#Ponykarussell auf der #Allerheiligenkirmes abschaffen!

Das Problem

Wir setzen uns dafür ein, dass das Ponykarussell, und damit ein völlig veraltertes Konzept der Tierquälerei, auf der Allerheiligenkirmes Soest abgeschafft wird.

 

KEIN PROFIT AUF KOSTEN DER TIERE!!

 

(Folgender Text wurde von PETA Deutschland e.V. übernommen)

Hinter dem Ponykarussell verbirgt sich enorme Tierquälerei, denn die Wirbelsäulen und Beine der kleinen Pferde sind nicht für stundenlanges und monotones Im-Kreis-Laufen ausgelegt. Schmerzhafte Gelenk- und Wirbelschäden sind häufig die Folge. Nicht passendes Zaumzeug und der Lärmpegel von angrenzenden Fahrgeschäften verursachen zusätzliches Tierleid.

Bei Ponykarussells werden die Tiere oftmals tierschutzwidrig gezäumt und von ungeübten Kindern unabsichtlich, aber auch unvermeidbar traktiert. Das ständige Im-Kreis-Laufen hat mit artgerechter Bewegung nichts zu tun. Viele Tiere sind angesichts der Monotonie auch psychisch angeschlagen und leiden unter Verhaltensstereotypien.

Ponys sind wie alle Pferde sehr sensible und soziale Lauftiere, die in einer Herde leben möchten. Sie benötigen viel Auslauf – vorzugsweise in einer Aktiv- oder Offenstallhaltung. Wenn diese Haltungsbedingungen nicht oder nur unzureichend gegeben sind, bedeutet das für die Tiere ein leidvolles Leben und führt auf Dauer zu lebensgefährlichen körperlichen Beeinträchtigungen.

Viele Amtstierärzte, Tierärzte und Experten sprechen sich aus Tierschutzgründen gegen Ponykarussells aus. So stuft Dr. Sabine Beckmann, Amtstierärztin des Kreisveterinäramts Gütersloh, das stundenlange Im-Kreis-Laufen der Tiere als absolut verhaltenswidrig ein.Experten warnen vor allem vor den gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Ponykarussells.

 

Auch der renommierte Hippologe Ingolf Bender forderte bereits in der Vergangenheit, dass Ponykarussells gesetzlich verboten und durch Ordnungsverfügungen untersagt werden. 

Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. betonte zudem, dass Kindern durch die Karussells ein Bild vom Pferd vermittelt wird, das aus Sicht des ethischen Tierschutzes nicht mehr zeitgemäß ist. 

 

Eine Genehmigung vom Veterinäramt schützt die Ponys in Karussells nicht vor Leid, denn die Bewertungsgrundlage sind die völlig unzureichenden Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums aus dem Jahr 2001. Ihnen zufolge wird den Ponys nur alle vier Stunden eine kurze Pause zugestanden. Ein Vermerk über extreme Wettersituationen fehlt gänzlich.

Den Veterinärbehörden ist es jedoch gar nicht möglich, die Pausenzeiten für die Ponys zu überprüfen, weil dies die Anwesenheit eines Amtstierarztes von mindestens vier Stunden voraussetzen würde. Kein Veterinäramt hat die Kapazitäten, um solche zeitaufwändigen Kontrollen zu leisten. Daher sind die Tiere selbst hinsichtlich der Pausen dem Willen der Schausteller schutzlos ausgeliefert. Doch für diese ist der Profit meist wichtiger als das Wohlergehen ihrer Ponys.

Die Bevölkerung betrachtet Ponykarussells kritisch: Eine repräsentative Umfrage ergab 2015, dass rund zwei Drittel der Deutschen den Einsatz der Tiere für diese Karussells als nicht tiergerecht empfinden. Nur 13 Prozent glauben, die Ansprüche der Pferde würden ausreichend erfüllt. Während 19 Prozent aller Befragten der Ansicht sind, dass das Ponyreiten auf Jahr- und Weihnachtsmärkten weiterhin zugelassen werden sollte, spricht sich eine deutliche Mehrheit von rund 59 Prozent für ein Verbot aus. 

 
Viele Städte und Veranstalter haben inzwischen beschlossen, keine Ponykarussells mehr zu genehmigen. So werden die tierquälerischen Betriebe beispielsweise auf großen Kirmes- und Volksfesten in Düsseldorf, Duisburg, Konstanz, Schweinfurt, Coburg, Neuss, Dachau, Lindau, Andernach und Neuwied nicht mehr zugelassen. Ein großer Durchbruch war die Abschaffung der Ponykarussells auf dem Münchner Oktoberfest: So entschloss der Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft im Mai 2021 mehrheitlich, ab 2024 keine Ponykarussells mehr auf Münchner Volksfesten zuzulassen.

In vielen weiteren Städten steht ein Verbot zur Diskussion, weil sich neben PETA auch lokale Tierschützer für die Ponys einsetzen und ein Ende der Karussells fordern.

