Actualización de la peticiónWort halten!Eine der freundlichen Folgen der Friedlichen Revolution…
Bürgerinitiativkreis "Wort halten"
30 sept 2021

Der Bürgerinitiativkreis „WORT HALTEN!“ setzt seine im Mai 2020 begonnene Serie persönlicher Wortmeldungen aus dem breiten, prominenten Kreis von Mitunterzeichnern der Onlinepetition fort. Nach den letzten „Wort halten!“-Statements des früheren Gewandhauskapellmeisters Herbert Blomstedt und des Diplom-Restaurators Jochen Flade kommt heute Wolfgang Thierse zu Wort, ehemaliges Mitglied des Bundestages und Bundestagspräsident a.D. Wer den nachfolgenden persönlichen Text von Wolfgang Thierse vollständig liest, ist präzise und grundlegend informiert, warum es aus dem Blickwinkel der vielen Unterstützer des Bürgerinitiativkreises „WORT HALTEN!“ so wesentlich ist, dass die symbolträchtige historische Kanzel der Universitätskirche an ihren Ursprungsort zurückgebracht gehört.

Die Universitätskirche St. Pauli, eine der „freundlichen Folgen der Friedlichen Revolution“, so wie es Wolfgang Thierse formuliert, muss seit ihrer Wiederindienstnahme im Dezember 2017 noch immer ohne ihre historische Kanzel auskommen. Dies mag das Schlusswort des im Jahr 2022 neu zu wählenden, derzeitigen Rektorats sein – das Schlusswort einer Universitätsleitung, die den Senat der Universität im Herbst 2019 mit einseitig-selektiven Informationen unter Ausbootung des Ersten Universitätspredigers und des seinerzeitigen Finanzministers Dr. Matthias Haß zu einem ablehnenden Kanzelbeschluss gebracht hat. Zu diesem Senatsbeschluss hat das Sächsische Wissenschaftsministerium Medienberichten von luhze - Leipzigs unabhängige Hochschulzeitung zufolge bemerkenswerterweise zwischenzeitlich schriftlich festgestellt, dass er „rechtlich überprüft und gegenüber dem Rektorat beanstandet“ wurde.

Das bedauerliche Agieren der jetzigen Universitätsleitung wird nicht verhindern, dass künftige geschichtsbewusste Universitätsangehörige ihren „Ort des freien Wortes – das vor allem war die Kanzel in unfreier DDR-Zeit“, so Wolfgang Thierse, wieder stolz in die Mitte von Aula und Kirche zurückholen wollen und hierbei auch auf das Angebot der Staatsregierung zurückgreifen werden, für ein angemessenes Klima zur Präsentation von Ausstattungsstücken im Gesamtraum Sorge zu tragen. Es ist eine weitere freundliche Folge der Friedlichen Revolution, dass sich Menschen heute für dieses Ziel frei engagieren können, bis es erreicht ist! Hieran erinnern wir uns dankbar auch kurz vor dem diesjährigen Tag der Deutschen Einheit.

 

Eine der freundlichen Folgen der Friedlichen Revolution…

Die Vernichtung der Leipziger Universitätskirche war eine der kulturellen Untaten des SED-Staats DDR. Ich erinnere mich auch deshalb noch lebendig an dieses tieftraurige Ereignis vor 53 Jahren, weil Freunde von mir, damals Studenten an der Leipziger Uni, unter den Protestierenden waren und deshalb in die Fänge der Stasi gerieten (und die Stasi bei mir in Berlin erschien und mich verhörte).

Die Wiedererrichtung der Universitätskirche (in einer anderen architektonischen Gestalt) ist eine der freundlichen Folgen der Friedlichen Revolution und des Glücks der Wiedervereinigung. Vollendet ist dieses Projekt allerdings immer noch nicht. Denn dazu gehörte, die Vereinbarung mit der Universitätsleitung von 2008 einzulösen, nämlich die Rückkehr der geretteten Ausstattungsstücke an ihren Ursprungsort! Denn dazu gehört die Rückkehr der Kanzel: als beeindruckendes Kunstwerk, als gewichtiges historisches Erbstück, als Ort des freien Wortes – das vor allem war die Kanzel in unfreier DDR-Zeit. Und das sollte sie wieder werden können in einem freien, offenen, vielfältigen Land, in der freien und vielfältigen Stadt Leipzig! Zu deren Vielfalt eben auch Religion, Kirche, Christen gehören!

