Pferde auf Juist in Gefahr (Pferdeleitbild) Stimmen Sie dagegen mit Ihrer Unterschrift!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Miranda Klindtworth und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Juist hat in Europa, neben der deutlich kleineren Nachbarinsel Baltrum dass Kulturgut und Alleinstellungsmerkmal, dass sie nicht nur autofrei agiert, sondern sowohl der Personen- als auch der Frachttransport mit Pferden Verrichtung findet. 

Gäste aus aller Welt finden Gefallen daran und entscheiden sich sehr bewusst deshalb hier ihren Urlaub zu verbringen.

Doch wie lange noch?

Die Inselgemeinde hat den Frachtumschlag im Inselversorgungshafen zum 01. Januar 2025 neu ausgeschrieben. Für August wird durch den Gemeinderat eine Entscheidung im Bewerberverfahren erwartet. 

Die letzten 10 Jahre sind die Juister Pferdebetriebe hierin nur als Nachunternehmen beteiligt gewesen. Der Hafenumschlag selbst ist durch den Generalunternehmer ausgeübt worden. 

Die eigentlichen, dort zu verrichtenden Arbeiten im Hinblick auf pferdegerechte Arbeitsprozesse, um souverän zum Wohle der Pferde agieren zu können, blieben den Fuhrunternehmen aus ihrer geringschätzigen Position eines Subunternehmers vorenthalten. 

Beispiel: Mitarbeiter des Umschlagbetreibers können nicht abschätzen wie viel Gewicht die Pferde ziehen können, welche Arbeitszeiten zumutbar sind, oder wie überhaupt im Umgang mit dem Pferd als Fluchttier und seinen Belastungsgrenzen zu verfahren ist. Dieses führt ständig zu Konflikten in einem Machtgefälle zu Lasten der Subunternehmer, somit der Pferde.

Eine pferdegerechte Haltung und Arbeitsweise konnte in der Vergangenheit zwar entsprechend der gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt werden, aber nicht darüber hinaus. Viel zu oft stand das Pferdewohl und die Entscheidungen des Generalunternehmers in Konflikt.

Es ist nachvollziehbar, dass hier dringend eine Änderung herbei zu führen ist, und dass:

Arbeiten mit dem Partner Pferd auf Augenhöhe umzusetzen, endlich das erklärte Ziel sein muss.
Endlich aufhören muss, dass Nicht-Pferdeleute uns erklären wollen, wie wir unseren Job zu erledigen haben, ohne die Belange und Bedürfnisse des Pferdes zu kennen, oder ernsthaft berücksichtigen zu wollen!

Im Bewerberverfahren haben sich nun 2 der 3 Fuhrbetriebe um den Umschlag beworben, mit der Option das 3. Unternehmen in Spitzenzeiten unterstützend mit einzubinden, da dieses zusätzlich in andere Pferdetransportprozesse auf der Insel eingebunden ist.

Es hat sich jedoch auch ein anderer Bewerber angeboten, welcher wie bisher als Generalunternehmer auftreten will, aber die Leidenschaft der Pferdebetriebe nicht teilt, sondern die vorhandenen Strukturen am Hafen und die Vormachtstellung favorisiert, bzw. für sich nutzen und seine Zwecke durchsetzen will. Hierzu gehören auch eigene Bauprojekte – und wie die Vormachtstellung eines Bauunternehmens an dieser Stelle der Insellogistik schadet, zeigt der gegenwärtige Zustand. 

Somit würden sodann die 2 bewerbenden Pferdebetriebe konsequent ihren Hut nehmen und ihren Unternehmenszweig schließen. 

Hieraus ergibt sich nur noch ein „Schein“ mit faktisch nur noch einem einzigen Fuhrbetrieb auf Juist, welcher allein in einem Abhängigkeitsverhältnis des Generalunternehmers steht. 

Ob dieser Pferdebetrieb allein in der Lage ist, zu jeder Zeit die notwendigen Pferde, Wagen und Fahrer vorzuhalten, und den nötigen Widerstand zum Wohle des Pferdes zu leisten, darf in Frage gestellt werden. 

Das Pferdeleitbild der Juister Arbeitspferde wäre somit Geschichte!

