Ravensburger "Hindenburgstrasse" muss umbenannt werden - Steigbügelhalter des Faschismus'

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Maximilian Köhler und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Petition ist gerichtet an

a) Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg, Herr Dr. Daniel Rapp

b) Gemeinderat der Stadt Ravensburg

c) Erster Bürgermeister Herr Simon Blümcke 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Unterzeichner/innen dieser Petition fordern Sie bittend dazu auf, die Ravensburger "Hindenburgstrasse" (circa 800 Meter lang) zeitnah umzubenennen. Uns ist ehr bewusst, dass es viele Argumente Ihrerseits dagegen gibt. Jedoch gibt es ein (1) Argument, welches eine Strasse mit diesem Namen zu Recht brandmarkt: Paul von Hindenburg als deutscher Reichspräsident (1925 bis 1934) war kein Demokrat, sondern ein Monarchist mit stark "rechten" Tendenzen. Mit der Ernennung Hitlers am 30. Januar 1933 wurde er wissentlich der Steigbügelhalter des deutschen Faschismus bis hin zum Mitverantwortlichen der 70 Millionen Toten des 2. Weltkrieges und verantwortlich für den Holocaust. 

 

 

Die Beibehaltung des Namens "Hindenburgstrasse" ist nach unserem humanistischen Verständnis, eine versteckte Duldung des faschistischen Gedankenguts in der Gegenwart und eine Verharmlosung der Auswirkungen selbigen! BITTE setzen sie ein Signal gegen diese Gleichgültigkeit.

Im Namen der Mitpetent/innen und mit Respekt und Freundlichkeit,

Stefan Weinert, Ravensburg

Außerparlamentarisch tätig - im Sinne des Deutschen Grundgesetz

 

Begründung:

In Ravensburg gibt es seit rund 100 Jahren auch die "Hindenburgstraße". Sie ist eine der längsten Straßen (850 Meter) in der Schussenstadt, und erstreckt sich vom "Goetheplatz" über den Kreisel bis zum "Kaufland", beim Beginn des Ortsteil Weissenau, von wo während des 2. Weltkrieges Hunderte von psychisch kranken Menschen (Aktion T4) in die Gaskammern geschickt wurden.

Vom Goetheplatz bis zu besagten "Kreisel" war die Hindenburgstraße von Mittwoch dieser Woche bis heute voll gesperrt. Doch nicht, um dort etwa neue Straßenschilder aufzustellen. Was aber dringend notwendig wäre. Denn eine "Hindenburgstraße" in einer Stadt mit groß beworbener Erinnerungskultur, geht gar nicht. Siehe auch das mickrige Schild an der braunen Villa in der Seestrasse(NSDAP-Zentrale von 1937 bis 45), welches von der Stadtspitze widerwillig dort "eingeweiht" wurde. 

Nun muss doch wieder ein Bürgerbegehren in Form dieser Petition her, damit die "Lange-Hindenburg-Straße" in beispielweise "Kurt-Tucholsky-Straße" umbenannt wird! Denn das wäre ein klares Signal gegen die AfD, wenn "Hindenburg" aus Ravensburg zu verbannt wird. *)

In Deutschland gibt es zurzeit 95 Städte mit einer "Hindenburgstraße" und 15 Städte, in denen diese umbenannt wurde. **) Darunter Darmstadt (siehe Bild), wo diese vor vier Monaten in die "Fritz-Bauer-Straße" umbenannt wurde.

 

HINDENBURG

Als Reichspräsident Friedrich Ebert am 28. Februar 1925 im Alter von 54 verstorben war, gab es anschließend acht Kandidaten für dieses Amt, von denen aber niemand die erforderliche Mehrheit erringen konnte. Die rechten Parteien drängten Paul von Hindenburg, sich für die Wahl aufstellen zu lassen, obwohl dieser schon 77 Jahre alt war. Das Wahlgesetz erlaubte es, Kandidaten aufzustellen, die im ersten Wahlgang gar nicht angetreten waren. Am 26. April wurde Hindenburg im zweiten Wahlgang mit 48,3 Prozent der Stimmen zum neuen Reichspräsidenten gewählt. Die Befürchtung im linken und bürgerlichen Lager, dass Hindenburg nun antirepublikanisch handeln würde, waren groß. Auch im Ausland war die Wahl nicht begrüßt worden. Offen gegen die Republik agierte Hindenburg indes nicht. Aber er war kein Demokrat und in Streitfragen, wie z. B. der um den Bau des Panzerkreuzers A, stand Hindenburg auf Seiten der konservativen Parteien.

Paul von Hindenburg wurde so etwas wie ein Ersatzkaiser für das deutsche Volk. Sein Abbild prangte auf zahlreichen Gebrauchsgegenständen, nach ihm wurden unzählige Dinge benannt.  Seit Hitler bei der Novemberwahl 1932 zwei Millionen Stimmen verloren hat, reicht seine Massenbasis für die Kanzlerschaft nicht mehr aus. Die Nazis brauchten die Eliten, um an die Macht zu kommen. Die Konservativen dieser Zeit unterstützten ohnehin mehr oder weniger das, was die Nazis selber wollten: Abschaffung der Demokratie, Zerschlagung der Linken, Einführung der Diktatur. Das alles ist auch Hindenburg sehr wohl bekannt und bewusst.

