – einem Lebensraum, der für diese Tierart weder typisch noch sicher ist. Es wird vermutet, dass das Tier sich verirrt hat oder desorientiert ist. In dieser sensiblen Situation ist es wichtig, frühzeitig und koordiniert zu handeln, um das Tier nicht zusätzlich zu gefährden – etwa durch Schiffsverkehr, neugierige Boote oder Störungen durch Medienpräsenz.


Ich habe zu diesem Thema eine Petition ins Leben gerufen, die sich für ein respektvolles, tierschutzgerechtes Vorgehen ausspricht:


https://chng.it/4wPhZJwQQQ


Darüber hinaus möchte ich einen konkreten Vorschlag unterbreiten: die Entwicklung eines Notfallplans für verirrte Meeressäuger in deutschen Gewässern.
Ein solcher Plan könnte klare Abläufe definieren – u. a. für Sichtungen, Verhaltensregeln für die Schifffahrt, Beobachtungs- und Interventionsmaßnahmen sowie die Zusammenarbeit mit Fachorganisationen. Ziel sollte es sein, im Sinne des Tierwohls schneller, abgestimmter und präventiver reagieren zu können, statt erst dann zu handeln, wenn es zu spät ist.


Ich würde mich sehr freuen, wenn die Tierschutzpartei Greifswald dieses Anliegen unterstützt – sei es durch eine Stellungnahme, durch Kontaktaufnahme mit Entscheidungsträgern oder durch die Sichtbarmachung dieses Themas in Ihrer Öffentlichkeitsarbeit.

 


Mit freundlichen Grüßen

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