"(...) Der als kämpferisch und unangepasst geltende Gewerkschafter hatte sich seit der Ankündigung seiner Kandidatur für den Bundesvorstand vor rund einem Jahr einer regelrechten Hexenjagd ausgesetzt gesehen. Der Höhepunkt waren zwei fristlose Kündigungen im vergangenen Sommer, nachdem Akman gefordert hatte, Medienberichten über Vetternwirtschaft in der Gewerkschaft nachzugehen.
Sowohl Zimmer als auch Akman hatten sich den Delegierten jeweils 15 Minuten lang vorstellen können. Eine nur scheinbare Gleichberechtigung, wie der unterlegene Kandidat kritisiert. Denn tatsächlich hatte sich Zimmer seit Monaten bei unzähligen Regionalkonferenzen und Veranstaltungen präsentieren können, während Akman das verweigert wurde. Auch während der Konferenz in Berlin herrschte insbesondere während der Personaldiskussion eine hitzige und feindselige Atmosphäre, wie Teilnehmer gegenüber junge Welt berichteten. Ganze Gruppen hätten während Akmans Rede den Saal verlassen, es gab Zwischenrufe und Störungen. (...)"
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