Rettet den jungen Buckelwal vor Rügen – Für besseren Schutz mariner Säuger in Deutschland

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Alexander Röck und 18 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Rettet den jungen Buckelwal vor Rügen – Für besseren Schutz mariner Säuger in deutschen Gewässern!

 

Vorwort der Initiatorin:

Ich bin keine Wissenschaftlerin und keine Politikerin. Ich bin einfach ein Mensch mit einem offenen Herzen – und der festen Überzeugung, dass Mitgefühl nicht an Landesgrenzen enden darf.

Als ich von dem jungen Buckelwal vor Rügen hörte, der sich offenbar verirrt hat und nun in einer lebensbedrohlichen Situation ist, war ich erschüttert. Es macht mich traurig und wütend zugleich, dass in einem Land wie Deutschland – mit all seinem Wissen und seinen Ressourcen – kein sofortiger Schutz für ein solches Tier greift. Ein fühlendes, intelligentes Wesen kämpft dort draußen ums Überleben – und wir schauen weg?

Ich kann nicht länger tatenlos zusehen. Ich glaube, dass viele von euch genauso empfinden. Dass ihr wisst, wie wertvoll jedes Leben ist – auch das eines Wals. Und dass wir eine Stimme haben, die zählt, wenn wir sie gemeinsam erheben.

Diese Petition ist mein Versuch, etwas zu bewegen. Für diesen Wal. Für alle Meeressäuger. Und für einen respektvolleren Umgang mit den Lebewesen, mit denen wir diesen Planeten teilen.

Danke, dass du mit mir stehst.

Bettina

 Aktuell hält sich ein junger, vermutlich geschwächter Buckelwal in der Ostsee vor Rügen auf – ein ungewöhnliches und besorgniserregendes Ereignis.

Die Ostsee ist kein geeignetes Habitat für diese Tiere, und es besteht akute Gefahr für das Leben des Wals: durch Schiffsverkehr, Lärm, Stress, Nahrungsmangel und mangelnde Schutzmaßnahmen. Das Tier braucht dringend Hilfe – doch bislang geschieht: nichts.

Wir fordern daher:

1. Sofortige Schutzmaßnahmen für den aktuell gesichteten Buckelwal:
Einrichtung eines temporären Schutzgebietes um den Aufenthaltsort des Tieres, Sperrzonen für Schiffsverkehr, Reduktion von Unterwasserlärm sowie eine kontinuierliche visuelle und akustische Überwachung durch Expert*innen.


2. Einrichtung eines marinen Notfallplans für Großwale in deutschen Gewässern:
Ähnlich wie bei gestrandeten Delfinen oder Seehunden braucht es klare Protokolle, Zuständigkeiten und schnelle Interventionsmöglichkeiten – auch präventiv. Der Fall vor Rügen zeigt deutlich, wie unvorbereitet die Behörden derzeit sind.


3. Stärkere rechtliche und praktische Schutzmaßnahmen für Meeressäuger in Nord- und Ostsee:
Dazu gehören eine Ausweitung der Schutzgebiete, verpflichtende Lärmreduktion im Schiffsverkehr, sowie klare gesetzliche Regelungen für Begegnungen mit Walen – sowohl für Behörden als auch für Privatpersonen und Touristikanbieter.


4. Einrichtung einer zentralen Koordinationsstelle für Meeressäugerschutz in Deutschland:
Diese sollte mit Expert*innen aus Meeresbiologie, Tierschutz, Recht und Kommunikation besetzt sein und eng mit NGOs, internationalen Organisationen und regionalen Behörden kooperieren. Nur so kann im Ernstfall schnell, kompetent und ethisch gehandelt werden.


5. Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit:
Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, informiert zu werden. Gleichzeitig ist Bewusstsein der erste Schritt zum Schutz. Wir fordern regelmäßige Berichterstattung durch die zuständigen Behörden und gezielte Aufklärungskampagnen über Meeressäuger in deutschen Gewässern – auch an Schulen und in Museen.