Es war eine „parteitreue“, ideologisierte Universitätsleitung, die 1968 die Sprengung der Universitätskirche nicht nur hingenommen, sondern aktiv betrieben hat – um Freiheit, Offenheit, Vielfalt zu unterdrücken. In welch‘ befremdliche Traditionslinie stellt sich die heutige Universitätsleitung mit ihrer Dialogverweigerung, mit ihrer trotzigen Ablehnung der Kanzel!

Die Installation dieser alten, schönen Kanzel ist nicht die Formulierung eines kirchlichen Machtanspruchs über die Aula, gar die Universität. Welch‘ eigentümliche Angst. Sie stellt auch nicht die Verletzung des Prinzips der Trennung von Kirche und Staat dar, wie von ihren Gegnern behauptet wird. Der Streit um die Kanzel, das ist unübersehbar, berührt eine sehr grundsätzliche Frage und verrät mancherlei Missverständnis. Deshalb einige prinzipielle Bemerkungen.

Der Staat des Grundgesetzes ist weltanschaulich neutral, er verficht selbst keine Weltanschauung und ermöglicht so die Religions- Weltanschauungsfreiheit seiner Bürger. Er ist kein antireligiöses Projekt, also kein Staat, der einen säkularen Humanismus vorzieht und fördert und Religion aus der Öffentlichkeit verdrängt, wie es sich etwa Laizisten wünschen und auch ein Teil der veröffentlichten Meinung möchte. (Und wie ich es aus der DDR kenne, die - als Staat der Religionslosigkeit konzipiert und praktiziert - Religion aus Schule, Universität, Öffentlichkeit gedrängt hat. Es bleibt eine schöne Pointe der Geschichte, dass dieser Staat, in dem Religion bestenfalls noch Privatsache sein sollte, von Christen – nicht allein, aber doch an vorderster Stelle – überwunden wurde, also von Menschen, die ihren Glauben nicht bloß Privatsache sein lassen wollten, sondern aus ihm öffentliches Engagement ableiteten!)

Unser demokratischer Staat ist säkular und weltanschaulich neutral nicht dadurch, dass er Religion ausschließt, sondern dadurch, dass er die faire und friedliche Koexistenz der verschiedenen religiösen wie areligiösen Überzeugungen ermöglicht und garantiert. Denn die religiös-weltanschaulich nicht neutralen Bürger sind es, die den Staat machen! Und übrigens auch die Universität. Die Verteidigung von Neutralität und Säkularität des Staates darf nicht zu illiberaler Praxis führen und eben auch nicht zur Privilegierung von Religionslosigkeit. Im Gegenteil: Der neutrale Staat hat die Pflicht, Religionsfreiheit in umfassendem Sinn zu gewährleisten. Er darf also auch nicht den Eindruck zulassen, dass die negative Religionsfreiheit der vornehmere, höherwertigere Teil von Religionsfreiheit sei und deshalb bevorzugt zu schützen wäre. Es gibt kein verfassungsrechtlich verbrieftes Recht, von der Religion bzw. Weltanschauung der anderen, der Mitbürger, nicht behelligt zu werden! Der neutrale Staat darf in seiner Praxis nicht religiöse Symbole in der Öffentlichkeit schlechter stellen, als nichtreligiöse. Er sollte nicht einmal das Fehlen religiöser Symbole privilegieren.

Der konfliktträchtigen Pluralität unserer Gesellschaft sollte der neutrale und säkulare Staat jedenfalls nicht durch institutionelle Bilderstürmerei begegnen, durch Säuberung öffentlicher Räume von religiösen Symbolen. Er hat weder das Recht noch die Pflicht zur Nivellierung faktischer kultureller und religiös-weltanschaulicher Pluralität!

Das alles gilt auch und gerade für eine Universität, sollte gar exemplarisch in ihr gelten! Selbst in Leipzig.

Wolfgang Thierse, September 2021

 

 

ÜBER UNS:

„WORT HALTEN!“ hat sich im Herbst 2019 in Unterstützung des Offenen Briefes des damaligen Ersten Universitätspredigers Professor Dr. Peter Zimmerling an das Rektorat der Universität Leipzig als Bürgerinitiativkreis gegründet. Jeder kann sich der Initiative mit Unterstützung unserer Petition anschließen.

