Physiotherapie darf nicht zum Bauernopfer der Gesundheitsreform werden!

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Das Problem

Physiotherapie bedeutet Lebensqualität, Selbstständigkeit und Hoffnung für Millionen von Menschen. Sie hilft nach Operationen, Unfällen, Schlaganfällen und bei chronischen Erkrankungen dabei, wieder am Leben teilzunehmen.

Die geplanten Einschnitte durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz gefährden jedoch die Versorgung, belasten Patientinnen und Patienten und verschärfen den Fachkräftemangel.

Gesundheit darf nicht auf dem Rücken der Physiotherapie kaputtgespart werden!!!

An wen richtet sich die Petition?
An die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages, alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages sowie die Bundesregierung.

 
Was fordern wir ?

✅ Keine Erhöhung der Zuzahlungen zulasten chronisch kranker und langfristig therapiebedürftiger Menschen.

✅ Keine erneute Begrenzung der Vergütung von Physiotherapiepraxen durch eine starre Bindung an die Grundlohnrate.

✅ Erhalt der Mehraufwandspauschale bei der Blankoverordnung, solange die wissenschaftliche Evaluation nicht abgeschlossen ist.

✅ Sicherung wohnortnaher Physiotherapiepraxen – besonders in ländlichen Regionen.

✅ Bessere Rahmenbedingungen und mehr Wertschätzung für den physiotherapeutischen Beruf.

✅ Stärkere Förderung von Prävention und Gesundheitsförderung durch physiotherapeutische Angebote.

 Warum ist diese Petition wichtig?Physiotherapie ist kein Luxus. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung.

Jeden Tag helfen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten Menschen:

wieder laufen zu lernen,
nach Operationen und Verletzungen zurück ins Leben zu finden,
nach einem Schlaganfall Selbstständigkeit zurückzugewinnen,
Schmerzen zu reduzieren,
Arbeitsfähigkeit zu erhalten,
sich wieder um Familie und Alltag kümmern zu können.
Doch die physiotherapeutische Versorgung steht bereits heute vor großen Herausforderungen:

Der Beruf gehört zu den Bereichen mit dem größten Fachkräfteengpass im Gesundheitswesen.
Ambulante Praxen stehen durch steigende Personal-, Miet- und Energiekosten unter Druck.
Besonders in ländlichen Regionen ist die wohnortnahe Versorgung gefährdet.
Viele Therapeutinnen und Therapeuten wechseln aufgrund besserer Rahmenbedingungen in andere Bereiche des Gesundheitswesens.
Weitere Einschnitte verschärfen diese Entwicklung.

 
Was ist konkret geplant?
Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sind Maßnahmen vorgesehen, die die Versorgung gefährden können. Das Gesetz befindet sich aktuell in der parlamentarischen Beratung – eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Höhere Zuzahlungen für Patientinnen und Patienten:
Die Zuzahlung pro Heilmittelverordnung soll von 10 auf 15 Euro steigen – zusätzlich zum bestehenden Eigenanteil von 10 % der Behandlungskosten. Besonders belastet werden Menschen, die dauerhaft auf Physiotherapie angewiesen sind.

Begrenzung der Praxisvergütung:
Die Vergütung von Physiotherapiepraxen soll erneut begrenzt werden, obwohl gleichzeitig Personal-, Miet- und Energiekosten steigen.

Streichung der Mehraufwandspauschale bei der Blankoverordnung:
Durch die Blankoverordnung übernehmen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mehr Verantwortung und treffen eigenständige therapeutische Entscheidungen. Die dafür vorgesehene Mehraufwandspauschale von 55 Euro soll gestrichen werden – noch bevor die laufende Evaluation abgeschlossen ist.

Mehr Verantwortung darf nicht ohne angemessenen Ausgleich erfolgen.

 
Warum Prävention dazugehört?Physiotherapie behandelt nicht nur bestehende Beschwerden – sie kann auch verhindern, dass Krankheiten entstehen oder sich verschlimmern.

Bewegungstherapie, Beratung und frühzeitige Intervention können:

chronische Erkrankungen positiv beeinflussen,
Pflegebedürftigkeit reduzieren,
Selbstständigkeit erhalten,
langfristig Kosten im Gesundheitssystem senken.
Eine starke Physiotherapie ist deshalb keine Belastung für das Gesundheitssystem – sie ist eine Investition in die Gesundheit der Bevölkerung.

 
Es geht um Menschen!

Ein Kind, das wieder laufen lernt.
Ein Patient, der nach einem Schlaganfall wieder selbstständig wird.
Eine ältere Person, die ihren Alltag ohne Hilfe bewältigen kann.
Ein Mensch, der durch Physiotherapie wieder arbeiten gehen, sich um seine Familie kümmern und sein Hobby ausüben kann.

Physiotherapie ermöglicht Teilhabe am Leben.

Das Gesetz ist noch nicht beschlossen. Jetzt ist der Moment, unsere Stimme zu erheben.

Unterzeichnen Sie diese Petition: Gesundheit darf nicht auf dem Rücken der Physiotherapie kaputtgespart werden!

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Hagen WaltherPetitionsstarter*inPhysiotherapeut Student Master Public Health

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