An dieser Stelle muss mit dem "Mythos Hindenburg" und dem damit weit verbreiteten Narrativ eines zuletzt geistig und körperlich verfallenen Greises, der in seinen letzten Lebensjahren unter fremdem Einfluss gestanden habe, aufgeräumt werden. Hindenburg traf alle politischen Entscheidungen bis kurz vor seinem Ableben bei klarem Verstand. Auch die zahlreichen politischen Morde, die im Auftrag seines Reichskanzlers Hitlers verübt wurden, hat Hindenburg ausdrücklich verteidigt und gutgeheißen. Als Hindenburg im August 1934 starb, war er 86 Jahre alt und schon etwas länger als neun Jahre im Amt des Reichspräsidenten.

Als Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933 Adolph Hitler ohne politische Not zum Reichskanzler ernannte, zog anschließend nicht nur dessen Sturmabteilung SA durch das "Brandenburger Tor", sondern auch der "Stahlhelm", der Kampfverband der Nationalkonservativen, marschiert mit - mit Hitlergruß. Was am 30. Januar 1933 geschehen ist, war keine "Machtergreifung" oder "Machtübernahme" der Nazis, sondern es war eine ganz bewusste Machtübergabe demokratiefeindlicher Mächte an einen Diktator.

Die Nazis nutzen die Chance. Sie bauen ihre Macht mit Propaganda und Terror aus. Beim letzten Wahlkampf der Weimarer Republik verspricht Hitler am 10. Februar 1933 im Berliner Sportpalast ein neues Deutsches Reich "der Größe und der Ehre und der Kraft und der Herrlichkeit und der Gerechtigkeit. Amen!" Nach dem Reichstagsbrand Ende Februar werden die Grundrechte faktisch abgeschafft, Kommunisten und Sozialdemokraten verfolgt. Göring kündigt am 3. März 1933, zwei Tage vor der Wahl, unverhohlen Mord an: "Hier habe ich nur zu vernichten und auszurotten, weiter nichts!" Obwohl die Wahl nicht mehr wirklich frei ist, bleibt die NSDAP mit 44 Prozent der Stimmen unter den Erwartungen. Zusammen mit der verbündeten Deutschen Volkspartei erreicht sie aber eine knappe Mehrheit.

Um im neuen Reichstag sein Ermächtigungsgesetz durchzubringen, muss Hitler tricksen: Der Reichstag soll sich selbst entmachten. Hitler braucht dafür eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Alle KPD-Abgeordneten sitzen bereits in den Folterkellern der SA oder sind untergetaucht. Ihre Sitze werden kurzum gestrichen. Die verbliebenen Parteien stimmen dafür - auch Katholiken und Liberale, unter ihnen der spätere Bundespräsident Theodor Heuss. Nur die 94 SPD-Abgeordneten halten weiter an der Demokratie fest. Vergeblich: Es folgen Aufrüstung, Krieg und Völkermord - es folgte der 1. September 1939 - vor genau 84 Jahren mit dem verbrecherischen und lügenbedeckten "Polenfeldzug" in den Zweiten Weltkrieg.

Quellen: verschiedene

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In einer E-Mail an mich schrieb der Ravensburger Publizist und Autor Wolfram Frommlet am 2.9.23 mir das Folgende: 

" ... ich habe zu den problematischen Straßennamen in Ravensburg bereits zwei Kolumnen geschrieben - und null Antwort von irgend jemandem bekommen, der/die mit dem Ravensburger Gemeinderat etc. zu tun hat. Bin ganz Deiner Meinung, werde diePetition auch unterschreiben - aber! Da ist nicht nur die Hindenburgstraße, sondern auch Bismarck, der in Berlin jene Afrika-Konferenz einberufen hat, auf der von den europäischen Kolonialmächten der gesamte Kontinent aufgeteilt wurde; da ist - wenngleich in Weingarten gleich nebenan - die Bauernjörg-Straße, die so nett und kumpelhaft klingt, doch der Herr war so was wie der Vorgänger des ermordeten Söldnerführers Prigoschin - ein Massenschlächter im Bauernkrieg, im Auftrag des Adels; und die Richthofenstraße (auch in Weingarten).

In Ravensburg gibt es den Petersweg und den Lüderitzweg - beides führende Rassisten und Begründer der Kolonie Deutsch-Südwest-Afrika - und die Moltkestraße erinnert an den Generalfeldmarschall, der sich in mehreren Kriegsschlachten bewährte; die Tannenbergstraße erinnert an die Schlacht bei Tannenberg 1914, bei der etwa 14.000 deutsche Soldaten heldenhaft "fielen", auf der Seite des Zaren waren es um die 120.000 Menschen ..."

 

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*) Der Eisenbahndamm zwischen dem schleswig-holsteinischen Festland und der Insel Sylt wurde nach dem damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg benannt, der die Eisenbahnverbindung am 1. Juni 1927 eröffnete. Beim anschließenden Frühstück im Kurhaus von Westerland taufte Julius Dorpmüller, der Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn, den Damm auf den Namen Hindenburgdamm. Er tat es eigenmächtig gegen den Willen der Norddeutschen und wurde in der Folge vom dortigen Volk gemieden.