 


---

Warum ist das wichtig?
Wale sind hochintelligente, soziale und empfindsame Wesen. Der Anblick eines verirrten, hilflosen Individuums sollte Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein in uns allen wecken. Der Vorfall vor Rügen ist kein Einzelfall, sondern ein Alarmsignal. Die Klimakrise, Überfischung, Lärmverschmutzung und menschliche Ignoranz machen den Ozean zu einem gefährlichen Ort – auch für diese Giganten der Meere.


Deutschland steht in der Verantwortung – aus ethischer wie auch aus rechtlicher Sicht – seine Meeresbewohner konsequent zu schützen.

---

Bitte unterzeichne diese Petition, wenn auch du möchtest, dass wir in einem Land leben, in dem nicht weggesehen wird, wenn ein Wal unsere Hilfe braucht.

Für den Wal. Für das Meer. Für unsere gemeinsame Zukunft.

 

Aktualisierung zur Petition: Schweinswale brauchen ein sofortiges Verbot von Stellnetzen

Die aktuellen Berichte über zerstückelte Schweinswale haben bestätigt, was Fachleute seit Langem anprangern: Stellnetze sind die Todesursache. Schweinswale verfangen sich darin, verenden qualvoll oder werden verletzt und treiben dann tot an unsere Küsten.

Es ist nicht hinnehmbar, dass diese Fangmethode weiterhin erlaubt ist – obwohl sie eine der größten Gefahren für den einzigen heimischen Wal in Nord- und Ostsee darstellt. Jede Ausrede, jedes Zögern bedeutet weitere tote Tiere.

Wir fordern daher:

Ein sofortiges Verbot von Stellnetzen in Schutz- und Kernhabitaten des Schweinswals.

Eine Umstellung auf alternative, schonende Fangmethoden, die sowohl den Meeressäugern als auch den Fischern langfristig zugutekommen.

Konsequente Kontrollen und Sanktionen bei Verstößen.


Die Zeit der halbherzigen Maßnahmen ist vorbei. Wenn wir die Schweinswale wirklich schützen wollen, müssen wir JETZT handeln – bevor diese faszinierenden Tiere endgültig aus unseren Gewässern verschwinden.

 

***

 

Hier ist ebenfalls ein offener Brief an den Bund :

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben wende ich mich als engagierte Bürgerin mit großer Sorge an Sie. Seit mehreren Tagen hält sich ein junger, offenbar geschwächter Buckelwal in der Ostsee nahe Rügen auf. Die Medien berichten zunehmend über das ungewöhnliche Verhalten des Tieres, das sich nicht nur orientierungslos zeigt, sondern sich auch in potenziell gefährlicher Nähe zu Schifffahrts- und Militärgebieten befindet.

Die Zuständigkeit für den Schutz mariner Säuger in deutschen Gewässern liegt nicht nur bei den Küstenländern, sondern auch beim Bund – insbesondere dort, wo marine Schutzräume, Bundeswasserstraßen, militärische Sperrzonen oder mögliche Wechselwirkungen mit Übungen und Sonaraktivitäten betroffen sind.

Deutschland trägt Verantwortung – moralisch, ökologisch und völkerrechtlich – für den Schutz dieser hochsensiblen und intelligenten Meeressäuger. In diesem Zusammenhang sind insbesondere das Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee (ASCOBANS) sowie die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) zu nennen.

Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie eindringlich um:

1. Klärung, ob derzeit maritime Übungen, Sonareinsätze oder sonstige militärische Aktivitäten in der Region Rügen stattfinden oder stattgefunden haben, die das Tier desorientieren oder stressen könnten.


2. Koordination mit anderen Bundesbehörden, insbesondere dem BMUV, dem BSH, dem BMEL und dem Bundesamt für Naturschutz, um Maßnahmen zum Schutz des Tieres einzuleiten.


3. Sichtbare Verantwortung des Bundes, auch in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit, um zu zeigen, dass Deutschland aktiv für den Schutz von Meeressäugern in seinen Gewässern eintritt.


4. Einleitung oder Unterstützung konkreter Hilfsmaßnahmen, z. B. durch marine Biolog:innen, Tierärzt:innen, Forschungsinstitute oder NGOs mit Erfahrung in der Begleitung und Rettung gestrandeter oder verirrender Wale.