Wir fordern ganz konkret die politischen Entscheidungsträger auf hier zum Wohl der 3 noch vorhandenen Pferdebetriebe, vor allem aber für die Pferde zu stimmen!

avatar of the starter
Jens BußmannPetitionsstarter*in

22.469

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Miranda Klindtworth und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Juist hat in Europa, neben der deutlich kleineren Nachbarinsel Baltrum dass Kulturgut und Alleinstellungsmerkmal, dass sie nicht nur autofrei agiert, sondern sowohl der Personen- als auch der Frachttransport mit Pferden Verrichtung findet. 

Gäste aus aller Welt finden Gefallen daran und entscheiden sich sehr bewusst deshalb hier ihren Urlaub zu verbringen.

Doch wie lange noch?

Die Inselgemeinde hat den Frachtumschlag im Inselversorgungshafen zum 01. Januar 2025 neu ausgeschrieben. Für August wird durch den Gemeinderat eine Entscheidung im Bewerberverfahren erwartet. 

Die letzten 10 Jahre sind die Juister Pferdebetriebe hierin nur als Nachunternehmen beteiligt gewesen. Der Hafenumschlag selbst ist durch den Generalunternehmer ausgeübt worden. 

Die eigentlichen, dort zu verrichtenden Arbeiten im Hinblick auf pferdegerechte Arbeitsprozesse, um souverän zum Wohle der Pferde agieren zu können, blieben den Fuhrunternehmen aus ihrer geringschätzigen Position eines Subunternehmers vorenthalten. 

Beispiel: Mitarbeiter des Umschlagbetreibers können nicht abschätzen wie viel Gewicht die Pferde ziehen können, welche Arbeitszeiten zumutbar sind, oder wie überhaupt im Umgang mit dem Pferd als Fluchttier und seinen Belastungsgrenzen zu verfahren ist. Dieses führt ständig zu Konflikten in einem Machtgefälle zu Lasten der Subunternehmer, somit der Pferde.

Eine pferdegerechte Haltung und Arbeitsweise konnte in der Vergangenheit zwar entsprechend der gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllt werden, aber nicht darüber hinaus. Viel zu oft stand das Pferdewohl und die Entscheidungen des Generalunternehmers in Konflikt.

Es ist nachvollziehbar, dass hier dringend eine Änderung herbei zu führen ist, und dass:

Arbeiten mit dem Partner Pferd auf Augenhöhe umzusetzen, endlich das erklärte Ziel sein muss.
Endlich aufhören muss, dass Nicht-Pferdeleute uns erklären wollen, wie wir unseren Job zu erledigen haben, ohne die Belange und Bedürfnisse des Pferdes zu kennen, oder ernsthaft berücksichtigen zu wollen!

Im Bewerberverfahren haben sich nun 2 der 3 Fuhrbetriebe um den Umschlag beworben, mit der Option das 3. Unternehmen in Spitzenzeiten unterstützend mit einzubinden, da dieses zusätzlich in andere Pferdetransportprozesse auf der Insel eingebunden ist.

Es hat sich jedoch auch ein anderer Bewerber angeboten, welcher wie bisher als Generalunternehmer auftreten will, aber die Leidenschaft der Pferdebetriebe nicht teilt, sondern die vorhandenen Strukturen am Hafen und die Vormachtstellung favorisiert, bzw. für sich nutzen und seine Zwecke durchsetzen will. Hierzu gehören auch eigene Bauprojekte – und wie die Vormachtstellung eines Bauunternehmens an dieser Stelle der Insellogistik schadet, zeigt der gegenwärtige Zustand. 

Somit würden sodann die 2 bewerbenden Pferdebetriebe konsequent ihren Hut nehmen und ihren Unternehmenszweig schließen. 

Hieraus ergibt sich nur noch ein „Schein“ mit faktisch nur noch einem einzigen Fuhrbetrieb auf Juist, welcher allein in einem Abhängigkeitsverhältnis des Generalunternehmers steht. 

Ob dieser Pferdebetrieb allein in der Lage ist, zu jeder Zeit die notwendigen Pferde, Wagen und Fahrer vorzuhalten, und den nötigen Widerstand zum Wohle des Pferdes zu leisten, darf in Frage gestellt werden. 

Das Pferdeleitbild der Juister Arbeitspferde wäre somit Geschichte!

Wir fordern ganz konkret die politischen Entscheidungsträger auf hier zum Wohl der 3 noch vorhandenen Pferdebetriebe, vor allem aber für die Pferde zu stimmen!

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