Seit dem Zweiten Weltkrieg steht der Name Hindenburgdamm immer wieder in der Kritik, da Hindenburg als Wegbereiter Adolf Hitlers gesehen wird. Es gab zahlreiche Initiativen, eine andere Bezeichnung für den Damm zu finden. Vorschläge wie „Sylt-Damm“, „Friedens-Damm“ und „Nordfriesland-Damm“ konnten sich jedoch bisher nicht durchsetzen.

Die Deutsche Bahn führt das Bauwerk intern unter der Nummer 2010. Nach Angaben der Deutschen Bahn seien Tunnel die „einzigen Eisenbahnbauwerke, die offiziell getauft werden“. Dennoch verwendet die Deutsche Bahn teilweise den Begriff Hindenburgdamm.

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In dieser Liste von wikipedia fehlt die Stadt Ravensburg. Warum?

 

Hindenburgstraße in Bad Herrenalb (♁48,81595° N, 8,47744° O)
Hindenburgring in Bad Homburg vor der Höhe (♁50,22864° N, 8,60578° O)
Hindenburgstraße in Bad Königshofen (♁50,29854° N, 10,46515° O)
Hindenburgstraße in Bad Liebenzell (♁48,77748° N, 8,72947° O)
Hindenburgstraße in Bad Oldesloe (♁53,809436° N, 10,37378° O)
Hindenburgstraße in Bad Tölz (♁47,76362° N, 11,56349° O)
Hindenburgstraße in Balingen (♁48,27825° N, 8,85364° O)
Hindenburgstraße in Bassum (♁52,84944° N, 8,72666° O)
Hindenburgstraße in Bayreuth (♁49,94833° N, 11,56577° O)
Hindenburgdamm in Berlin (♁52,4423° N, 13,3157° O)
Hindenburgstraße in Biberach an der Riß (♁48,097258° N, 9,789367° O)
Hindenburgstraße in Bietigheim-Bissingen (♁48,9598° N, 9,12137° O)
Hindenburgstrasse in Bocholt (♁51,83363° N, 6,61925° O)
Hindenburgstraße in Bodenwerder (♁51,97075° N, 9,51987° O)
Hindenburgstraße in Bondorf (♁48,5214° N, 8,8334° O)
Hindenburgstraße auf Borkum (♁53,5926° N, 6,6695° O)
Hindenburgstraße in Bremen (♁53,168756° N, 8,694078° O)
Hindenburgstraße in Calw (♁48,71844° N, 8,74219° O)
Hindenburgstraße in Coburg (♁50,26249° N, 10,96416° O)
Hindenburgstraße in Delmenhorst (♁53,05269° N, 8,67385° O)
Hindenburgstraße in Denzlingen (♁48,069644° N, 7,884212° O)
Hindenburgstraße in Detmold (♁51,92102° N, 8,8399° O)
Hindenburgstraße in Dillenburg (♁50,739518° N, 8,290725° O)
Hindenburgstraße in Donauwörth (♁48,71691° N, 10,77862° O)
Hindenburgstraße[1] in Dormagen-Nievenheim (♁51,1137° N, 6,7649° O)
Hindenburgring in Duderstadt (♁51,60602° N, 10,20695° O)
Hindenburgstraße in Ebhausen (♁48,60393° N, 8,66445° O)
Hindenburgstraße in Eichstätt (♁48,88867° N, 11,196684° O)
Hindenburgstraße in Erlangen (♁49,6008° N, 11,0188° O)
Hindenburgstraße in Essen (♁51,45366° N, 7,00706° O)
Hindenburgstraße in Esslingen am Neckar (♁48,733875° N, 9,327264° O)
Hindenburgstraße in Fellbach (♁48,841124° N, 9,265698° O)
Hindenburgstraße in Garching bei München (♁48,2482° N, 11,60733° O)
Hindenburgstraße in Gaggenau (♁48,8129° N, 8,31175° O)
Hindenburgring in Gronau (Westf.) (♁52,18076° N, 7,040996° O)
Hindenburgstraße in Gummersbach (♁51,02388° N, 7,57044° O)
Hindenburgstraße in Hamburg (♁53,59984° N, 10,013595° O)
Hindenburgstraße in Herrenberg (♁48,594816° N, 8,869366° O)
Hindenburgstraße in Hilchenbach (♁50,99237° N, 8,10559° O)
Hindenburgstraße in Höfen an der Enz (♁48,8051° N, 8,5837° O)
Hindenburgstraße in Ingolstadt (♁48,77553° N, 11,4261° O)
Hindenburgstraße in Kernen im Remstal (♁48,78518° N, 9,34182° O)
Hindenburgring in Kitzingen (♁49,7374° N, 10,1551° O)
Hindenburgstraße in Konstanz (♁47,671962° N, 9,171092° O)
Hindenburgstraße in Korschenbroich (♁51,1934° N, 6,5133° O)
Hindenburgstraße in Lamspringe (♁51,9546° N, 9,9989° O)
Hindenburgring in Landsberg am Lech (♁48,0504° N, 10,8634° O)
Hindenburgstraße in Lonsee (♁48,54377° N, 9,91656° O)
Hindenburgstraße in Lüchow (♁52,96747° N, 11,14879° O)
Hindenburgstraße in Ludwigsburg (♁48,891108° N, 9,203704° O)
Hindenburgstraße in Lüneburg (♁53,25306° N, 10,403345° O)
Hindenburgstraße in Mainz (♁50,007725° N, 8,260878° O)
Hindenburgstraße in Meerbusch (♁51,2609° N, 6,6709° O)
Hindenburgstraße in Metzingen (♁48,5386° N, 9,28828° O)
Hindenburgstraße in Mönchengladbach (♁51,197587° N, 6,444169° O)
Hindenburgstraße in Mönchweiler (♁48,097147° N, 8,429127° O)
Hindenburgstraße in Mühlacker (♁48,94977° N, 8,84237° O)
Hindenburgstraße in Murr (♁48,961433° N, 9,257769° O)
von-Hindenburg-Straße in Neckarbischofsheim (♁49,29553° N, 8,96644° O)
Hindenburgstraße in Neresheim (♁48,793224° N, 10,256243° O)
Hindenburgstraße in Neubulach (♁48,6726° N, 8,68075° O)
Hindenburgstraße in Neu-Ulm (♁48,403823° N, 10,039689° O)
Hindenburgstraße in Nideggen (♁50,690832° N, 6,481555° O)
Hindenburgstraße in Northeim (♁51,703516° N, 10,007766° O)
Hindenburgstraße in Nüdlingen (♁50,21936° N, 10,12063° O)
Hindenburgstraße in Nufringen (♁48,618442° N, 8,885358° O)
Hindenburgstraße in Offenburg (♁48,46993° N, 7,95521° O)
Hindenburgstraße in Ottbergen (♁51,71015° N, 9,29428° O)
Hindenburgstraße in Rastatt (♁48,86465° N, 8,20954° O)
Hindenburgstraße in Remscheid (♁51,184643° N, 7,17682° O)
Hindenburgstraße in Rutesheim (♁48,810893° N, 8,942363° O)
Hindenburgstraße in Schorndorf (♁48,798898° N, 9,503887° O)
Hindenburgstraße in Schwabach (♁49,32619° N, 11,02166° O)
Hindenburgstraße in Siegen (♁50,876315° N, 8,019851° O)
Hindenburgstraße in Stutensee (♁49,10384° N, 8,48032° O)
Hindenburgstraße in Tannheim (♁47,9987° N, 10,08315° O)
Hindenburgstraße in Teningen (♁48,124213° N, 7,812637° O)
Hindenburgstraße in Ubstadt-Weiher (♁49,15872° N, 8,63518° O)
Hindenburgstraße in Viersen (♁51,2827° N, 6,3566° O)
Hindenburgstraße in Voerde (♁51,614892° N, 6,690723° O)
Hindenburgstraße in Weinstadt (♁48,7769° N, 9,3712° O)
Hindenburgstraße in Wunstorf (♁52,424° N, 9,4404° O)
Hindenburgstraße in Wuppertal (♁51,243142° N, 7,114187° O)