„WORT HALTEN!“ tritt auf Dauer dafür beharrlich ein,
* dass "Wort halten" gilt! Konkret: Die Regelungen des sog. Harms-Kompromisses, zu denen sich die Universitätsleitung im Dezember 2008 schriftlich verpflichtet hatte, sind in Hinblick auf die gerettete Kanzel der Universitätskirche umzusetzen,
* dass anerkannte Experten für Raumklima & Denkmalschutz im Einvernehmen zwischen Staatsregierung und Universität beauftragt werden, eine wissenschaftlichen Standards genügende Expertise zur Machbarkeit der Kanzelaufstellung anzufertigen,
* dass das bisherige Klimamonitoring jetzt unter probeweiser Anbringung (von Teilen) der im Mai 1968 geretteten historischen Barockkanzel der Universitätskirche St. Pauli weiterqualifiziert wird,
* dass im Sinne der Forderungen des ehemaligen Universitätspredigers Zimmerling in seinem Offenen Brief vom September 2019 amicable Lösungen unter Einbeziehung der hierzu gemäß Staatskirchenvertrag verpflichteten sächsischen Staatsregierung gefunden werden,
* dass der Freistaat Sachsen alle erforderlichen Maßnahmen auch gegenüber einer künftigen Universitätsleitung anbietet, um ein Mindestklima zu gewährleisten, das notwendig erscheint, um sowohl die Orgeln als auch die Ausstattungsstücke in dem als Universitätskirche und Aula genutzten Gesamtraum nachhaltig zu schützen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Christine Clauß             Jost Brüggenwirth
Bürgerinitiativkreis "WORT HALTEN!"
Burgstr. 1-5
04109 Leipzig
wort-halten@mailbox.org

 