 

Bitte lassen Sie mich wissen, welche Maßnahmen aktuell geplant oder bereits eingeleitet wurden. Sollte der Wal aus Bundesperspektive als nicht gefährdet gelten, bitte ich um eine fachlich fundierte Begründung unter Einbeziehung aktueller Daten.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Engagement und hoffe auf eine baldige, transparente Rückmeldung.
Dieses Schreiben wird auch anderen Stellen und der Öffentlichkeit zur Kenntnis gegeben, da eine breite Aufmerksamkeit zur Rettung des Tieres beitragen kann.

Mit freundlichen Grüßen 

---

Offener Brief an die Bundesumweltministerin:

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Lemke,

mit diesem Schreiben wende ich mich in tiefer Sorge an Sie – als Bürgerin, der das Leben und Überleben mariner Säugetiere am Herzen liegt.

Seit mehreren Tagen hält sich ein junger, mutmaßlich geschwächter Buckelwal ungewöhnlich nah vor der Küste Rügens auf. Die Medien berichten über sein auffälliges Verhalten, seine mögliche Orientierungslosigkeit und die Gefahr einer weiteren Schwächung oder Verletzung – etwa durch Schiffsverkehr, Netze, Lärm, oder gar militärische Einflüsse.

Als Bundesumweltministerin tragen Sie eine besondere Verantwortung für den Schutz mariner Lebensräume und Meeressäuger – nicht nur im Namen des nationalen Artenschutzes, sondern auch als Vertreterin Deutschlands in internationalen Abkommen wie:

ASCOBANS (Übereinkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee)

FFH-Richtlinie der EU (insb. in Natura 2000-Gebieten)

Berner Konvention und Bonner Konvention


Dieser Buckelwal ist nicht nur ein Einzeltier – er steht symbolisch für die fragile Grenze zwischen unserer menschlichen Nutzung der Meere und dem Überleben jener Geschöpfe, deren Lebensraum wir fortwährend einschränken.


---

Ich appelliere daher eindringlich an Sie:

1. Lassen Sie umgehend klären, ob militärische Übungen, Sonareinsätze oder andere anthropogene Störungen zur Desorientierung des Tieres beigetragen haben oder beitragen.


2. Setzen Sie sich für Sofortmaßnahmen ein, etwa durch Koordination mit dem BfN, dem BMVI, der Bundeswehr, der Forschung und erfahrenen NGOs.


3. Sorgen Sie für ein transparentes öffentliches Monitoring, das den Zustand und die Lage des Tieres sichtbar macht und gegebenenfalls frühzeitig eingreifen kann.


4. Zeigen Sie, dass Deutschland bereit ist, Verantwortung zu übernehmen – nicht erst, wenn das Tier gestrandet oder tot ist, sondern jetzt, wo noch Hoffnung besteht.

Ein einzelner Wal mag nicht die Welt verändern. Aber die Art, wie wir auf seine Not reagieren, könnte ein starkes Zeichen sein – für Mitgefühl, ökologisches Verantwortungsbewusstsein und ein Umdenken im Umgang mit dem Leben in unseren Meeren.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Engagement – und bitte um eine Rückmeldung zu aktuellen oder geplanten Maßnahmen Ihres Hauses.

Mit freundlichen Grüßen

 

---

Offener Brief an Umweltorganisationen: Rettet den Buckelwal vor Rügen!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer dieser Petition,
dieser offene Brief richtet sich an alle Umweltorganisationen, die sich für den Schutz marinen Lebens einsetzen. Bitte fühlt euch eingeladen, diesen Brief zu teilen, zu zitieren oder direkt an Organisationen weiterzuleiten – gemeinsam können wir mehr bewegen!


---

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit mehreren Tagen hält sich ein junger Buckelwal vor Rügen in der Ostsee auf – ein faszinierendes, hochintelligentes Lebewesen, das offenbar die Orientierung verloren hat und in einem gefährlichen, für seine Art ungeeigneten Gewässer festsitzt.