EHEMALIGE HINDENBURGSTRASSE
in Aachen von 1915 bis 1945, heute Theaterstraße (♁50,770472° N, 6,092477° O)
in Bühl bis 2013, heute Herbert-Odenheimer-Straße (♁48,69745° N, 8,13305° O)
in Darmstadt bis 30. April 2023, heute Fritz-Bauer-Straße (♁49,8677° N, 8,6428° O)[2]
in Düren von 1915 bis 1973, heute Teil der Euskirchener Straße(♁50,794057° N, 6,501345° O)
in Ettlingen ab 1933, danach 1946 bis 1947 Straße B, seit dem 23. April 1947 Adolf-Kolping-Straße (♁48,94535° N, 8,41289° O)
in Frankfurt am Main von 1931 bis 1947, heute Ludwig-Landmann-Straße (♁50,135698° N, 8,615348° O)
in Freiburg im Breisgau von 1927 bis 2020, heute Otto-Wels-Straße (♁47,990974° N, 7,866835° O)
in Fulda von 1933 bis vor 1950, davor und danach Bahnhofstraße (♁50,55302° N, 9,68075° O)
in Hannover von 1916 bis April 2023, davor ab 1854 Weiden-Damm, ab 1868 Thiergartenstraße; heute Loebensteinstraße (♁52,379026° N, 9,759695° O)
in Heilbronn von 1933 bis 1947/48, davor und danach Rathenauplatz (♁49,131861° N, 9,218125° O)
in Wanne-Eickel (Herne) von 1918 bis 1946, heute Hauptstraße (♁51,528469° N, 7,160431° O)
in München von 1917 bis 1945, heute Landshuter Allee (♁48,155937° N, 11,537428° O)
in Münster Hindenburgplatz von 1927 bis 2012, davor Neuplatz und danach Schlossplatz (♁51,96361° N, 7,61694° O)[3]
in Oppeln (Opole) von 1933 bis 1949, heute Ulica Krakowska (♁50,66598° N, 17,92456° O)
in Trier ca. 1928/29 bis 2022, davor Am Neumarkt, heute Gerty-Spies-Straße (♁49,751335° N, 6,63522° O)

 

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Stefan WeinertPetitionsstarter*in