in Vertretung der Mitunterzeichner der Onlinepetition des Bürgerinitiativkreises "WORT HALTEN!" (Stand September 2021):
Karsten Albrecht, Stadtrat der Stadt Leipzig
Prof. Dr. Jörg Baberowski
Steffen Berlich
Stephan Bickardt, Direktor der Evangelischen Akademie Meißen
Prof. Georg Christoph Biller, Thomaskantor a.D., ehem. Kurator der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Benedikt Bierbaum, Senator der Universität Leipzig, Kurator der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Prof. Dr. Herbert Blomstedt, Gewandhauskapellmeister a.D.
Gunter und Dr. Reinhild Böhnke
Jochen Bohl, Bischof i.R.
Heidi Bohley
Prof. Dr. Peter Borneleit
Georg-Ludwig von Breitenbuch, MdL, stellv. Vorsitzender der CDU Fraktion im sächsischen Landtag
Dr.-Ing. E.h. Eberhard Burger, Baudirektor i.R. und Sprecher der Geschäftsführung i.R. der Stiftung Frauenkirche Dresden
Prof. Dr. Alexander Deeg, Kurator der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Dr. Michael Diener, Mitglied im Rat der EKD
Prof. Dr. Rainer Eckert, Direktor bei Zeitgeschichtliches Forum Leipzig i.R.
Prof. Dr. med. Frank Emmrich, Leiter a.D. des Fraunhofer Instituts für Zelltherapie und Immunologie
Dr. Thomas Feist, ehem. MdB, Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Stadt Leipzig
Jochen Flade, Dipl.-Restaurator
Sebastian Führer, Pfarrer an der Nathanaelkirche zu Leipzig
Hans Geisler, Staatsminister a.D.
Sebastian Gemkow, MdL
Gregor Giele, Propst der Kath. Propstei St. Trinitatis Leipzig
Dr. Georg Girardet, Bürgermeister und Beigeordneter für Kultur in Leipzig i.R.
Prof. Eberhard Görner
Dr. Roman Götze, Rechtsanwalt
Dr. Horst Gorski, Vizepräsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland
Dr. Matthias Gretzschel
RA Wolfram Günther, MdL
Prof. Ludwig Güttler, Kurator der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Prof. Monika Harms, Generalbundesanwältin a.D.
Helga Hassenrück, Vorstandsmitglied des Paulinervereins e.V.
Christine Haufe, Honorarkonsulin a.D.
Dr. Michael Heckmann
Dr. Martin Helmstedt, Kurator Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Martin Henker, Superintendent des Kirchenbezirks Leipzig i.R.
Prof. Dr. Jens Herzer, Vorstand der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Tobias Hollitzer, Vorstand Bürgerkomitee Leipzig e.V.
Martin Hundertmark, Pfarrer an der Thomaskirche zu Leipzig
Dr. Christian Jonas, stellv. Vorstandsvorsitzender des Paulinervereins e.V.
Prof. Dr. Eberhard Keller
Dr. Johannes Kimme, Präsident a.D. des Landeskirchenamtes der Ev.-Luth.Landeskirche Sachsen
Dr. Joachim Klose
Dr. Klaus Knödel, Kurator Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Prof. Dr. Michael Korn
Prof. Dr. Peter Krumbiegel und Cornelia Krumbiegel
Frank Kupfer, Staatsminister a.D.
Nikolaus Krause, Pfarrer
Dr. Theo Lehmann, Pfarrer
Johannes Lehnert, Pfarrer
Bernd-Lutz Lange, Autor und Kabarettist
Prof. Dr. Rüdiger Lux, Kurator der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Prof. Dr. Heinrich Magirius, Landeskonservator a.D. †
Rainer Manertz, Sprecher Verbund Zerstörter Kirchen (VZK)
Prof. Dr. Michael Maul, Intendant des Bachfestes
Prof. Kurt Ulrich Mayer, Rechtsanwalt
Dr. Robert Moore, Kurator der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Gerd Mucke, stellv. Vorstandsvorsitzender des Paulinervereins e.V.
Jochen Müller-Berndorff, Notar i.R.
Günter Neubert, ehem. Kurator der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Mareth Oldiges
Prof. Siegfried Pank, Kurator der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Birgit und Michael Pommer, Pommer Spezialbetonbau GmbH
Ulrike Poppe, Bürgerrechtlerin
Silke Rahn, Vorstandsmitglied des Paulinervereins e.V.
Prof. Dr. Wolfgang Ratzmann
RCDS Landesverband Sachsen
Thorsten Reich, Vorstandsmitglied des Paulinervereins e.V.
Wilfried Richard, Vorstandsvorsitzender des Paulinervereins e.V.
Claus-Uwe Rothkegel, Rothkegel Baufachhandel, stellv. CDU-Fraktionsvorsitzender Stadtrat Leipzig
Dr. Peter Roy, Vorstandsvorsitzender Thomanerbund e.V.
Prof. Dr. Uwe Schirmer, Dechant und Domherr des Domkapitels Meißen
Willhelm Schlemmer, Oberkirchenrat i.R.
Friedrich Schorlemmer, Pfarrer a.D. Schlosskirche Lutherstadt Wittenberg
Prof. Arnd Schultheiß, Maler und Grafiker
Prof. Ingrid Schultheiß
Werner Schulz, ehem. MdEP
Gotthold Schwarz, Thomaskantor a.D., Kurator Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Prof. Dr. Matthias Schwarz, Vorstandsvorsitzender Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Prof. Dr. med. habil. Christian Schwokowski
Bernhard Stief, Pfarrer St. Nikolaikirche zu Leipzig
Dr. Ulrich Stötzner, Kurator der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Prof. Dr. Jürgen Stückrad
Britta Taddiken, Pfarrerin an der Thomaskirche zu Leipzig
Dr. Wolfgang Thierse, ehem. MdB, Bundestagspräsident a.D.
Gabriele Tiefensee
Prof. David Timm, Universitätsmusikdirektor, Kurator der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Heinrich Timmerevers, Bischof Bistum Dresden Meissen
Katharina Turre
Dr. Jürgen Ulrich
Prof. Ulrich Urban und Elke Urban, Kuratorin der Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Arnold Vaatz, ehem. MdB
Eckart von Vietinghoff, Vorstandsvorsitzender der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland
Prof. Martin Christian Vogel, Hochschule f. Musik Detmold, Vorstand Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung
Dr. Natalie K. Watson
Dr. Annette Weidhas, stellv. Vorstandsvorsitzende Stiftung „Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig“
Gunter Weißgerber, ehem. MdB
Karin Wieckhorst, Fotografin
Roger Wolf, Kurator Stiftung "Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig"
Prof. Dr. Peter Zimmerling, Universitätsprediger a.D., Kurator Stiftung "Universitätskirche St. Pauli zu Leipzig"
Prof. Dr. Hans Dieter Zimmermann

und über 2000 Personen, die sich bis dato schon der Change.org Petition „Wort halten“ angeschlossen haben:
https://www.change.org/p/rektorat-der-universität-leipzig-wort-halten
 

weiterführende Dokumentationen:
Offener Brief des Universitätspredigers im Original vom 29.09.2019
Schreiben des Bürgerinitiativkreises an die Universitätsleitung und Senatoren vom 10.09.2019
Auszug aus rechtswissenschaftlicher Abhandlung Goerlich/Schmidt zum Amt des Universitätspredigers

 

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