Die Ostsee stellt mit ihrem dichten Schiffsverkehr, dem hohen Lärmpegel, der eingeschränkten Nahrungssituation und der Verschmutzung durch Mikroplastik und Schadstoffe ein erhebliches Risiko für das Überleben dieses Tieres dar. Aktuelle Beobachtungen deuten auf einen geschwächten Zustand hin. Die Zeit drängt.

Wir bitten Sie eindringlich:
Unterstützen Sie mit Ihrer fachlichen Expertise, Ihren Netzwerken und Ressourcen aktiv alle Bemühungen, diesem Tier zu helfen.

Bitte ergreifen Sie konkrete Maßnahmen, um dem Wal aus der Ostsee hinaus zu geleiten – etwa durch akustische Leitstrategien, maritime Begleitmaßnahmen oder die Koordination mit internationalen Partnern. Auch eine aktive Beratung der Behörden kann entscheidend sein.

Ein solches dramatisches Ereignis darf nicht unbeachtet bleiben. Es steht beispielhaft für den lückenhaften Schutz mariner Säuger in deutschen Gewässern. Deutschland trägt Verantwortung – moralisch wie rechtlich – für die Sicherheit dieser Tiere.

Bitte handeln Sie. Jetzt. Jeder Tag zählt.

Mit hoffnungsvollen Grüßen

 

Update:Wie der Nordkurier berichtete wurde vor Usedom ein toter Buckelwal angeschwemmt, sehr wahrscheinlich  der Rügener Wal der hier ein trauriges Ende fand. Wieder gab es jetzt im Januar 2026 erneute Sichtungen bei Flensburg, wieder ein verirrtes Tier das sehr wahrscheinlich den Hungertod stirbt oder mit Schiffen kollidiert. Umso wichtiger ist es, jetzt und zukünftig für besseren Schutz und ggf. Rettungsmaßnahmen zu sorgen. Hier der Link zum traurigen Artikel

https://www.nordkurier.de/regional/usedom/meeresgigant-findet-trauriges-ende-in-ostsee-hafen-3795354

 

avatar of the starter
Bettina B.Petitionsstarter*in

11.034

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Alexander Röck und 18 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Rettet den jungen Buckelwal vor Rügen – Für besseren Schutz mariner Säuger in deutschen Gewässern!

 

Vorwort der Initiatorin:

Ich bin keine Wissenschaftlerin und keine Politikerin. Ich bin einfach ein Mensch mit einem offenen Herzen – und der festen Überzeugung, dass Mitgefühl nicht an Landesgrenzen enden darf.

Als ich von dem jungen Buckelwal vor Rügen hörte, der sich offenbar verirrt hat und nun in einer lebensbedrohlichen Situation ist, war ich erschüttert. Es macht mich traurig und wütend zugleich, dass in einem Land wie Deutschland – mit all seinem Wissen und seinen Ressourcen – kein sofortiger Schutz für ein solches Tier greift. Ein fühlendes, intelligentes Wesen kämpft dort draußen ums Überleben – und wir schauen weg?

Ich kann nicht länger tatenlos zusehen. Ich glaube, dass viele von euch genauso empfinden. Dass ihr wisst, wie wertvoll jedes Leben ist – auch das eines Wals. Und dass wir eine Stimme haben, die zählt, wenn wir sie gemeinsam erheben.

Diese Petition ist mein Versuch, etwas zu bewegen. Für diesen Wal. Für alle Meeressäuger. Und für einen respektvolleren Umgang mit den Lebewesen, mit denen wir diesen Planeten teilen.

Danke, dass du mit mir stehst.

Bettina

 Aktuell hält sich ein junger, vermutlich geschwächter Buckelwal in der Ostsee vor Rügen auf – ein ungewöhnliches und besorgniserregendes Ereignis.

Die Ostsee ist kein geeignetes Habitat für diese Tiere, und es besteht akute Gefahr für das Leben des Wals: durch Schiffsverkehr, Lärm, Stress, Nahrungsmangel und mangelnde Schutzmaßnahmen. Das Tier braucht dringend Hilfe – doch bislang geschieht: nichts.