34

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Maximilian Köhler und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Petition ist gerichtet an

a) Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg, Herr Dr. Daniel Rapp

b) Gemeinderat der Stadt Ravensburg

c) Erster Bürgermeister Herr Simon Blümcke 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Unterzeichner/innen dieser Petition fordern Sie bittend dazu auf, die Ravensburger "Hindenburgstrasse" (circa 800 Meter lang) zeitnah umzubenennen. Uns ist ehr bewusst, dass es viele Argumente Ihrerseits dagegen gibt. Jedoch gibt es ein (1) Argument, welches eine Strasse mit diesem Namen zu Recht brandmarkt: Paul von Hindenburg als deutscher Reichspräsident (1925 bis 1934) war kein Demokrat, sondern ein Monarchist mit stark "rechten" Tendenzen. Mit der Ernennung Hitlers am 30. Januar 1933 wurde er wissentlich der Steigbügelhalter des deutschen Faschismus bis hin zum Mitverantwortlichen der 70 Millionen Toten des 2. Weltkrieges und verantwortlich für den Holocaust. 

 

 

Die Beibehaltung des Namens "Hindenburgstrasse" ist nach unserem humanistischen Verständnis, eine versteckte Duldung des faschistischen Gedankenguts in der Gegenwart und eine Verharmlosung der Auswirkungen selbigen! BITTE setzen sie ein Signal gegen diese Gleichgültigkeit.

Im Namen der Mitpetent/innen und mit Respekt und Freundlichkeit,

Stefan Weinert, Ravensburg

Außerparlamentarisch tätig - im Sinne des Deutschen Grundgesetz

 

Begründung:

In Ravensburg gibt es seit rund 100 Jahren auch die "Hindenburgstraße". Sie ist eine der längsten Straßen (850 Meter) in der Schussenstadt, und erstreckt sich vom "Goetheplatz" über den Kreisel bis zum "Kaufland", beim Beginn des Ortsteil Weissenau, von wo während des 2. Weltkrieges Hunderte von psychisch kranken Menschen (Aktion T4) in die Gaskammern geschickt wurden.

Vom Goetheplatz bis zu besagten "Kreisel" war die Hindenburgstraße von Mittwoch dieser Woche bis heute voll gesperrt. Doch nicht, um dort etwa neue Straßenschilder aufzustellen. Was aber dringend notwendig wäre. Denn eine "Hindenburgstraße" in einer Stadt mit groß beworbener Erinnerungskultur, geht gar nicht. Siehe auch das mickrige Schild an der braunen Villa in der Seestrasse(NSDAP-Zentrale von 1937 bis 45), welches von der Stadtspitze widerwillig dort "eingeweiht" wurde. 

Nun muss doch wieder ein Bürgerbegehren in Form dieser Petition her, damit die "Lange-Hindenburg-Straße" in beispielweise "Kurt-Tucholsky-Straße" umbenannt wird! Denn das wäre ein klares Signal gegen die AfD, wenn "Hindenburg" aus Ravensburg zu verbannt wird. *)

In Deutschland gibt es zurzeit 95 Städte mit einer "Hindenburgstraße" und 15 Städte, in denen diese umbenannt wurde. **) Darunter Darmstadt (siehe Bild), wo diese vor vier Monaten in die "Fritz-Bauer-Straße" umbenannt wurde.

 

HINDENBURG

Als Reichspräsident Friedrich Ebert am 28. Februar 1925 im Alter von 54 verstorben war, gab es anschließend acht Kandidaten für dieses Amt, von denen aber niemand die erforderliche Mehrheit erringen konnte. Die rechten Parteien drängten Paul von Hindenburg, sich für die Wahl aufstellen zu lassen, obwohl dieser schon 77 Jahre alt war. Das Wahlgesetz erlaubte es, Kandidaten aufzustellen, die im ersten Wahlgang gar nicht angetreten waren. Am 26. April wurde Hindenburg im zweiten Wahlgang mit 48,3 Prozent der Stimmen zum neuen Reichspräsidenten gewählt. Die Befürchtung im linken und bürgerlichen Lager, dass Hindenburg nun antirepublikanisch handeln würde, waren groß. Auch im Ausland war die Wahl nicht begrüßt worden. Offen gegen die Republik agierte Hindenburg indes nicht. Aber er war kein Demokrat und in Streitfragen, wie z. B. der um den Bau des Panzerkreuzers A, stand Hindenburg auf Seiten der konservativen Parteien.

Paul von Hindenburg wurde so etwas wie ein Ersatzkaiser für das deutsche Volk. Sein Abbild prangte auf zahlreichen Gebrauchsgegenständen, nach ihm wurden unzählige Dinge benannt.  Seit Hitler bei der Novemberwahl 1932 zwei Millionen Stimmen verloren hat, reicht seine Massenbasis für die Kanzlerschaft nicht mehr aus. Die Nazis brauchten die Eliten, um an die Macht zu kommen. Die Konservativen dieser Zeit unterstützten ohnehin mehr oder weniger das, was die Nazis selber wollten: Abschaffung der Demokratie, Zerschlagung der Linken, Einführung der Diktatur. Das alles ist auch Hindenburg sehr wohl bekannt und bewusst.

