Petition update#NoFracking: Keine neuen Terminals für Klimakiller-Gas!DUH protestiert vor der US-Botschaft – Scholz will unser Klima gleich doppelt verheizen!
Lilli und Gustav und die Deutsche Umwelthilfe (DUH)
Sep 16, 2020

Liebe Freundinnen und Freunde,

noch ein Grund mehr, jetzt eine Protestmail an Trump und die US-Botschaft zu senden: Olaf Scholz, Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat, hat laut Recherchen der ZEIT versucht, die USA mit einer Milliarde Euro zu schmieren. Dieses Geld sei Deutschland bereit, in den Bau von zwei Spezialhäfen zu stecken, um Fracking-Erdgas nach Deutschland zu importieren. Im Gegenzug sollen die USA ihren Widerstand gegen das fossile Dinosaurierprojekt NordStream2 aufgeben, das zurzeit auf der Kippe steht.

Uns macht das sprachlos. Wir hatten den dritten Dürresommer in Folge, Kalifornien steht in Flammen, und die Antwort unserer Regierung auf die stetig schlimmer werdende Klimakatastrophe sind Bestechungsgelder und der massive Ausbau fossiler Gasinfrastruktur? Das können und dürfen wir nicht hinnehmen!

Weil Deutschland nach wie vor plant, US-Fracking-Gas über LNG-Terminals nach Deutschland zu importieren, sind wir heute vor die US-Botschaft in Berlin gezogen. Denn wenn wir die Klimaschutzziele erreichen wollen brauchen wir keine neue fossile Infrastruktur, sondern einen massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien. LNG-Terminals sind dabei kein Teil der Lösung, sondern definitiv Teil des Problems. Unsere Nachricht an die US-Botschaft heute lautete deshalb: Nein zu Fracking. Nein zu LNG-Terminals. Erneuerbare Energien jetzt. Trump, frack off!

Unsere Petition und unsere Protestmail haben in den vergangenen Wochen bereits sehr viele Menschen unterzeichnet. Der Skandal um Olaf Scholz zeigt jedoch einmal mehr, wie rückwärtsgewandt unsere Politiker*innen immer noch denken – und wie viel Druck noch nötig sein wird, um daran wirklich etwas zu ändern.

Unterschreibe deshalb jetzt unsere Protestmail und unterstütze unsere Petition! Leite diesen Aufruf an Verwandte, Freund*innen, und Bekannte weiter! Gemeinsam können wir diesen Wahnsinn noch stoppen.

Lilli, Gustav und
Constantin von der Deutschen Umwelthilfe (DUH)

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