Petition gegen die geplante Hundeabgabesteuer 2026

Das Problem

Das Problem

Im Jahr 2026 steht Wien vor einer Entscheidung, die viele Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer tief bewegt: Die Stadt Wien plant, die Hundeabgabesteuer ab dem Jahr 2026 drastisch zu erhöhen. Bereits im Jahr 2012 wurde die Abgabe massiv angehoben – um rund 65 Prozent von 43,60 Euro auf 72 Euro. Nun soll sie erneut auf 120 Euro steigen, für jeden weiteren Hund sogar auf 160 Euro.

Diese Entscheidung ist weder sozial ausgewogen noch tierschutzgerecht.

Die erneute Erhöhung trifft Menschen in einer Zeit, in der die Lebenserhaltungskosten explodieren, viele Haushalte finanziell am Limit sind und Tierheime bereits jetzt aus allen Nähten platzen. Verantwortungsvollen Hundehalterinnen und Hundehaltern wird damit eine weitere erhebliche finanzielle Last aufgebürdet.

Besonders betroffen: Listenhunde

Besonders problematisch ist die Situation für Halterinnen und Halter von sogenannten Listenhunden. Diese Hunde sind bereits jetzt mit deutlich höheren Abgaben, strengeren Auflagen und gesellschaftlicher Stigmatisierung konfrontiert. Eine weitere finanzielle Erhöhung trifft ausgerechnet jene Menschen, die sich bewusst für schwer vermittelbare Hunde entschieden haben und Verantwortung übernehmen, wo andere wegsehen.

Die Folgen dieser Politik sind absehbar:

Mehr Hunde werden aus finanziellen Gründen abgegeben oder ausgesetzt

Tierheime, die bereits überlastet sind, geraten weiter unter Druck

Gerade Listenhunde haben in Wien schon heute kaum noch realistische Vermittlungschancen. Mit einer weiteren Erhöhung der Hundeabgabesteuer müssen Tierheime zwangsläufig mit steigenden Zahlen an Listenhunden rechnen. Für diese Tiere bedeutet das häufig nichts anderes als eine dauerhafte Unterbringung im Tierheim – ein Leben ohne echte Perspektive.

Das kommt einer lebenslangen Haft für unschuldige Hunde gleich. Die Tragweite dieser Entwicklung wird von den Verantwortlichen offenbar nicht ausreichend bedacht.

Die unterschätzten Folgen

Hinzu kommt eine zentrale, bislang unbeantwortete Frage: Wer trägt die Folgen dieser Entscheidung? Steigende Abgaben führen unweigerlich zu mehr sogenannten Langzeitsitzern in den Tierheimen. Neue Tierquartiere müssten gebaut oder bestehende Einrichtungen kostenintensiv umgebaut werden, um diese Hunde dauerhaft unterzubringen.

Bereits nach der letzten Erhöhung der Hundeabgabesteuer war zu beobachten, dass vermehrt Hunde ausgesetzt wurden. Gleichzeitig mussten Tierheime private Hunde immer häufiger ablehnen, da sie für beschlagnahmte Tiere von der Stadt höhere Kostenersätze erhalten, während Spenden deutlich zurückgingen. Eine neuerliche, nahezu verdoppelte Hundeabgabesteuer würde diese Entwicklung massiv verschärfen.

Damit verbunden sind erhebliche laufende Kosten für Unterbringung, Pflege, medizinische Versorgung und Futter. Auch Spenderinnen und Spender geraten zunehmend an ihre Grenzen. Die finanziellen Folgekosten werden letztlich von der Allgemeinheit getragen – während das eigentliche Problem nicht gelöst, sondern weiter verschärft wird.

Wir steuern wissentlich auf einen Kollaps des Systems zu. Bereits bei der bestehenden Regelung wurde von Fachstellen, Tierschützerinnen und Tierschützern auf diese Risiken hingewiesen. Die geplante Erhöhung ignoriert diese Warnungen und ist weder verantwortungsvoll noch tierschutzkonform. Sie steht im klaren Widerspruch zu den Grundsätzen des österreichischen Tierschutzgesetzes, das den Schutz und das Wohlergehen von Tieren ausdrücklich in den Mittelpunkt stellt.

Unsere Forderung

Es darf keine weitere Erhöhung der Hundeabgabesteuer geben. Punkt. Bevor über zusätzliche finanzielle Belastungen entschieden wird, braucht es eine ehrliche und umfassende Bewertung der sozialen Realität und der tatsächlichen Folgen für Mensch und Tier.

Viele Menschen haben durch die Corona-Pandemie Angehörige verloren, ihre Arbeitsplätze eingebüßt oder kämpfen bis heute mit massiven finanziellen Einschränkungen. Arbeitslosigkeit, prekäre Lebensverhältnisse und auch Obdachlosigkeit sind reale Probleme, die in dieser Debatte bislang nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Gerade bei Hunden trifft man österreichweit einen äußerst sensiblen Nerv. Für viele Menschen sind sie Familie, Halt und oft der letzte emotionale Anker in schwierigen Lebenssituationen. Zusätzliche Abgaben sind unter diesen Umständen nicht nur unsozial, sondern schlicht nicht haltbar.