An dieser Stelle muss mit dem "Mythos Hindenburg" und dem damit weit verbreiteten Narrativ eines zuletzt geistig und körperlich verfallenen Greises, der in seinen letzten Lebensjahren unter fremdem Einfluss gestanden habe, aufgeräumt werden. Hindenburg traf alle politischen Entscheidungen bis kurz vor seinem Ableben bei klarem Verstand. Auch die zahlreichen politischen Morde, die im Auftrag seines Reichskanzlers Hitlers verübt wurden, hat Hindenburg ausdrücklich verteidigt und gutgeheißen. Als Hindenburg im August 1934 starb, war er 86 Jahre alt und schon etwas länger als neun Jahre im Amt des Reichspräsidenten.

Als Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933 Adolph Hitler ohne politische Not zum Reichskanzler ernannte, zog anschließend nicht nur dessen Sturmabteilung SA durch das "Brandenburger Tor", sondern auch der "Stahlhelm", der Kampfverband der Nationalkonservativen, marschiert mit - mit Hitlergruß. Was am 30. Januar 1933 geschehen ist, war keine "Machtergreifung" oder "Machtübernahme" der Nazis, sondern es war eine ganz bewusste Machtübergabe demokratiefeindlicher Mächte an einen Diktator.

Die Nazis nutzen die Chance. Sie bauen ihre Macht mit Propaganda und Terror aus. Beim letzten Wahlkampf der Weimarer Republik verspricht Hitler am 10. Februar 1933 im Berliner Sportpalast ein neues Deutsches Reich "der Größe und der Ehre und der Kraft und der Herrlichkeit und der Gerechtigkeit. Amen!" Nach dem Reichstagsbrand Ende Februar werden die Grundrechte faktisch abgeschafft, Kommunisten und Sozialdemokraten verfolgt. Göring kündigt am 3. März 1933, zwei Tage vor der Wahl, unverhohlen Mord an: "Hier habe ich nur zu vernichten und auszurotten, weiter nichts!" Obwohl die Wahl nicht mehr wirklich frei ist, bleibt die NSDAP mit 44 Prozent der Stimmen unter den Erwartungen. Zusammen mit der verbündeten Deutschen Volkspartei erreicht sie aber eine knappe Mehrheit.

Um im neuen Reichstag sein Ermächtigungsgesetz durchzubringen, muss Hitler tricksen: Der Reichstag soll sich selbst entmachten. Hitler braucht dafür eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Alle KPD-Abgeordneten sitzen bereits in den Folterkellern der SA oder sind untergetaucht. Ihre Sitze werden kurzum gestrichen. Die verbliebenen Parteien stimmen dafür - auch Katholiken und Liberale, unter ihnen der spätere Bundespräsident Theodor Heuss. Nur die 94 SPD-Abgeordneten halten weiter an der Demokratie fest. Vergeblich: Es folgen Aufrüstung, Krieg und Völkermord - es folgte der 1. September 1939 - vor genau 84 Jahren mit dem verbrecherischen und lügenbedeckten "Polenfeldzug" in den Zweiten Weltkrieg.

Quellen: verschiedene

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In einer E-Mail an mich schrieb der Ravensburger Publizist und Autor Wolfram Frommlet am 2.9.23 mir das Folgende: 

" ... ich habe zu den problematischen Straßennamen in Ravensburg bereits zwei Kolumnen geschrieben - und null Antwort von irgend jemandem bekommen, der/die mit dem Ravensburger Gemeinderat etc. zu tun hat. Bin ganz Deiner Meinung, werde diePetition auch unterschreiben - aber! Da ist nicht nur die Hindenburgstraße, sondern auch Bismarck, der in Berlin jene Afrika-Konferenz einberufen hat, auf der von den europäischen Kolonialmächten der gesamte Kontinent aufgeteilt wurde; da ist - wenngleich in Weingarten gleich nebenan - die Bauernjörg-Straße, die so nett und kumpelhaft klingt, doch der Herr war so was wie der Vorgänger des ermordeten Söldnerführers Prigoschin - ein Massenschlächter im Bauernkrieg, im Auftrag des Adels; und die Richthofenstraße (auch in Weingarten).

In Ravensburg gibt es den Petersweg und den Lüderitzweg - beides führende Rassisten und Begründer der Kolonie Deutsch-Südwest-Afrika - und die Moltkestraße erinnert an den Generalfeldmarschall, der sich in mehreren Kriegsschlachten bewährte; die Tannenbergstraße erinnert an die Schlacht bei Tannenberg 1914, bei der etwa 14.000 deutsche Soldaten heldenhaft "fielen", auf der Seite des Zaren waren es um die 120.000 Menschen ..."

 

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*) Der Eisenbahndamm zwischen dem schleswig-holsteinischen Festland und der Insel Sylt wurde nach dem damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg benannt, der die Eisenbahnverbindung am 1. Juni 1927 eröffnete. Beim anschließenden Frühstück im Kurhaus von Westerland taufte Julius Dorpmüller, der Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn, den Damm auf den Namen Hindenburgdamm. Er tat es eigenmächtig gegen den Willen der Norddeutschen und wurde in der Folge vom dortigen Volk gemieden.

