

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer, im Morgengrauen des vergangenen Dienstags erschien vor der unberührten Natur der Nordseeinsel Borkum die Bohrplattform des fossilen Konzerns One-Dyas, bereit, neue Gasbohrungen zu beginnen. In letzter Sekunde erfolgte der Paukenschlag: Das höchste niederländische Gericht stoppte vorläufig die Arbeiten. Trotzdem ist unser Kampf nicht vorbei. Stell Dich jetzt mit einer Spende an unsere Seite.
Seit Jahren versucht der Fossil-Riese One-Dyas, eine Genehmigung für die Ausbeutung von Gasfeldern in der deutsch-niederländischen Nordsee zu bekommen. Gemeinsam mit einem Bündnis deutscher und niederländischer Umweltorganisationen halten wir dagegen und haben bisher vor Gericht Erfolg gehabt. Doch die neue rechte Regierung in den Niederlanden gab dem Konzern trotz aller vorherigen Gerichtsurteile eine Genehmigung.
Mit dem vorläufigen Urteil des höchsten niederländischen Gerichts haben wir Zeit gewonnen, aber der Kampf geht weiter. Am 12. Juni 2024 steht bereits die Anhörung an. Wir bereiten uns intensiv vor, aber das ist sehr kostenintensiv. Wir benötigen Deine Unterstützung, um unter anderem hochqualifizierte Gutachterinnen und Gutachter zu beauftragen und die Kosten für das Verfahren zu decken. Darüber hinaus müssen wir auch gegen die Teilgenehmigung der deutschen Behörden vorgehen und den Bau des Seekabels zur Energieversorgung der Bohrplattform stoppen, da dies wertvolle Riffe bedroht.
Wir versprechen Dir, wir kämpfen weiter für Schweinswale, Kegelrobben und die Natur unserer Nordsee. Doch dafür benötigen wir Deine Unterstützung:
- In der Anhörung vor dem höchsten niederländischen Gericht in der nächsten Woche werden wir mit unserer Anwältin und den Gutachterinnen und Gutachtern die drohende Umweltzerstörung darlegen und für einen dauerhaften Baustopp kämpfen.
- Wenn es notwendig wird, werden wir in den Niederlanden in Berufung gehen und ein Urteil gegen Meeres- und Klimaschutz anfechten.
- Wir werden beantragen und einklagen, dass die geschützten Riffe am Bauplatz anerkannt und vor der Zerstörung bewahrt werden. Die wertvollen Riffe brauchen den höchsten Schutzstatus.
- Die deutsche Teilgenehmigung für das Projekt werden wir vor Gericht angreifen und die Behörden in Niedersachen zwingen, die rechtswidrige Genehmigung zurückzunehmen.
- Sobald es weitere Genehmigungen in Deutschland gibt, werden wir auch dagegen vor Gericht ziehen.
Konzerne wie One-Dyas sind mächtig und finanzstark, aber gemeinsam können wir sie aufhalten. Wenn es Dir möglich ist, unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende, oder werde Fördermitglied und unterstütze uns dauerhaft!
Herzlichen Dank
Deine Deutsche Umwelthilfe