Wir fordern daher:

1. Sofortige Schutzmaßnahmen für den aktuell gesichteten Buckelwal:
Einrichtung eines temporären Schutzgebietes um den Aufenthaltsort des Tieres, Sperrzonen für Schiffsverkehr, Reduktion von Unterwasserlärm sowie eine kontinuierliche visuelle und akustische Überwachung durch Expert*innen.


2. Einrichtung eines marinen Notfallplans für Großwale in deutschen Gewässern:
Ähnlich wie bei gestrandeten Delfinen oder Seehunden braucht es klare Protokolle, Zuständigkeiten und schnelle Interventionsmöglichkeiten – auch präventiv. Der Fall vor Rügen zeigt deutlich, wie unvorbereitet die Behörden derzeit sind.


3. Stärkere rechtliche und praktische Schutzmaßnahmen für Meeressäuger in Nord- und Ostsee:
Dazu gehören eine Ausweitung der Schutzgebiete, verpflichtende Lärmreduktion im Schiffsverkehr, sowie klare gesetzliche Regelungen für Begegnungen mit Walen – sowohl für Behörden als auch für Privatpersonen und Touristikanbieter.


4. Einrichtung einer zentralen Koordinationsstelle für Meeressäugerschutz in Deutschland:
Diese sollte mit Expert*innen aus Meeresbiologie, Tierschutz, Recht und Kommunikation besetzt sein und eng mit NGOs, internationalen Organisationen und regionalen Behörden kooperieren. Nur so kann im Ernstfall schnell, kompetent und ethisch gehandelt werden.


5. Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit:
Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, informiert zu werden. Gleichzeitig ist Bewusstsein der erste Schritt zum Schutz. Wir fordern regelmäßige Berichterstattung durch die zuständigen Behörden und gezielte Aufklärungskampagnen über Meeressäuger in deutschen Gewässern – auch an Schulen und in Museen.

 


---

Warum ist das wichtig?
Wale sind hochintelligente, soziale und empfindsame Wesen. Der Anblick eines verirrten, hilflosen Individuums sollte Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein in uns allen wecken. Der Vorfall vor Rügen ist kein Einzelfall, sondern ein Alarmsignal. Die Klimakrise, Überfischung, Lärmverschmutzung und menschliche Ignoranz machen den Ozean zu einem gefährlichen Ort – auch für diese Giganten der Meere.


Deutschland steht in der Verantwortung – aus ethischer wie auch aus rechtlicher Sicht – seine Meeresbewohner konsequent zu schützen.

---

Bitte unterzeichne diese Petition, wenn auch du möchtest, dass wir in einem Land leben, in dem nicht weggesehen wird, wenn ein Wal unsere Hilfe braucht.

Für den Wal. Für das Meer. Für unsere gemeinsame Zukunft.

 

Aktualisierung zur Petition: Schweinswale brauchen ein sofortiges Verbot von Stellnetzen

Die aktuellen Berichte über zerstückelte Schweinswale haben bestätigt, was Fachleute seit Langem anprangern: Stellnetze sind die Todesursache. Schweinswale verfangen sich darin, verenden qualvoll oder werden verletzt und treiben dann tot an unsere Küsten.

Es ist nicht hinnehmbar, dass diese Fangmethode weiterhin erlaubt ist – obwohl sie eine der größten Gefahren für den einzigen heimischen Wal in Nord- und Ostsee darstellt. Jede Ausrede, jedes Zögern bedeutet weitere tote Tiere.

Wir fordern daher:

Ein sofortiges Verbot von Stellnetzen in Schutz- und Kernhabitaten des Schweinswals.

Eine Umstellung auf alternative, schonende Fangmethoden, die sowohl den Meeressäugern als auch den Fischern langfristig zugutekommen.

Konsequente Kontrollen und Sanktionen bei Verstößen.


Die Zeit der halbherzigen Maßnahmen ist vorbei. Wenn wir die Schweinswale wirklich schützen wollen, müssen wir JETZT handeln – bevor diese faszinierenden Tiere endgültig aus unseren Gewässern verschwinden.