Seit dem Zweiten Weltkrieg steht der Name Hindenburgdamm immer wieder in der Kritik, da Hindenburg als Wegbereiter Adolf Hitlers gesehen wird. Es gab zahlreiche Initiativen, eine andere Bezeichnung für den Damm zu finden. Vorschläge wie „Sylt-Damm“, „Friedens-Damm“ und „Nordfriesland-Damm“ konnten sich jedoch bisher nicht durchsetzen.

Die Deutsche Bahn führt das Bauwerk intern unter der Nummer 2010. Nach Angaben der Deutschen Bahn seien Tunnel die „einzigen Eisenbahnbauwerke, die offiziell getauft werden“. Dennoch verwendet die Deutsche Bahn teilweise den Begriff Hindenburgdamm.

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In dieser Liste von wikipedia fehlt die Stadt Ravensburg. Warum?

 

Hindenburgstraße in Bad Herrenalb (♁48,81595° N, 8,47744° O)
Hindenburgring in Bad Homburg vor der Höhe (♁50,22864° N, 8,60578° O)
Hindenburgstraße in Bad Königshofen (♁50,29854° N, 10,46515° O)
Hindenburgstraße in Bad Liebenzell (♁48,77748° N, 8,72947° O)
Hindenburgstraße in Bad Oldesloe (♁53,809436° N, 10,37378° O)
Hindenburgstraße in Bad Tölz (♁47,76362° N, 11,56349° O)
Hindenburgstraße in Balingen (♁48,27825° N, 8,85364° O)
Hindenburgstraße in Bassum (♁52,84944° N, 8,72666° O)
Hindenburgstraße in Bayreuth (♁49,94833° N, 11,56577° O)
Hindenburgdamm in Berlin (♁52,4423° N, 13,3157° O)
Hindenburgstraße in Biberach an der Riß (♁48,097258° N, 9,789367° O)
Hindenburgstraße in Bietigheim-Bissingen (♁48,9598° N, 9,12137° O)
Hindenburgstrasse in Bocholt (♁51,83363° N, 6,61925° O)
Hindenburgstraße in Bodenwerder (♁51,97075° N, 9,51987° O)
Hindenburgstraße in Bondorf (♁48,5214° N, 8,8334° O)
Hindenburgstraße auf Borkum (♁53,5926° N, 6,6695° O)
Hindenburgstraße in Bremen (♁53,168756° N, 8,694078° O)
Hindenburgstraße in Calw (♁48,71844° N, 8,74219° O)
Hindenburgstraße in Coburg (♁50,26249° N, 10,96416° O)
Hindenburgstraße in Delmenhorst (♁53,05269° N, 8,67385° O)
Hindenburgstraße in Denzlingen (♁48,069644° N, 7,884212° O)
Hindenburgstraße in Detmold (♁51,92102° N, 8,8399° O)
Hindenburgstraße in Dillenburg (♁50,739518° N, 8,290725° O)
Hindenburgstraße in Donauwörth (♁48,71691° N, 10,77862° O)
Hindenburgstraße[1] in Dormagen-Nievenheim (♁51,1137° N, 6,7649° O)
Hindenburgring in Duderstadt (♁51,60602° N, 10,20695° O)
Hindenburgstraße in Ebhausen (♁48,60393° N, 8,66445° O)
Hindenburgstraße in Eichstätt (♁48,88867° N, 11,196684° O)
Hindenburgstraße in Erlangen (♁49,6008° N, 11,0188° O)
Hindenburgstraße in Essen (♁51,45366° N, 7,00706° O)
Hindenburgstraße in Esslingen am Neckar (♁48,733875° N, 9,327264° O)
Hindenburgstraße in Fellbach (♁48,841124° N, 9,265698° O)
Hindenburgstraße in Garching bei München (♁48,2482° N, 11,60733° O)
Hindenburgstraße in Gaggenau (♁48,8129° N, 8,31175° O)
Hindenburgring in Gronau (Westf.) (♁52,18076° N, 7,040996° O)
Hindenburgstraße in Gummersbach (♁51,02388° N, 7,57044° O)
Hindenburgstraße in Hamburg (♁53,59984° N, 10,013595° O)
Hindenburgstraße in Herrenberg (♁48,594816° N, 8,869366° O)
Hindenburgstraße in Hilchenbach (♁50,99237° N, 8,10559° O)
Hindenburgstraße in Höfen an der Enz (♁48,8051° N, 8,5837° O)
Hindenburgstraße in Ingolstadt (♁48,77553° N, 11,4261° O)
Hindenburgstraße in Kernen im Remstal (♁48,78518° N, 9,34182° O)
Hindenburgring in Kitzingen (♁49,7374° N, 10,1551° O)
Hindenburgstraße in Konstanz (♁47,671962° N, 9,171092° O)
Hindenburgstraße in Korschenbroich (♁51,1934° N, 6,5133° O)
Hindenburgstraße in Lamspringe (♁51,9546° N, 9,9989° O)
Hindenburgring in Landsberg am Lech (♁48,0504° N, 10,8634° O)
Hindenburgstraße in Lonsee (♁48,54377° N, 9,91656° O)
Hindenburgstraße in Lüchow (♁52,96747° N, 11,14879° O)
Hindenburgstraße in Ludwigsburg (♁48,891108° N, 9,203704° O)
Hindenburgstraße in Lüneburg (♁53,25306° N, 10,403345° O)
Hindenburgstraße in Mainz (♁50,007725° N, 8,260878° O)
Hindenburgstraße in Meerbusch (♁51,2609° N, 6,6709° O)
Hindenburgstraße in Metzingen (♁48,5386° N, 9,28828° O)
Hindenburgstraße in Mönchengladbach (♁51,197587° N, 6,444169° O)
Hindenburgstraße in Mönchweiler (♁48,097147° N, 8,429127° O)
Hindenburgstraße in Mühlacker (♁48,94977° N, 8,84237° O)
Hindenburgstraße in Murr (♁48,961433° N, 9,257769° O)
von-Hindenburg-Straße in Neckarbischofsheim (♁49,29553° N, 8,96644° O)
Hindenburgstraße in Neresheim (♁48,793224° N, 10,256243° O)
Hindenburgstraße in Neubulach (♁48,6726° N, 8,68075° O)
Hindenburgstraße in Neu-Ulm (♁48,403823° N, 10,039689° O)
Hindenburgstraße in Nideggen (♁50,690832° N, 6,481555° O)
Hindenburgstraße in Northeim (♁51,703516° N, 10,007766° O)
Hindenburgstraße in Nüdlingen (♁50,21936° N, 10,12063° O)
Hindenburgstraße in Nufringen (♁48,618442° N, 8,885358° O)
Hindenburgstraße in Offenburg (♁48,46993° N, 7,95521° O)
Hindenburgstraße in Ottbergen (♁51,71015° N, 9,29428° O)
Hindenburgstraße in Rastatt (♁48,86465° N, 8,20954° O)
Hindenburgstraße in Remscheid (♁51,184643° N, 7,17682° O)
Hindenburgstraße in Rutesheim (♁48,810893° N, 8,942363° O)
Hindenburgstraße in Schorndorf (♁48,798898° N, 9,503887° O)
Hindenburgstraße in Schwabach (♁49,32619° N, 11,02166° O)
Hindenburgstraße in Siegen (♁50,876315° N, 8,019851° O)
Hindenburgstraße in Stutensee (♁49,10384° N, 8,48032° O)
Hindenburgstraße in Tannheim (♁47,9987° N, 10,08315° O)
Hindenburgstraße in Teningen (♁48,124213° N, 7,812637° O)
Hindenburgstraße in Ubstadt-Weiher (♁49,15872° N, 8,63518° O)
Hindenburgstraße in Viersen (♁51,2827° N, 6,3566° O)
Hindenburgstraße in Voerde (♁51,614892° N, 6,690723° O)
Hindenburgstraße in Weinstadt (♁48,7769° N, 9,3712° O)
Hindenburgstraße in Wunstorf (♁52,424° N, 9,4404° O)
Hindenburgstraße in Wuppertal (♁51,243142° N, 7,114187° O)