Wir fordern daher einen klaren Verzicht auf jede weitere Erhöhung der Hundeabgabesteuer sowie eine realistische Folgenabschätzung, die soziale Härten, das Tierwohl und die Situation der Tierheime gleichermaßen berücksichtigt. Echter Tierschutz und soziale Verantwortung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein klares Zeichen gegen diese ungerechte und realitätsferne Maßnahme.erneut

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Das Problem

Das Problem

Im Jahr 2026 steht Wien vor einer Entscheidung, die viele Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer tief bewegt: Die Stadt Wien plant, die Hundeabgabesteuer ab dem Jahr 2026 drastisch zu erhöhen. Bereits im Jahr 2012 wurde die Abgabe massiv angehoben – um rund 65 Prozent von 43,60 Euro auf 72 Euro. Nun soll sie erneut auf 120 Euro steigen, für jeden weiteren Hund sogar auf 160 Euro.

Diese Entscheidung ist weder sozial ausgewogen noch tierschutzgerecht.

Die erneute Erhöhung trifft Menschen in einer Zeit, in der die Lebenserhaltungskosten explodieren, viele Haushalte finanziell am Limit sind und Tierheime bereits jetzt aus allen Nähten platzen. Verantwortungsvollen Hundehalterinnen und Hundehaltern wird damit eine weitere erhebliche finanzielle Last aufgebürdet.

Besonders betroffen: Listenhunde

Besonders problematisch ist die Situation für Halterinnen und Halter von sogenannten Listenhunden. Diese Hunde sind bereits jetzt mit deutlich höheren Abgaben, strengeren Auflagen und gesellschaftlicher Stigmatisierung konfrontiert. Eine weitere finanzielle Erhöhung trifft ausgerechnet jene Menschen, die sich bewusst für schwer vermittelbare Hunde entschieden haben und Verantwortung übernehmen, wo andere wegsehen.

Die Folgen dieser Politik sind absehbar:

Mehr Hunde werden aus finanziellen Gründen abgegeben oder ausgesetzt

Tierheime, die bereits überlastet sind, geraten weiter unter Druck

Gerade Listenhunde haben in Wien schon heute kaum noch realistische Vermittlungschancen. Mit einer weiteren Erhöhung der Hundeabgabesteuer müssen Tierheime zwangsläufig mit steigenden Zahlen an Listenhunden rechnen. Für diese Tiere bedeutet das häufig nichts anderes als eine dauerhafte Unterbringung im Tierheim – ein Leben ohne echte Perspektive.

Das kommt einer lebenslangen Haft für unschuldige Hunde gleich. Die Tragweite dieser Entwicklung wird von den Verantwortlichen offenbar nicht ausreichend bedacht.

Die unterschätzten Folgen

Hinzu kommt eine zentrale, bislang unbeantwortete Frage: Wer trägt die Folgen dieser Entscheidung? Steigende Abgaben führen unweigerlich zu mehr sogenannten Langzeitsitzern in den Tierheimen. Neue Tierquartiere müssten gebaut oder bestehende Einrichtungen kostenintensiv umgebaut werden, um diese Hunde dauerhaft unterzubringen.

Bereits nach der letzten Erhöhung der Hundeabgabesteuer war zu beobachten, dass vermehrt Hunde ausgesetzt wurden. Gleichzeitig mussten Tierheime private Hunde immer häufiger ablehnen, da sie für beschlagnahmte Tiere von der Stadt höhere Kostenersätze erhalten, während Spenden deutlich zurückgingen. Eine neuerliche, nahezu verdoppelte Hundeabgabesteuer würde diese Entwicklung massiv verschärfen.

Damit verbunden sind erhebliche laufende Kosten für Unterbringung, Pflege, medizinische Versorgung und Futter. Auch Spenderinnen und Spender geraten zunehmend an ihre Grenzen. Die finanziellen Folgekosten werden letztlich von der Allgemeinheit getragen – während das eigentliche Problem nicht gelöst, sondern weiter verschärft wird.

Wir steuern wissentlich auf einen Kollaps des Systems zu. Bereits bei der bestehenden Regelung wurde von Fachstellen, Tierschützerinnen und Tierschützern auf diese Risiken hingewiesen. Die geplante Erhöhung ignoriert diese Warnungen und ist weder verantwortungsvoll noch tierschutzkonform. Sie steht im klaren Widerspruch zu den Grundsätzen des österreichischen Tierschutzgesetzes, das den Schutz und das Wohlergehen von Tieren ausdrücklich in den Mittelpunkt stellt.

Unsere Forderung

Es darf keine weitere Erhöhung der Hundeabgabesteuer geben. Punkt. Bevor über zusätzliche finanzielle Belastungen entschieden wird, braucht es eine ehrliche und umfassende Bewertung der sozialen Realität und der tatsächlichen Folgen für Mensch und Tier.

Viele Menschen haben durch die Corona-Pandemie Angehörige verloren, ihre Arbeitsplätze eingebüßt oder kämpfen bis heute mit massiven finanziellen Einschränkungen. Arbeitslosigkeit, prekäre Lebensverhältnisse und auch Obdachlosigkeit sind reale Probleme, die in dieser Debatte bislang nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Gerade bei Hunden trifft man österreichweit einen äußerst sensiblen Nerv. Für viele Menschen sind sie Familie, Halt und oft der letzte emotionale Anker in schwierigen Lebenssituationen. Zusätzliche Abgaben sind unter diesen Umständen nicht nur unsozial, sondern schlicht nicht haltbar.

Wir fordern daher einen klaren Verzicht auf jede weitere Erhöhung der Hundeabgabesteuer sowie eine realistische Folgenabschätzung, die soziale Härten, das Tierwohl und die Situation der Tierheime gleichermaßen berücksichtigt. Echter Tierschutz und soziale Verantwortung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und setzen Sie gemeinsam mit uns ein klares Zeichen gegen diese ungerechte und realitätsferne Maßnahme.erneut

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Petition am 15. Dezember 2025 erstellt