 

***

 

Hier ist ebenfalls ein offener Brief an den Bund :

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben wende ich mich als engagierte Bürgerin mit großer Sorge an Sie. Seit mehreren Tagen hält sich ein junger, offenbar geschwächter Buckelwal in der Ostsee nahe Rügen auf. Die Medien berichten zunehmend über das ungewöhnliche Verhalten des Tieres, das sich nicht nur orientierungslos zeigt, sondern sich auch in potenziell gefährlicher Nähe zu Schifffahrts- und Militärgebieten befindet.

Die Zuständigkeit für den Schutz mariner Säuger in deutschen Gewässern liegt nicht nur bei den Küstenländern, sondern auch beim Bund – insbesondere dort, wo marine Schutzräume, Bundeswasserstraßen, militärische Sperrzonen oder mögliche Wechselwirkungen mit Übungen und Sonaraktivitäten betroffen sind.

Deutschland trägt Verantwortung – moralisch, ökologisch und völkerrechtlich – für den Schutz dieser hochsensiblen und intelligenten Meeressäuger. In diesem Zusammenhang sind insbesondere das Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee (ASCOBANS) sowie die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) zu nennen.

Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie eindringlich um:

1. Klärung, ob derzeit maritime Übungen, Sonareinsätze oder sonstige militärische Aktivitäten in der Region Rügen stattfinden oder stattgefunden haben, die das Tier desorientieren oder stressen könnten.


2. Koordination mit anderen Bundesbehörden, insbesondere dem BMUV, dem BSH, dem BMEL und dem Bundesamt für Naturschutz, um Maßnahmen zum Schutz des Tieres einzuleiten.


3. Sichtbare Verantwortung des Bundes, auch in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit, um zu zeigen, dass Deutschland aktiv für den Schutz von Meeressäugern in seinen Gewässern eintritt.


4. Einleitung oder Unterstützung konkreter Hilfsmaßnahmen, z. B. durch marine Biolog:innen, Tierärzt:innen, Forschungsinstitute oder NGOs mit Erfahrung in der Begleitung und Rettung gestrandeter oder verirrender Wale.

 

Bitte lassen Sie mich wissen, welche Maßnahmen aktuell geplant oder bereits eingeleitet wurden. Sollte der Wal aus Bundesperspektive als nicht gefährdet gelten, bitte ich um eine fachlich fundierte Begründung unter Einbeziehung aktueller Daten.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Engagement und hoffe auf eine baldige, transparente Rückmeldung.
Dieses Schreiben wird auch anderen Stellen und der Öffentlichkeit zur Kenntnis gegeben, da eine breite Aufmerksamkeit zur Rettung des Tieres beitragen kann.

Mit freundlichen Grüßen 

---

Offener Brief an die Bundesumweltministerin:

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Lemke,

mit diesem Schreiben wende ich mich in tiefer Sorge an Sie – als Bürgerin, der das Leben und Überleben mariner Säugetiere am Herzen liegt.

Seit mehreren Tagen hält sich ein junger, mutmaßlich geschwächter Buckelwal ungewöhnlich nah vor der Küste Rügens auf. Die Medien berichten über sein auffälliges Verhalten, seine mögliche Orientierungslosigkeit und die Gefahr einer weiteren Schwächung oder Verletzung – etwa durch Schiffsverkehr, Netze, Lärm, oder gar militärische Einflüsse.

Als Bundesumweltministerin tragen Sie eine besondere Verantwortung für den Schutz mariner Lebensräume und Meeressäuger – nicht nur im Namen des nationalen Artenschutzes, sondern auch als Vertreterin Deutschlands in internationalen Abkommen wie:

ASCOBANS (Übereinkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee)

FFH-Richtlinie der EU (insb. in Natura 2000-Gebieten)

Berner Konvention und Bonner Konvention


Dieser Buckelwal ist nicht nur ein Einzeltier – er steht symbolisch für die fragile Grenze zwischen unserer menschlichen Nutzung der Meere und dem Überleben jener Geschöpfe, deren Lebensraum wir fortwährend einschränken.


---

Ich appelliere daher eindringlich an Sie:

1. Lassen Sie umgehend klären, ob militärische Übungen, Sonareinsätze oder andere anthropogene Störungen zur Desorientierung des Tieres beigetragen haben oder beitragen.