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sandra lückPetitionsstarter*in

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Das Problem

Wir setzen uns dafür ein, dass das Ponykarussell, und damit ein völlig veraltertes Konzept der Tierquälerei, auf der Allerheiligenkirmes Soest abgeschafft wird.

 

KEIN PROFIT AUF KOSTEN DER TIERE!!

 

(Folgender Text wurde von PETA Deutschland e.V. übernommen)

Hinter dem Ponykarussell verbirgt sich enorme Tierquälerei, denn die Wirbelsäulen und Beine der kleinen Pferde sind nicht für stundenlanges und monotones Im-Kreis-Laufen ausgelegt. Schmerzhafte Gelenk- und Wirbelschäden sind häufig die Folge. Nicht passendes Zaumzeug und der Lärmpegel von angrenzenden Fahrgeschäften verursachen zusätzliches Tierleid.

Bei Ponykarussells werden die Tiere oftmals tierschutzwidrig gezäumt und von ungeübten Kindern unabsichtlich, aber auch unvermeidbar traktiert. Das ständige Im-Kreis-Laufen hat mit artgerechter Bewegung nichts zu tun. Viele Tiere sind angesichts der Monotonie auch psychisch angeschlagen und leiden unter Verhaltensstereotypien.

Ponys sind wie alle Pferde sehr sensible und soziale Lauftiere, die in einer Herde leben möchten. Sie benötigen viel Auslauf – vorzugsweise in einer Aktiv- oder Offenstallhaltung. Wenn diese Haltungsbedingungen nicht oder nur unzureichend gegeben sind, bedeutet das für die Tiere ein leidvolles Leben und führt auf Dauer zu lebensgefährlichen körperlichen Beeinträchtigungen.

Viele Amtstierärzte, Tierärzte und Experten sprechen sich aus Tierschutzgründen gegen Ponykarussells aus. So stuft Dr. Sabine Beckmann, Amtstierärztin des Kreisveterinäramts Gütersloh, das stundenlange Im-Kreis-Laufen der Tiere als absolut verhaltenswidrig ein.Experten warnen vor allem vor den gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Ponykarussells.

 

Auch der renommierte Hippologe Ingolf Bender forderte bereits in der Vergangenheit, dass Ponykarussells gesetzlich verboten und durch Ordnungsverfügungen untersagt werden. 

Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. betonte zudem, dass Kindern durch die Karussells ein Bild vom Pferd vermittelt wird, das aus Sicht des ethischen Tierschutzes nicht mehr zeitgemäß ist. 

 

Eine Genehmigung vom Veterinäramt schützt die Ponys in Karussells nicht vor Leid, denn die Bewertungsgrundlage sind die völlig unzureichenden Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums aus dem Jahr 2001. Ihnen zufolge wird den Ponys nur alle vier Stunden eine kurze Pause zugestanden. Ein Vermerk über extreme Wettersituationen fehlt gänzlich.

Den Veterinärbehörden ist es jedoch gar nicht möglich, die Pausenzeiten für die Ponys zu überprüfen, weil dies die Anwesenheit eines Amtstierarztes von mindestens vier Stunden voraussetzen würde. Kein Veterinäramt hat die Kapazitäten, um solche zeitaufwändigen Kontrollen zu leisten. Daher sind die Tiere selbst hinsichtlich der Pausen dem Willen der Schausteller schutzlos ausgeliefert. Doch für diese ist der Profit meist wichtiger als das Wohlergehen ihrer Ponys.

Die Bevölkerung betrachtet Ponykarussells kritisch: Eine repräsentative Umfrage ergab 2015, dass rund zwei Drittel der Deutschen den Einsatz der Tiere für diese Karussells als nicht tiergerecht empfinden. Nur 13 Prozent glauben, die Ansprüche der Pferde würden ausreichend erfüllt. Während 19 Prozent aller Befragten der Ansicht sind, dass das Ponyreiten auf Jahr- und Weihnachtsmärkten weiterhin zugelassen werden sollte, spricht sich eine deutliche Mehrheit von rund 59 Prozent für ein Verbot aus. 

 
Viele Städte und Veranstalter haben inzwischen beschlossen, keine Ponykarussells mehr zu genehmigen. So werden die tierquälerischen Betriebe beispielsweise auf großen Kirmes- und Volksfesten in Düsseldorf, Duisburg, Konstanz, Schweinfurt, Coburg, Neuss, Dachau, Lindau, Andernach und Neuwied nicht mehr zugelassen. Ein großer Durchbruch war die Abschaffung der Ponykarussells auf dem Münchner Oktoberfest: So entschloss der Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft im Mai 2021 mehrheitlich, ab 2024 keine Ponykarussells mehr auf Münchner Volksfesten zuzulassen.

In vielen weiteren Städten steht ein Verbot zur Diskussion, weil sich neben PETA auch lokale Tierschützer für die Ponys einsetzen und ein Ende der Karussells fordern.

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sandra lückPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Stadt Soest
Stadt Soest
Dr. Eckhard Ruthemeyer
Dr. Eckhard Ruthemeyer
Bürgermeister Soest

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Petition am 3. November 2022 erstellt