Rettet das „Rückgrat der Kirchenmusik“ - Förderung des ACV muss weiterlaufen!

Das Problem

Unsere Forderung:

Die Deutsche Bischofskonferenz soll die vorgesehene Streichung der jährlichen Förderung von 50.000 € für den Allgemeinen Cäcilienverband für Deutschland (ACV) zurücknehmen. Die Förderung soll über 2026 hinaus weitergeführt werden, um die einzige professionelle Koordinationsstelle für die Kirchenmusik zu erhalten und damit den Fortbestand der Laienchöre und -ensembles zu sichern.

Hintergrund:

Mit nur 50.000 € jährlich unterstützt die Deutsche Bischofskonferenz derzeit den ACV – den zentralen Verband für katholische Kirchenmusik. Dieser Betrag sichert die einzige hauptamtliche Stelle im Verband: die des Generalsekretärs. Ab 2027 soll diese Förderung wegfallen. Das gefährdet die gesamte Struktur. Über 270.000 Aktive verdienen mehr als symbolische Worte – sie verdienen echte Unterstützung.

Begründung:

Die Kirchenmusik ist der beliebteste und lebendigste Bereich des kirchlichen Lebens in Deutschland. 14.494 Chöre und Instrumentalensembles mit rund 274.000 Sänger*innen und Musiker*innen engagieren sich hier aktiv und ehrenamtlich in ihren Gemeinden vor Ort – zum allergrößten Teil getragen vom Ehrenamt, aber gestützt durch professionelle Organisation. Nicht nur die Gestaltung von Gottesdiensten, sondern zunehmend auch kirchliche Konzerte laden Menschen jeder Religion ein, schaffen Begegnungen und inspirieren. Kirche wird durch ihre Musik zum kulturellen Mittelpunkt einer Stadt, zum Ort lebendiger Auseinandersetzung mit geistlichen Inhalten.

Um dieses ehrenamtliche Engagement am Leben zu erhalten, braucht es einen Dachverband, den Allgemeinen Cäcilienverband (ACV), mit einem hauptamtlichen Generalsekretär. Diese zentrale Koordinationsstelle ermöglicht:

  • die fachliche Begleitung und Schulung der Ehrenamtlichen,
  • die Organisation von Tagungen, Publikationen, Hilfsmaterialien,
  • die Vernetzung mit anderen kirchlichen und kulturpolitischen Partnern,
  • die zukunftsfähige Weiterentwicklung katholischer Kirchenmusik.

Dass ausgerechnet diese Schlüsselstelle nun gestrichen werden soll, ist unverantwortlich. Für die Kirchenfinanzen ist eine Summe von 50.000 € pro Jahr marginal (wir reden hier über 0,18 EUR pro Sänger*n bzw. Musiker*in) – für den ACV ist sie überlebenswichtig. Ehrenamtliche Arbeit braucht professionelle Unterstützung. Die Bischofskonferenz darf diese Unterstützung nicht fallenlassen.

Es geht hier nicht um eine große Struktur – sondern um eine schlanke, aber essenzielle Organisation. Wer 274.000 Engagierte ernst nimmt, muss bereit sein, wenigstens einen hauptamtlichen Koordinator zu finanzieren.

Adressat der Petition:

Deutsche Bischofskonferenz
Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
Kaiserstraße 161
53113 Bonn

 

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Andrea KernPetitionsstarter*in

10.565

Das Problem

Unsere Forderung:

Die Deutsche Bischofskonferenz soll die vorgesehene Streichung der jährlichen Förderung von 50.000 € für den Allgemeinen Cäcilienverband für Deutschland (ACV) zurücknehmen. Die Förderung soll über 2026 hinaus weitergeführt werden, um die einzige professionelle Koordinationsstelle für die Kirchenmusik zu erhalten und damit den Fortbestand der Laienchöre und -ensembles zu sichern.

Hintergrund:

Mit nur 50.000 € jährlich unterstützt die Deutsche Bischofskonferenz derzeit den ACV – den zentralen Verband für katholische Kirchenmusik. Dieser Betrag sichert die einzige hauptamtliche Stelle im Verband: die des Generalsekretärs. Ab 2027 soll diese Förderung wegfallen. Das gefährdet die gesamte Struktur. Über 270.000 Aktive verdienen mehr als symbolische Worte – sie verdienen echte Unterstützung.

Begründung:

Die Kirchenmusik ist der beliebteste und lebendigste Bereich des kirchlichen Lebens in Deutschland. 14.494 Chöre und Instrumentalensembles mit rund 274.000 Sänger*innen und Musiker*innen engagieren sich hier aktiv und ehrenamtlich in ihren Gemeinden vor Ort – zum allergrößten Teil getragen vom Ehrenamt, aber gestützt durch professionelle Organisation. Nicht nur die Gestaltung von Gottesdiensten, sondern zunehmend auch kirchliche Konzerte laden Menschen jeder Religion ein, schaffen Begegnungen und inspirieren. Kirche wird durch ihre Musik zum kulturellen Mittelpunkt einer Stadt, zum Ort lebendiger Auseinandersetzung mit geistlichen Inhalten.

Um dieses ehrenamtliche Engagement am Leben zu erhalten, braucht es einen Dachverband, den Allgemeinen Cäcilienverband (ACV), mit einem hauptamtlichen Generalsekretär. Diese zentrale Koordinationsstelle ermöglicht:

  • die fachliche Begleitung und Schulung der Ehrenamtlichen,
  • die Organisation von Tagungen, Publikationen, Hilfsmaterialien,
  • die Vernetzung mit anderen kirchlichen und kulturpolitischen Partnern,
  • die zukunftsfähige Weiterentwicklung katholischer Kirchenmusik.

Dass ausgerechnet diese Schlüsselstelle nun gestrichen werden soll, ist unverantwortlich. Für die Kirchenfinanzen ist eine Summe von 50.000 € pro Jahr marginal (wir reden hier über 0,18 EUR pro Sänger*n bzw. Musiker*in) – für den ACV ist sie überlebenswichtig. Ehrenamtliche Arbeit braucht professionelle Unterstützung. Die Bischofskonferenz darf diese Unterstützung nicht fallenlassen.

Es geht hier nicht um eine große Struktur – sondern um eine schlanke, aber essenzielle Organisation. Wer 274.000 Engagierte ernst nimmt, muss bereit sein, wenigstens einen hauptamtlichen Koordinator zu finanzieren.

Adressat der Petition:

Deutsche Bischofskonferenz
Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
Kaiserstraße 161
53113 Bonn

 

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