2. Setzen Sie sich für Sofortmaßnahmen ein, etwa durch Koordination mit dem BfN, dem BMVI, der Bundeswehr, der Forschung und erfahrenen NGOs.


3. Sorgen Sie für ein transparentes öffentliches Monitoring, das den Zustand und die Lage des Tieres sichtbar macht und gegebenenfalls frühzeitig eingreifen kann.


4. Zeigen Sie, dass Deutschland bereit ist, Verantwortung zu übernehmen – nicht erst, wenn das Tier gestrandet oder tot ist, sondern jetzt, wo noch Hoffnung besteht.

Ein einzelner Wal mag nicht die Welt verändern. Aber die Art, wie wir auf seine Not reagieren, könnte ein starkes Zeichen sein – für Mitgefühl, ökologisches Verantwortungsbewusstsein und ein Umdenken im Umgang mit dem Leben in unseren Meeren.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Engagement – und bitte um eine Rückmeldung zu aktuellen oder geplanten Maßnahmen Ihres Hauses.

Mit freundlichen Grüßen

 

---

Offener Brief an Umweltorganisationen: Rettet den Buckelwal vor Rügen!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer dieser Petition,
dieser offene Brief richtet sich an alle Umweltorganisationen, die sich für den Schutz marinen Lebens einsetzen. Bitte fühlt euch eingeladen, diesen Brief zu teilen, zu zitieren oder direkt an Organisationen weiterzuleiten – gemeinsam können wir mehr bewegen!


---

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit mehreren Tagen hält sich ein junger Buckelwal vor Rügen in der Ostsee auf – ein faszinierendes, hochintelligentes Lebewesen, das offenbar die Orientierung verloren hat und in einem gefährlichen, für seine Art ungeeigneten Gewässer festsitzt.

Die Ostsee stellt mit ihrem dichten Schiffsverkehr, dem hohen Lärmpegel, der eingeschränkten Nahrungssituation und der Verschmutzung durch Mikroplastik und Schadstoffe ein erhebliches Risiko für das Überleben dieses Tieres dar. Aktuelle Beobachtungen deuten auf einen geschwächten Zustand hin. Die Zeit drängt.

Wir bitten Sie eindringlich:
Unterstützen Sie mit Ihrer fachlichen Expertise, Ihren Netzwerken und Ressourcen aktiv alle Bemühungen, diesem Tier zu helfen.

Bitte ergreifen Sie konkrete Maßnahmen, um dem Wal aus der Ostsee hinaus zu geleiten – etwa durch akustische Leitstrategien, maritime Begleitmaßnahmen oder die Koordination mit internationalen Partnern. Auch eine aktive Beratung der Behörden kann entscheidend sein.

Ein solches dramatisches Ereignis darf nicht unbeachtet bleiben. Es steht beispielhaft für den lückenhaften Schutz mariner Säuger in deutschen Gewässern. Deutschland trägt Verantwortung – moralisch wie rechtlich – für die Sicherheit dieser Tiere.

Bitte handeln Sie. Jetzt. Jeder Tag zählt.

Mit hoffnungsvollen Grüßen

 

Update:Wie der Nordkurier berichtete wurde vor Usedom ein toter Buckelwal angeschwemmt, sehr wahrscheinlich  der Rügener Wal der hier ein trauriges Ende fand. Wieder gab es jetzt im Januar 2026 erneute Sichtungen bei Flensburg, wieder ein verirrtes Tier das sehr wahrscheinlich den Hungertod stirbt oder mit Schiffen kollidiert. Umso wichtiger ist es, jetzt und zukünftig für besseren Schutz und ggf. Rettungsmaßnahmen zu sorgen. Hier der Link zum traurigen Artikel

https://www.nordkurier.de/regional/usedom/meeresgigant-findet-trauriges-ende-in-ostsee-hafen-3795354

 

avatar of the starter
Bettina B.Petitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Carsten Schneider
Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Landesamt für Umwelt, Naturschutz und  Geologie
Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie
Bundesministerium für Verteidigung (BMVg)
Bundesministerium für Verteidigung (BMVg)
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Kommentare von Unterstützer*innen

Neuigkeiten zur Petition