EHEMALIGE HINDENBURGSTRASSE
in Aachen von 1915 bis 1945, heute Theaterstraße (♁50,770472° N, 6,092477° O)
in Bühl bis 2013, heute Herbert-Odenheimer-Straße (♁48,69745° N, 8,13305° O)
in Darmstadt bis 30. April 2023, heute Fritz-Bauer-Straße (♁49,8677° N, 8,6428° O)[2]
in Düren von 1915 bis 1973, heute Teil der Euskirchener Straße(♁50,794057° N, 6,501345° O)
in Ettlingen ab 1933, danach 1946 bis 1947 Straße B, seit dem 23. April 1947 Adolf-Kolping-Straße (♁48,94535° N, 8,41289° O)
in Frankfurt am Main von 1931 bis 1947, heute Ludwig-Landmann-Straße (♁50,135698° N, 8,615348° O)
in Freiburg im Breisgau von 1927 bis 2020, heute Otto-Wels-Straße (♁47,990974° N, 7,866835° O)
in Fulda von 1933 bis vor 1950, davor und danach Bahnhofstraße (♁50,55302° N, 9,68075° O)
in Hannover von 1916 bis April 2023, davor ab 1854 Weiden-Damm, ab 1868 Thiergartenstraße; heute Loebensteinstraße (♁52,379026° N, 9,759695° O)
in Heilbronn von 1933 bis 1947/48, davor und danach Rathenauplatz (♁49,131861° N, 9,218125° O)
in Wanne-Eickel (Herne) von 1918 bis 1946, heute Hauptstraße (♁51,528469° N, 7,160431° O)
in München von 1917 bis 1945, heute Landshuter Allee (♁48,155937° N, 11,537428° O)
in Münster Hindenburgplatz von 1927 bis 2012, davor Neuplatz und danach Schlossplatz (♁51,96361° N, 7,61694° O)[3]
in Oppeln (Opole) von 1933 bis 1949, heute Ulica Krakowska (♁50,66598° N, 17,92456° O)
in Trier ca. 1928/29 bis 2022, davor Am Neumarkt, heute Gerty-Spies-Straße (♁49,751335° N, 6,63522° O)

 

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Stefan WeinertPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp
Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp
Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg und Mitglied der Rutenfestkommission
Erster Bürgermeister Simon Blümcke
Erster Bürgermeister Simon Blümcke
Ravensburger Gemeiderat
Ravensburger Gemeiderat

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