

Liebe Unterstützer*innen,
Trump ist abgewählt und die LNG-Terminalpläne für Wilhelmshaven liegen erstmal auf Eis. Trotzdem bleibt die Gefahr von US-Fracking-Importen wohl auch mit Präsident Biden bestehen, und in Brunsbüttel und Stade wird nach wie vor weitergeplant. Schreibt jetzt noch eine Protestmail an die US-Botschaft und macht klar, dass wir kein dreckiges US-Fracking-Gas wollen – egal, von welchem Präsidenten!
In letzter Zeit ist in Sachen Fracking-Gas im Großen und Kleinen so einiges passiert. Uniper hat seine Pläne für Wilhelmshaven erstmal gestoppt und auf den Prüfstand gestellt, und nach der Abwahl von Trump müssen wir abwarten, wie genau die Politik seines Nachfolgers aussehen wird. Fest steht aber: Deutschland plant nach wie vor, LNG-Terminals zu bauen und damit Fracking-Gas zu importieren. Zwar hat selbst die Bundesregierung mittlerweile erkannt, dass die angebliche Klimafreundlichkeit von LNG nicht mehr als ein schönes Märchen ist, Konsequenzen werden aber keine gezogen.
Aber dafür gibt es ja schließlich euch und uns. Wir können diese Zeit nutzen, um uns noch besser auf zukünftige Entwicklungen im Kampf gegen neue fossile Infrastruktur vorzubereiten. Ein Weg, das zu tun, ist, noch mehr über das größte Problem der Erdgasindustrie zu lernen: Methan. Zu diesem Zweck haben wir ein FAQ erstellt, das Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema gibt: Wie viel Methan entweicht entlang der Erdgaslieferkette? Wie klimaschädlich ist es? Wie groß ist das Problem, und wie können wir es angehen? Mit diesem FAQ ist man in jedem Fall für jegliche der angeblichen Argumente der LNG-Befürworter*innen gewappnet. Das Ganze gibt es übrigens auch auf Englisch.
Am besten festigt sich neues Wissen dabei ja durch praktisches Anwenden – schreibt deshalb jetzt noch eine Protestmail an die US-Botschaft und baut doch gleich den ein oder anderen Fakt zu fossilem Gas mit ein. Wir sind uns sicher, dass hier sowohl die alte als auch die zukünftige US-Administration noch etwas lernen kann. Unterscheibt auch gerne weiterhin unsere Petition und leitet diesen Aufruf an Familie, Freunde und Bekannte weiter!
Lilli, Gustav und
Constantin von der Deutschen Umwelthilfe (DUH)